Gesundheits- und Krankenpflege

Bachelorstudium

mit Zugangsbeschränkung

Letztes Update: 17.03.2020
Bereich: Krankenpflege und Geburtshilfe 33
Umfang 6 Semester / 180 ECTS
Sprache:
Deutsch
Abschluss: Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
Kosten: gesetzl. Studiengebühr (363,30€ pro Semester)
Website: https://www.fh-krems.ac.a...

Über das Studium:

Vom Kinderwunsch bis zum Lebensende – begleiten Sie Ihre Mitmenschen auf deren Lebensweg. Dabei können Sie Menschen aktiv in außerordentlichen Lebenssituationen unterstützen, sich eine bessere Gesundheitsförderung zum Ziel setzen, beraten, erforschen, entwickeln und später sogar Teams führen oder lehren. Die Werkzeuge dazu erhalten Sie in unserem Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege. Als Absolventin oder Absolvent haben Sie das Fachwissen mitzuhelfen, die Gesundheits- und Krankenpflege neu zu definieren. Nach drei Jahren Studium sind Sie bereit für diese Aufgabe.

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Anatomie, Arbeitsorganisation, Berufsgeschichte, Betriebswirtschaft, Chronische Gesundheitsbeeinträchtigungen, Delegation, Diagnostik, Englisch, Erste Hilfe, Ethik, Familiengesundheitspflege, Gemeindenahe Pflege, Gesundheit und Prävention, Gesundheitswissenschaft, Gesundheitsökonomie, Hygiene, Häusliche Pflege, Katastrophenschutz, Kommunikation, Konfliktmanagement, Mikrobiologie, Mitarbeiterführung, Moderation, Nursing, Organisation und Delegation in der Pflege, Palliativpflege, Pathologie, Pflegeeducation, Pflegeepidemiologie, Pflegeforschung, Pflegekonzepte, Pflegemodelle, Pflegeprozesse, Pflegerisches Handeln, Pflegetheorien, Physiologie, Präsentation, Prävention, Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, Public Health, Qualitätsmanagement, Selbstkompetenz, Soziologie, Statistik, Teamführung, Therapie, Wissenschaftliches Arbeiten

Studieninhalt

Das Studium bereitet Sie auf unterschiedliche Tätigkeiten im Gesundheitswesen vor: Sie beschäftigen sich sowohl theoretisch als auch praktisch unter anderem mit Akutpflege – also mit Pflege im chirurgischen und internistischen Bereich in einem Krankenhaus –, Langzeitpflege – Pflege von Menschen in einem Pflegeheim –, mobiler Pflege – Pflege von Menschen im häuslichen Umfeld – und Rehabilitationspflege, aber auch mit Beratungskonzepten, Forschung im Gesundheitswesen und vielen anderen Themen.

Neben den klassischen Modulen der Gesundheits- und Krankenpflege haben Sie ab dem 5. Semester die Möglichkeit, Ihren persönlichen Studienweg durch zusätzliche Wahlmodule zu erweitern. Hierbei können Sie zwischen Pflege bei Kindern und Jugendlichen*, Onkologische Pflege und Pflege im Unfall- und Neuro-Rehabilitationsbereich wählen. Neben patientenbezogenen Tätigkeiten machen Sie sich auch bereit für organisatorische und gesellschaftliche Aufgaben, die in Ihrem Berufsalltag auf Sie warten.

Die breite Ausrichtung des Studiums hat einen klaren Vorteil: Sie entscheiden erst nach dem Studium, in welchem Bereich Sie später tätig werden wollen.

Das Studium befähigt Sie zur Ausübung des gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege entsprechend dem Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG). Sie wollen mehr über die Akademisierung der Pflegeberufe wissen? 

Das ist aber noch lange nicht alles: Natürlich bietet Ihnen die Gesundheits- und Krankenpflege noch wesentlich mehr Möglichkeiten – Sie können Ihren individuellen Weg selbst bestimmen und haben die Chance, das Gesundheitswesen aktiv mitzugestalten – denn die Gesundheits- und Krankenpflege entwickelt sich im Moment in enormen Schritten weiter.

Studienaufbau:

Die Grundlagen: In den Semestern 1-4

Am Anfang des Studiums stehen ganz klar die Vermittlung der pflegerischen Grundlagen und das Kennenlernen der Fachbereiche im Vordergrund. Sie beschäftigen sich mit Menschen in verschiedenen Gesundheitssituationen und Lebensphasen. Neben dem pflegerischen Know-how erarbeiten Sie sich Ihr medizinisches Grundwissen. Nicht weniger wichtig: Sie kommen erstmals mit der Gesundheitsförderung und mit wissenschaftlichen Arbeiten in Kontakt.

