Ergotherapie

Bachelorstudium

Letztes Update: 13.12.2017
BEREICH:
Medizin / Pflege
DAUER:6 Semester
ECTS:
180
ABSCHLUSS:Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
TYP:
Präsenzstudium
ANWESENHEIT:
Vollzeit
KOSTEN:
kostenlos
DETAILS:http://www.fh-gesundheits...

Über das Studium:

Tätig sein zu können ist ein menschliches Grundbedürfnis. Viele Menschen sind jedoch aufgrund verschiedenster Umstände in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt. Die Aufgabe von ErgotherapeutInnen ist es, deren Tätigkeitsradius durch geeignete Therapiemaßnahmen zu erweitern bzw. zu stabilisieren. Die dazu nötigen Fähigkeiten werden den Studie- renden im Bachelor-Studiengang „Ergotherapie“ (ET) praxisnah vermittelt.

Neben fachlich-methodischen Kompetenzen erwerben die Studierenden auch sozial-kommunikative Kompetenzen wie Konfliktfähigkeit, Fähigkeit zur Selbstreflexion, Teamfähigkeit, Rollendistanz etc. Darüber hinaus lernen sie die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens kennen. In begleitenden Berufspraktika wird den Studierenden die Möglichkeit geboten, die erworbenen Kenntnisse unter fachlicher Anleitung zu vertiefen und umzusetzen.

Der Studiengang ist in Module gegliedert, die teilweise interdisziplinär angeboten werden. Das Curriculum zeichnet sich durch ein ausgewogenes Verhältnis von fundierter theoretischer Ausbildung, Wissenschaftlichkeit und Praxisbezug aus. AbsolventInnen des Studiengangs sind in der Lage, ihre KlientInnen ganzheitlich und umfassend zu begleiten und dabei Wissen aus den verschiedenen Disziplinen zu verbinden. Sie haben gelernt, im beruflichen Alltag reflektiert, eigenverant- wortlich und nach berufsethischen Grundsätzen zu handeln.

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Aktivitätsanalyse, Allgemeine Psychologie, Anatomie, Berufskunde, Bewegungslehre, Biomechanische Aspekte, Case Management, Chirurgie/Traumatologie/ Orthopädie/Rheumatologie, Ergotherapeutische Prozesse, Ethik, Gerontologie/Geriatrie/Gerontopsychiatrie, Gesprächsführung, Gesundheitswesen, Handlung/Gesundheit/Wohlbefinden, Hygiene, Kasuistik, Kinder u. Jugendpsychiatrie, Klinische Psychologie, Kommunikation, Komplexes Handwerk, Konfliktmanagement, Kreatives Handwerk, Lernen und Arbeiten im Berufsfeld, Mechanotherapie, Neurologie, Neurorehabilitation, Notfallmedizin, Persönlichkeitsentwicklung, Philosophie, Physiologie, Produktivität/Freizeit, Projektentwicklung, Psychiatrie/Psychosomatik/Sucht, Psychosoziale Aspekte, Pädagogik, Pädiatrie/Neuropädiatrie/Kinder u. Jugendpsychiatrie, Qualitätsmanagement, Rollenverständnis, Salutogenese, Selbsterhaltung/Erholung, Selbstmanagement, Sozialkompetenztraining, Statistik, Supervision

Studieninhalt

Studierende sollten über folgende Begabungen und Stärken verfügen:

  • Interesse für soziale und gesundheitspolitische Fragen
  • Bedürfnis, Menschen in ihren vielfältigen Lebenszusammenhängen zu unterstützen
  • Psychische, physische und soziale Stabilität
  • Selbstständige und gleichzeitig teamorientierte Arbeitsweise

Studienaufbau:

Die Studienschwerpunkte setzen sich aus allgemeinen und berufsspezifischen medizinischen Grundlagen sowie aus relevanten Inhalten aus Bezugswissenschaften zusammen:

  • Ergotherapeutische Grundlagen
  • Modelle und Theorien der Ergotherapie
  • Spezifische Aspekte und Handlungsfelder der Ergotherapie
  • Grundlagen für Gesundheitsberufe: Ethik, Recht, Hygiene, Interdisziplinarität
  • Bezugswissenschaften: Pädagogik, Soziologie, Psychologie und Medizin
  • Selbst- und Sozialkompetenz
  • Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens
  • Berufspraktika
  • Wahlpflichtmodule in den Bereichen Community Based Rehabilitation und Case Management
  • Projekt- und Qualitätsmanagement

Berufsaussichten / Jobs:

