Musiktherapie

Bachelorstudium

mit Zugangsbeschränkung

Letztes Update: 24.05.2019
Bereich: Therapie und Rehabilitation 35, Musik und darstellende Kunst 415
Umfang 6 Semester / 180 ECTS
Sprache:
Deutsch
Abschluss: Bachelor of Science in Engineering (BSc)
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
berufsbegleitend
Kosten: gesetzl. Studiengebühr (363,30€ pro Semester)
Website: https://www.fh-krems.ac.a...

Über das Studium:

Mit dem gezielten Einsatz von Musik können Sie den Gesundheitszustand Ihrer Mitmenschen verbessern. Im Bachelor-Studium Musiktherapie an der IMC Fachhochschule Krems erwerben Sie hierfür die grundlegenden therapeutischen Kompetenzen.

Sie erlernen wissenschaftlich fundierte musiktherapeutische Techniken und Methoden, um diese in einer therapeutischen Beziehung gezielt einzusetzen. Nach 3 Jahren Studium sind Sie bereit für den Berufseinstieg und erhalten die Berechtigung, Ihren Beruf mitverantwortlich auszuüben.

Das Bachelor-Studium Musiktherapie an der Fachhochschule Krems zeichnet sich durch einen hohen Praxisbezug aus. Sie erhalten eine solide Berufsausbildung, die es Ihnen ermöglicht, als Musiktherapeutin oder Musiktherapeut in verschiedensten Gesundheitseinrichtungen in einem Anstellungsverhältnis zu arbeiten.

Die Ausbildung umfasst:

  • Theoretische Inhalte, wie zum Beispiel Medizin und Psychologie, Modelle und Methoden der Musiktherapie, Ethik und Recht
  • Grundelemente des wissenschaftlichen Arbeitens
  • Musikalische Weiterentwicklung, wie zum Beispiel Harfe, Percussion und Stimmbildung
  • Selbsterfahrung
  • Fachpraktische Übungen, wie zum Beispiel musiktherapeutische Improvisation und musiktherapeutische Methoden
  • Klinische Praxis, zum Beispiel in Neurologie, Psychosomatik oder Kinder- und Jugendpsychiatrie

Im ersten Ausbildungsjahr stehen die musikalischen und methodischen Lehrveranstaltungen im Vordergrund. Die dort erworbenen Grundkompetenzen werden in Rollenspielen trainiert und können ab dem dritten Semester im Berufspraktikum unter Supervision weiterentwickelt werden.

Individuelle Themen und Fragestellungen, die sich aus Ihrem konkreten Handeln im klinischen Arbeitsfeld ergeben, bilden die Basis für Ihre Bachelorarbeit – ein Aktionsforschungsprojekt im fünften und sechsten Semester.

Mit Ihrem erfolgreichen Abschluss können Sie sich in die Liste der Musiktherapeutinnen und Musiktherapeuten eintragen lassen. Das bedeutet, dass Sie Ihren neuen Aufgabenbereich in klinischen Einrichtungen mitverantwortlich übernehmen können.

    Werbung
    BOWLDANCE - Neues Afterstudy/work-Event in Wien

    Besuch uns doch HEUTE ab 18:00 Uhr im Plus Bowling Center in Wien bei unserem einmaligen Afterstudy-Erlebnis: Tanzen, bowlen, networken - und das bei freiem Eintritt, kostenlosem Bowling & den Bad-Taste Residents vom SCARYFEST! Infos auf https://bowl.dance.

    Fächer:

    Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

    Anatomie, Burnout Prophylaxe, Chronobiologie, Chronomedizin, Entwicklungspsychologie, Epidemiologie, Geriatrie, Gitarre, Harfe, Harmonielehre, Improvisation, Instrument, Intensivmedizin, Klinische Psychodiagnostik, Klinische Psychologie, Musikpsychologie, Musiktheorie, Musiktherapeutische Selbsterfahrung, Musiktherapie, Neuro-Endochrinologie, Neurologie, Neuropsychologie, Percussion, Physiologie, Psychiatrie, Psychopharmakologie, Psychosomatik, Rhythmus, Sozialmedizin, Stimmbildung, Supervision, Tanz und Körpererfahrung, Vokalmethoden, Wissenschaftliche Präsentation, Wissenschaftliches Arbeiten, Wissenschaftstheorie

    Studieninhalt

    Musiktherapie leicht erklärt

    Musiktherapie ist eine eigenständige, wissenschaftlich-künstlerisch-kreative und ausdrucksfördernde Therapieform, die in Österreich seit 2008 zu den gesetzlich geregelten Gesundheitsberufen zählt.

