Das bringt 2017 für Österreichs Studierende: Neue STEOP, neue Matrikelnummern und ÖH Wahlen

16. Dezember 2016 - 9:32

Das Jahr 2017 bringt an den Universitäten endgültig den Start der neuen Studieneingangsphase (STEOP), neue Matrikelnummern sowie Wahlen zur Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH). Letztere gehen im Mai mit einigen kleinen Neuerungen über die Bühne.

 

Für die neue STEOP gehen mit dem Studienjahr 2017/18 Übergangsregeln zu Ende, von denen etwa die Uni Wien und Uni Graz Gebrauch gemacht haben. Inhalt der Eingangsphase ist ein Überblick über Inhalt und Ausrichtung des jeweiligen Studiums. Nur wer alle Prüfungen der Eingangsphase besteht, darf weiterstudieren. Die STEOP wird somit endgültig auf alle wissenschaftlichen Universitäten sowie gemeinsam von Kunst- und wissenschaftlichen Unis angebotene Studien ausgeweitet sowie vereinheitlicht. Bisher waren Studien mit Aufnahmsprüfung von der STEOP nicht umfasst, künftig sind Ausnahmen durch Verordnungen der jeweiligen Rektorate nur noch für Medizin, Veterinärmedizin und Psychologie möglich.

Auch STEOP-Umfang geregelt

Bisher war der Umfang der STEOP nicht geregelt - je nach Uni umfasste sie einen bis zu 30 ECTS-Punkte (30 ECTS entspricht etwa dem vorgesehenen Lernaufwand eines Semesters). Künftig soll es einen Mindestumfang von acht und eine Höchstgrenze von 20 ECTS-Punkten für die im ersten Semester stattfindende Eingangsphase geben. Außerdem wird festgelegt, dass die STEOP mehrere Lehrveranstaltungen umfassen muss - bisher war auch nur eine erlaubt.

Bereits mit 1. Juni in Kraft tritt ein neues Matrikelnummernsystem: Die Studenten erhalten acht- statt bisher siebenstellige Nummern. Wer bereits eine Matrikelnummer hat, bekommt eine Null vorangestellt. Die Nummern für die künftigen Studienanfänger beginnen nicht mehr mit dem Jahr der Einschreibung, sondern je nach Art der Hochschule: Uni-Studenten sind an einer eins, zwei oder drei am Anfang erkennbar, Studenten einer Pädagogischen Hochschule (PH) an einer vier. Fachhochschulen (FH) und Privatunis können bei Bedarf auch noch eingebunden werden.

Bei den ÖH-Wahlen, deren genauer Termin noch festgelegt wird, wählen die Studenten ihre Vertretung bis ins Studienjahr 2018/2019. Zur Erhöhung der traditionell geringen Wahlbeteiligung wurde die Möglichkeit geschaffen, an PH, FH, Privatunis und der Donauuniversität Krems, an denen berufsbegleitende oder duale Studiengänge eingerichtet sind, einen Wahltag vorzuziehen. Außerdem wird die Briefwahl etwas vereinfacht.

(APA/red, Bild APA)



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