Ergotherapie wird bei Menschen in allen Lebensphasen durchgeführt, die aufgrund unterschiedlichster Ursachen in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind. Dabei steht das Handeln und „Tätig-Sein“ als ein menschliches Grundbedürfnis mit therapeutischer Wirkung im Mittelpunkt. Ziel der Ergotherapie ist die Erhaltung bzw. Wiedererlangung der Hand- lungsfähigkeit bei der Durchführung von bedeutungsvollen Aktivitäten und Handlungen im Alltag in den Bereichen Selbst- versorgung, Produktivität, Freizeit und Erholung. Die ganzheitlichen, individuell abgestimmten Maßnahmen werden auf sensomotorischer, kognitiver und psychosozialer Ebene angeboten. Sie zielen darauf ab, den betroffenen Personen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und deren Lebensqualität zu erhöhen.

Tätigkeitsbereiche

  • im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention
  • im kurativen Bereich (Krankenhäuser, Ambulatorien, ergotherapeutische Praxen)
  • in der Rehabilitation und Remobilisation
  • in Langzeiteinrichtungen (Pflege- und Seniorenheime, Zentren für Menschen mit besonderen Bedürfnissen)
  • im psychosozialen Bereich (Arbeitstrainingszentren, betreute Werkstätten)
  • in der freien Praxis

Einstiegsvoraussetzungen:

Allgemeine Voraussetzungen

Zugangsvoraussetzungen

BewerberInnen müssen eine der folgenden Zugangsvoraussetzungen erfüllen:

  • Allgemeine Universitätsreife
  • Berufsreifeprüfung
  • Studienberechtigungsprüfung
  • Relevante einschlägige berufliche Qualifikation

weitere Informationen zu den allgemeinen Voraussetzungen finden Sie unter: http://www.fh-gesundheitsberufe.at/index.php?id=bewerbung

Studium ohne Matura

Ein Studium an der FH Gesundheitsberufe OÖ für den Bachelor-Studiengang Ergotherapie ist unter folgenden 3 Voraussetzungen ohne Matura möglich:

  • Berufsreifeprüfung mit den Teilprüfungen Deutsch, Mathematik 2, Englisch Niveaustufe B2 sowie Fachbereich 
  • Studienberechtigungsprüfung für die Studienrichtungen Medizin, Biologie, Pharmazie, Sportwissenschaften oder Psychologie bzw. die Pflichfächergruppe 1 (Chemie 1, Physik 1) oder Pflichtfächergruppe 2 (Biologie, Mathematik 1) 
  • Einschlägige berufliche Qualifikation:

Lehrberufsgruppen:

  • Orthopädietechnikerin/Orthopädietechniker
  • Orthopädieschuhmacherin/Orthopädieschuhmacher
  • gewerbliche Masseurin, gewerblicher Masseur
  • Heilmasseurin/Heilmasseur

folgende Zusatzqualifikation ist erforderlich: Englisch Niveaustufe B2

Berufsbildende Mittlere Schulen:

  • Sozialbetreuungsberufe auf Fachniveau
  • Sozialbetreuungsberufe auf Diplomniveau

folgende Zusatzqualifikationen sind erforderlich: Englisch Niveaustufe B2 und Biologie

Schulen für Gesundheitsberufe:

  • Schule für allg. Gesundheits- und Krankenpflege
  • Schule für Kinder- und Jugendlichenpflege
  • Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege
  • Schule für den Medizinisch - technischen Fachdienst

folgende Zusatzqualifikationen sind erforderlich: Englisch Niveaustufe B2

sonstige Qualifikationen: im Einzelfall liegt die Entscheidung im Ermessen der Studiengangsleitung

Die geforderten Fremdsprachenkenntnisse in Englisch Niveaustufe B2 (Absolvierung bei einer anerkannten Bildungseinrichtung, die sich am Europäischen Sprachreferenzrahmen orientiert) sind spätestens zum Zeitpunkt des Studienbeginns nachzuweisen.
Über zusätzliche notwendige Zusatzprüfungen informiert Sie die Studiengangsleitung.
Ein Erste-Hilfe-Kurs (mindestens 16 Stunden bei einer anerkannten Einrichtung, bei Studienbeginn nicht älter als zwei Jahre) ist nachzuweisen.

Anrechnung nachgewiesener Vorkenntnisse
Die lehrveranstaltungsbezogene Anerkennung von Vorkenntnissen, die über die Zugangsvoraussetzungen hinausgehende, formale Qualifikationen betreffen (v. a. aufgrund von Studien bzw. Studiensemestern im In- oder Ausland) ist grundsätzlich möglich. Die Studiengangsleitung entscheidet, ob besondere Kenntnisse bzw. Erfahrungen aus der beruflichen Praxis für eine bestimmte Lehrveranstaltung angerechnet werden.