    Sie umfasst die bewusste und geplante Behandlung von Menschen, insbesondere mit emotional, somatisch, intellektuell oder sozial bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen.

    Der Einsatz musikalischer Mittel in einer therapeutischen Beziehung hat das Ziel,

    • Symptomen vorzubeugen, diese zu mildern oder zu beseitigen,
    • behandlungsbedürftige Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern,
    • die Entwicklung, Reifung und Gesundheit der Behandelten zu fördern und zu erhalten oder wiederherzustellen.

    Die Ausübung des musiktherapeutischen Berufes hat insbesondere folgende Ziele:

    • Prävention einschließlich Gesundheitsförderung
    • Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen
    • Rehabilitation

    Therapiemöglichkeiten im Überblick:

    Grundsätzlich gibt es mit der aktiven und rezeptiven Form der Musiktherapie zwei mögliche methodische Zugänge.

    Während in der rezeptiven Musiktherapie die Therapeutinnen und Therapeuten für die Patientinnen oder Patienten musizieren, spielen in einem aktiven Setting die Therapeutinnen und Therapeuten gemeinsam mit den Patientinnen oder Patienten auf vorzugsweise leicht spielbaren Instrumenten wie zum Beispiel der Trommel oder dem Xylofon.

    So wird ein gemeinsames musikalisches Erleben geschaffen. Bei verbalisierungsfähigen Patientinnen oder Patienten erfolgt im Anschluss an die musikalische Intervention meist ein reflektierendes Gespräch zu wahrgenommenen Bildern, Gedanken und Gefühlen.

    Gerade die Musiktherapie besticht durch ihre vielseitigen Möglichkeiten der Kommunikation. So kommen neben der verbalen Aufarbeitung viele nonverbale Techniken zum Einsatz, um situationsadäquat das therapeutische Geschehen zu gestalten.

    Diese Eigenschaft hat der Musiktherapie die Tür zu Feldern wie Intensivmedizin, Neurorehabilitation, Neonatologie oder Geriatrie geöffnet, in denen sich die betroffenen Personen oft nur über eine nonverbale Ebene mitteilen können.

    Studienaufbau:

    Die Lehre in den Semestern 1-6

    Grundlegende musiktherapeutische Theorien und Konzepte werden im gesamten Studium vermittelt. Zudem werden Sie mit medizinischen und psychologischen Grundkenntnissen vertraut gemacht.

    Sie haben die Möglichkeit, Ihre musikalischen Fertigkeiten an mehreren Instrumenten zu vertiefen und im Sinne musiktherapeutischen Handelns weiterzuentwickeln. Durch Selbsterfahrung und berufsspezifische praktische Übungen vertiefen Sie Ihr Wissen über die Wirkungsweise der Musiktherapie. Lehrveranstaltungen zu musiktheoretischen, rechtlichen und ethischen Fragestellungen und Inhalten ergänzen Ihre Kompetenzen.

    Die Forschung in den Semestern 1-6

    Basierend auf einer reflexiv-kritischen Auseinandersetzung mit Erkenntnissen aus der Wissenschaftstheorie am Beginn des Studiums werden Sie nicht nur in Grundelemente des wissenschaftlichen Arbeitens eingeführt, sondern auch mit unterschiedlichen Traditionen der Aktionsforschung bekannt gemacht.

    Der Fokus liegt dabei auf der französischen Aktionsforschung, einer praxisnahen Wissenschaft, die nicht am Überprüfen von Hypothesen, sondern an Problemlösungen in der Praxis und der Verzahnung von Forschung und Handlung interessiert ist.