Der praktische Teil: In den Semestern 1-6

Insgesamt verbringen Sie 50% Ihres Studiums im Praktikum. Der Eckpfeiler:  das Berufspraktikum im 4. Semester mit ca. 600 Stunden. Um die theoretischen Inhalte aus dem Studium sofort zu festigen, absolvieren Sie jedes Semester ein mehrwöchiges Berufspraktikum. Dabei durchlaufen Sie verschiedene Bereiche – zum Beispiel die Akutpflege, die Langzeitpflege, die mobile Pflege und den öffentlichen Gesundheitsdienst. Vor und während des Praktikums werden Sie von uns betreut: Wir unterstützen Sie bei der Auswahl und stehen für Coaching-Gespräche zur Verfügung.

Die Vertiefung: In den Semestern 5-6

Gegen Ende Ihres Studiums vertiefen Sie das bereits Erlernte und setzen sich mit einer effektiven Arbeitsorganisation auseinander. Sie greifen auf das Gelernte zurück und führen Ihr Wissen aus den verschiedenen Fachbereichen zusammen. Beispiele dafür: die berufspraktischen Übungen und Fallbeispiele. Hier simulieren Sie komplexe Pflegesituationen anhand von Beispielen aus der Praxis und müssen so Ihr gesammeltes Wissen abrufen. Sie spielen dabei den kompletten Pflegefall von Anfang bis Ende durch – sehr zum Wohl Ihrer zukünftigen Patientinnen und Patienten.

Ein besonderes Highlight hier in Krems: Im 5. und 6. Semester entscheiden Sie sich für ein Wahlmodul und haben so die Möglichkeit, sich in Ihrer Wunschdisziplin weiter zu spezialisieren. Zur Auswahl steht Pflege bei Kindern und Jugendlichen*, Onkologische Pflege und Pflege im Unfall- und Neuro-Rehabilitationsbereich. Die Inhalte der jeweiligen Spezialisierung bauen im 6. Semester auf jenen des 5. Semesters auf.

* Ersetzt derzeit nicht die Sonderausbildung Kinderkrankenpflege

Qualifikationsprofil:

Nach Ihrem Studium haben Sie die Möglichkeit, die Zukunft der Pflege aktiv mitzugestalten. Sie bringen Lösungsansätze aus der Sicht der Gesundheits- und Krankenpflege in die gesellschaftliche Diskussion mit ein.

Außerdem können Sie gemeinsam mit Gemeinden, Schulen und Betrieben daran arbeiten, die Gesundheitsförderung und Prävention weiter voranzutreiben und in der Gesellschaft zu verankern.

Im Bachelor-Studium entwickeln Sie Ihre Fachkompetenz auf dem Gebiet der Pflege. Sie lernen, wie Sie anspruchsvolle und komplexe Pflegeaufgaben für Einzelpersonen oder Gruppen zum Beispiel in der Akutpflege, der Langzeitpflege und der mobilen Pflege übernehmen können. Darüber hinaus sind Sie nach Ihrem Studium bestens auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen im Gesundheits- und Sozialbereich vorbereitet. Ihr besonderes Anliegen dabei: regelmäßig Lösungsansätze aus Sicht der Gesundheits- und Krankenpflege einzubringen.

Neben den klassischen Pflegetätigkeiten sind Sie außerdem auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und Prävention geschult. Sie können daher in neu entstehenden Berufsfeldern wie der Schulgesundheitspflege oder der Familienpflege tätig werden.

Anders ausgedrückt erwerben Sie während des Studiums die fachlich-methodischen Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Durchführung der Gesundheits- und Krankenpflege gemäß § 13 und § 14 des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG)

Berufsaussichten / Jobs:

Das Bachelor-Studium Gesundheits- und Krankenpflege öffnet zahlreiche Türen.

Nach Ihrem Abschluss können Sie sich stolz Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin oder Krankenpfleger nennen. Sie erhalten die offizielle Berufsbefähigung zur Ausübung des Berufes. Die gute Nachricht: Die Jobaussichten unserer Absolventinnen und Absolventen sind ausgezeichnet – meist warten nach dem Abschluss schon mehrere Angebote auf Sie. Dabei haben Sie die Wahl. Sie können entweder in der Akutpflege, der Langzeitpflege, der mobilen Pflege oder der Prävention und Rehabilitation durchstarten.

Sie können sich außerdem für ein weiterführendes Master-Studium entscheiden. An unserer Fachhochschule bietet sich zum Beispiel der Master-Studiengang Advanced Nursing Practice (ANP) an. 

Mögliche Arbeitgeber

  • Private und öffentliche Krankenanstalten und Kliniken
  • Tageskliniken
  • Private und öffentliche Langzeitpflege-Einrichtungen
  • Ordinationen und Gemeinschaftspraxen
  • Primärversorgungseinheiten oder -zentren
  • Einrichtungen der Gesundheitsförderung und -vorsorge
  • Rehabilitationszentren
  • Behinderteneinrichtungen
  • Mobile Pflege

Einstiegsvoraussetzungen:

  • Allgemeine Universitätsreife (z.B. Matura, Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung)
  • einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfung

Aufnahmegespräch

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