 

Aufnahmeverfahren

Die BewerberInnen für den Bachelor-Studiengang durchlaufen ein mehrstufiges Auswahlverfahren, für dessen Durchführung die Studiengangsleitung verantwortlich ist. Der erste Teil des Aufnahmeverfahrens ist ein schriftlicher Test. Nach dem positiv absolvierten Test nehmen Sie an einem praktisch orientierten berufsspezifischen Eignungstest und einem Bewerbungsgespräch teil. Abschließend präsentieren Sie Ihre Motivation vor der Aufnahmekommission.

Stufe 1: Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über das Internet mithilfe des Online-Fragebogens. Für das Studienjahr 2012/13 beginnt die Anmeldefrist am 2. Jänner 2012 und endet am 31. März 2012.

Stufe 2: Schriftliches Testverfahren

Das schriftliche Testverfahren besteht aus einem allgemeinen und einem fachspezifischen Teil.

  • Allgemeiner Teil
    In diesem Teil werden Kategorien wie zum Beispiel Allgemeinbildung, logisches Denken, Abstraktionsfähigkeit und Kenntnisse über das Gesundheits- und Sozialwesen überprüft.
  • Fachspezifischer Teil
    Der fachspezifische Teil baut auf dem allgemeinen Teil auf und besteht aus berufsorientierten Aufgabenstellungen.
  •  
  • Details finden Sie im Menü Bewerbung unter schriftliches Testverfahren.

Stufe 3: Bewerbungsunterlagen

BewerberInnen, die das schriftliche Testverfahren bestanden haben, erhalten eine schriftliche Einladung zur Teilnahme am berufsspezifischen Eignungstest. In dieser Einladung werden sie aufgefordert, folgende Bewerbungsunterlagen zum Test mitzubringen:

  • Druckversion des Europass-Lebenslaufes
  • Geburtsurkunde
  • Staatsbürgerschaftsnachweis bzw. Kopie des Reisepasses
  • Reifeprüfungszeugnis bzw. letztes Jahreszeugnis
  • Nachweis über einen 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs inklusive praktischer Übungen (dieser darf nicht älter als zwei Jahre sein).

Die Unterlagen müssen vollständig und fristgerecht eingereicht werden. Für alle Studierenden, die über keinen Nachweis eines 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurses inklusive praktischer Übungen, der nicht älter ist als zwei Jahre, verfügen, wird eine außercurriculare Lehrveranstaltung dazu angeboten, die zu absolvieren ist. Darüber hinaus muss bei Studienbeginn ein ärztliches Attest zum Nachweis der zur Erfüllung der Berufspflichten nötigen körperlichen, geistigen und gesundheitlichen Eignung sowie eine Strafregisterbescheinigung vorgelegt werden.

Stufe 4: Praktisch orientierter berufsspezifischer Eignungstest

Im praktisch orientierten Eignungstest wird überprüft, ob die erforderliche berufsspezifische und gesundheitliche Eignung der StudienplatzbewerberInnen vorliegt. Der praktisch orientierte berufsspezifische Eignungstest orientiert sich hauptsächlich an den Kategorien Arbeitsorganisation, sozial-kommunikatives Verhalten und Reflexionsfähigkeit.

Im Zuge der berufsspezifischen Eignungstests werden auch die Bewerbungsunterlagen überprüft.

Stufe 5: Aufnahmegespräche

Diese Stufe des Aufnahmeverfahrens besteht aus zwei Teilen:

  • Bewerbungsgespräch
    Als erster Schritt findet ein ausführlicheres Bewerbungsgespräch statt, das von der Leitung und/oder einem Mitglied des Lehr- und Forschungspersonals mit der Bewerberin bzw. dem Bewerber geführt wird.
  • Kommissionelles Abschlussgespräch
    Der zweite Schritt ist ein kommissionelles Abschlussgespräch, das von der Aufnahmekommission durchgeführt wird. Im Gespräch werden alle Stufen des Auswahlverfahrens nochmals beleuchtet und als Gesamtes diskutiert.

Im praktisch orientierten Eignungstest wird überprüft, ob die erforderliche berufsspezifische und gesundheitliche Eignung der StudienplatzbewerberInnen vorliegt. Der praktisch orientierte berufsspezifische Eignungstest orientiert sich hauptsächlich an den Kategorien Arbeitsorganisation, sozial-kommunikatives Verhalten und Reflexionsfähigkeit. 

Im Zuge des berufsspezifischen Eignungstests werden auch die Bewerbungsunterlagen geprüft.

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