    Ziel ist es, die eigene musiktherapeutische Praxis im Rahmen der Bachelor-Arbeit zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Auch die „reflektierte Autobiografie“ der Studierenden spielt hier eine bedeutende Rolle und wird aktiv in den Forschungs- und Erkenntnisprozess miteinbezogen. Sie stellt eine Reflexion des eigenen Handelns auf Basis unterschiedlicher empirischer Daten, die mit etablierten qualitativen Methoden systematisch ausgewertet werden, dar.

    Die Praxis in den Semestern 3-6

    Bereits ab dem 3. Semester absolvieren Sie in diversen Arbeitsfeldern wie Neurologie, Neonatologie oder Palliative Care klinische Pflichtpraktika.

    Sie beginnen in einer begleitenden Beobachterrolle und entwickeln sich weiter zur Co-Therapeutin oder zum Co-Therapeuten, wobei Sie feldabhängig mit Kolleginnen und Kollegen anderer Gesundheitsberufe kooperieren. Schließlich übernehmen Sie unter Aufsicht geprüfter Musiktherapeutinnen oder Musiktherapeuten selbst die therapeutische Betreuung von Klientinnen und Klienten. So wachsen Sie schrittweise in die klinische Arbeit hinein und lernen, als Teil eines multiprofessionellen Teams personenzentriert zu agieren.

    Berufsaussichten / Jobs:

    Als Musiktherapeutin oder Musiktherapeut handeln Sie auf ärztliche, psychologische oder psychotherapeutische Anweisung. Im klinischen Bereich eröffnet sich Ihnen eine Vielzahl von Feldern – von der Neonatologie über Psychiatrie, Psychosomatik, Neurologie, Intensivmedizin bis hin zur Geriatrie und Palliative Care. Außerdem behandeln Sie Klientinnen und Klienten mit unterschiedlichem Lebensalter mit akuten, chronischen oder auch unheilbaren Erkrankungen.

    Als Musiktherapeutin oder Musiktherapeut befinden Sie sich in einem äußerst spannenden und dynamischen Arbeitsfeld, in dem Sie die Möglichkeit haben, neue Tätigkeitsbereiche zu erschließen und so die musiktherapeutische Landschaft in Österreich aktiv mitzugestalten.

    Um Ihre Fähigkeiten weiter zu vertiefen, können Sie das zweijährige berufsbegleitende Master-Studium Musiktherapie an unserer Fachhochschule absolvieren.

    Mögliche Arbeitgeber

    • Private und öffentliche Krankenanstalten
    • Tageskliniken
    • Alten- und Pflegeheime
    • Rehabilitationszentren
    • Sozial- und Privatversicherungen
    • Interessensvertretungen
    • Lehr- und Forschungseinrichtungen
    • Hersteller von Medizinprodukten
    • Einrichtungen der Gesundheitsförderung und -vorsorge
    • Diverse Vereine (z. B. im Hospizbereich)

    Einstiegsvoraussetzungen:

    • Allgemeine Universitätsreife (z.B. Matura, Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung)
    • einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfung

    Darüber hinaus benötigen Sie für unseren Studiengang Musiktherapie Vorkenntnisse am Klavier und auf einem weiteren Instrument (Gitarre, Harfe oder Oud). Diese werden im Aufnahmeverfahren überprüft.

    Aufnahmegespräch

    Relevante Meldungen:


    Hol dir unseren Academic Informer:

    Mit dem Studium.at Newsletter verpasst du nichts mehr: Hochschul-& Wissenschafts-News, Jobs, Events und Sonderangebote für Studierende. Jederzeit abbestellen.


    tutor18

    Studium.at Logo

    © 2010-2019  Hörsaal Advertainment GmbH

    Kontakt - Werbung & Mediadaten - Datenschutz - Impressum

    Studium.at versichert, sämtliche Inhalte nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und aufbereitet zu haben.
    Für etwaige Fehlinformationen übernimmt Studium.at jedenfalls keine Haftung.