Tibetologie und Buddhismuskunde

Masterstudium

Letztes Update: 01.08.2018
BEREICH:
Geistes- und Kulturwissenschaft
DAUER:4 Semester
ECTS:
120
ABSCHLUSS:Master of Arts (MA)
TYP:
Präsenzstudium
ANWESENHEIT:
Vollzeit
STUDIENGEBÜHR:prinzipiell nein
DETAILS:https://slw.univie.ac.at/...
WSGesamtδ Vorsemester
15/167613

Quelle: UNI:DATA BMWF

Über das Studium:

 Das Masterstudium der „Tibetologie und Buddhismuskunde“ an der Universität Wien befasst sich auf philologischer Grundlage mit den kulturellen und sozialen Entwicklungen in Tibet und deren vormodernen Voraussetzungen in den Bereichen Philosophie- und Religionsgeschichte, Geschichte, Literaturgeschichte, Kultur- und Sozialanthropologie und Kunstgeschichte. Desweiteren befasst sich das Masterstudium mit der Erforschung der Vielfalt und historischen Entwicklung der religiösen und philosophischen Traditionen des Buddhismus in Geschichte und Gegenwart, insbesonders seiner philosophisch-religiösen Schulen und Traditionen, und mit den zwischen diesen und anderen Traditionen bestehenden Wechselwirkungen, mit denen er im Laufe seiner Entwicklung und Verbreitung in Kontakt kam, sowie mit der Rolle des Buddhismus in kulturellen Kontexten wie Literatur, Wissenschaft, (Regional-) Geschichte, Politik, Gesellschaft und Kunst.

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Buddhismuskunde, Literatur/ Geschichte und Kultur Tibets und des Buddhismus, Methodik, Philologie, Philosophisch-religiöse Traditionen Tibets und des Buddhismus, Sprache des buddhistischen Kulturraums, Texthermeneutik, Tibetologie

Studieninhalt

Das Ziel des Masterstudiums „Tibetologie und Buddhismuskunde“ ist der Erwerb eines philologisch fundierten Überblicks über die oben genannten Bereiche und Aspekte der Tibetologie und Buddhismuskunde, eines spezifischen Fachwissens zu einem oder mehreren Bereichen und der Fähigkeit eigenständigen wissenschaftlichen Arbeitens unter maßgeblicher Verwendung originalsprachiger Quellen. Weiteres Ziel ist die Beherrschung von zwei in der Tibetologie und Buddhismuskunde zentralen Quellensprachen (klassisches Tibetisch und Sanskrit)sowie die Kenntnis der bei der Erschließung, Analyse und Interpretation der Quellen zur Anwendung kommenden Methoden und theoretischen Ansätze.

Studienaufbau:

Das Masterstudium besteht aus folgenden Modulen: Philologie und Methodik ; Texthermeneutik; Alternative Pflichtmodule (Einführung in eine weitere Sprache des buddhistischen Kulturraumes; Sprachliche Vertiefung); Pflichtmodule Fachvorlesung in Tibetologie und Buddhismuskunde; Philosophisch-religiöse Traditionen Tibets und des Buddhismus; Literatur, Geschichte und Kultur Tibets und des Buddhismus; Philosophisch-religiöse Traditionen Tibets und des Buddhismus; Mastermodule Masterkolloquium zur Tibetologie und Buddhismuskunde; Masterarbeit; Masterprüfung

Qualifikationsprofil:

Die Absolvent(inn)en des Masterstudiums „Tibetologie und Buddhismuskunde“ an der Universität Wien sind über ein Bachelorstudium hinaus befähigt, die von jeher stark von religiös-philosophischen Vorstellungen geprägten kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Tibet und die unterschiedlichen Erscheinungsformen und kulturellen Ausprägungen des Buddhismus unter Berücksichtigung ihrer komplexen Voraussetzungen zu verstehen.

Sie erhalten die philologische und kulturwissenschaftliche Kompetenz, die relevanten Quellen in ihren originalen Sprachen unter kritischer Berücksichtigung der verschiedenen kulturellen Kontexte zu erschließen, und verfügen über ein entwickeltes Problembewusstsein bezüglich Kultur, Gesellschaft und Religionen des modernen Tibet und die Fähigkeit verschiedene Aspekte des Buddhismus in der Gegenwart angemessen zu interpretieren.

Dies ermöglicht Absolvent(inn)en, Tätigkeiten in folgenden Bereichen auszuüben: in universitären und außeruniversitären Lehr- und Forschungsinstitutionen, Museen und Bibliotheken sowie im Bereich der Kultur- und Bildungsarbeit, im Verlagswesen, im Journalismus und in den Medien, im auswärtigen Dienst und in der Entwicklungszusammenarbeit, im Tourismuswesen und in anderen Berufen, in denen wissenschaftlich fundierte Kenntnisse und interkulturelle Sensibilität mit Bezug auf Tibet und interreligiöse Offenheit und Sensibilität gegenüber dem Buddhismus erforderlich sind.

Berufsaussichten / Jobs:

AbsolventInnen können in folgenden Berufsfeldern tätig sein:

  • universitäre und außeruniversitäre Lehr- und Forschungsinstitutionen
  • Museen und Bibliotheken sowie im Bereich der Kultur- und Bildungsarbeit
  • im Verlagswesen
  • im Journalismus und in den Medien
  • im auswärtigen Dienst und in der Entwicklungszusammenarbeit
  • im Tourismuswesen und in anderen Berufen, in denen wissenschaftlich fundierte Kenntnisse und interkulturelle Sensibilität mit Bezug auf Tibet und interreligiöse Offenheit und Sensibilität gegenüber dem Buddhismus erforderlich sind.

Einstiegsvoraussetzungen:

Die Zulassung zu diesem Masterstudium setzt den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums oder eines fachlich in Frage kommenden Fachhochschul-Bachelorstudienganges oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung voraus.
 
Fachlich in Frage kommend ist jedenfalls das Bachelorstudium „Sprachen und Kulturen Südasiens und Tibets“ an der Universität Wien mit sprachlicher Ausrichtung auf klassisches Tibetisch (Absolvierung der Alternativen Pflichtmodulgruppe B1 „Klassisches Tibetisch als Erstsprache“ oder der Alternativen Pflichtmodulgruppe B2 „Klassisches Tibetisch als Zweitsprache“) und Sanskrit (Absolvierung der Alternativen Pflichtmodulgruppe A1 „Sanskrit als Erstsprache“ oder der Alternativen Pflichtmodulgruppe A2 „Sanskrit als Zweitsprache“).
 
Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist, und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, können zur Erlangung der vollen Gleichwertigkeit zusätzliche Lehrveranstaltungen und Prüfungen im Ausmaß von maximal 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden, die im Verlauf des Masterstudiums zu absolvieren sind.


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