Kultur- und Sozialanthropologie

Bachelorstudium

Letztes Update: 14.01.2018
BEREICH:
Geistes- und Kulturwissenschaft
DAUER:6 Semester
ECTS:
180
ABSCHLUSS:Bachelor of Arts (BA)
TYP:
Präsenzstudium
ANWESENHEIT:
Vollzeit
KOSTEN:
kostenlos
DETAILS:https://slw.univie.ac.at/...
WSGesamtδ Vorsemester
09/1033511481483
10/1138413671751+18.07%
11/1240314311834+4.74%
12/1349215692061+12.38%
13/1449114711962-4.8%
14/1547814141892-3.57%
15/1646414431907+0.79%

Quelle: UNI:DATA BMWF

Über das Studium:

Studienziele des Bachelorstudiums Kultur- und Sozialanthropologie (KSA) sind Kernkompetenzen im Fach und die wissenschaftliche Berufsvorbildung für diverse interkulturelle Einsatzfelder. Studierende erwerben grundlegende Kenntnisse, um Probleme im Zusammenhang mit den aktuellen Forschungsbereichen der KSA zu identifizieren, zu analysieren und zu lösen.

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Anthropologie und Entwicklungszusammenarbeit, Bildungsarbeit, Interkulturelle Anwendungsfelder in Organisationen und Projekten, Kulturanthropologie, Kunst – Medien - Narration, Medical Anthropology – Körperbewusstsein – Transkulturalität, Methoden der Kultur- und Sozialanthropologie, Migration – Integration – Asyl, Museum, Politik – Globalisierung, Recht – Frieden – Konflikt, Religion – Ritual – Weltbild, Sozialanthropologie, Sozialwissenschaften und gesellschaftlicher Wandel, Sozialwissenschaftliche Denkweisen, Sozialwissenschaftliche Methodologie, Stadt – Raum – Umwelt, Theoriengeschichte der Anthropologie, Visuelle Anthropologie, Wissenschaftliches Arbeiten, Ökonomie – Tourismus

Studieninhalt

Das Bachelorstudium Kultur- und Sozialanthropologie (KSA) beginnt mit einer Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP). Die STEOP der Politikwissenschaft, der Kultur- und Sozialanthropologie und der Soziologie bestehen aus einem einheitlichen sozialwissenschaftlichen Modul und einem fachspezifischen Modul. Darauf folgt eine Grundlagenphase (Kernthemen, zentrale Forschungsfelder und Theoriengeschichte der KSA) und eine Aufbauphase (Methoden, Regionalkompetenzen, anwendungsorientierte Forschungsfelder und Aktuelle Themen). Für den erfolgreichen Abschluss des Studiums sind zwei Bachelorarbeiten anzufertigen.

Qualifikationsprofil:

Das inhaltliche Qualifikationsprofil des Bachelorstudiums Kultur- und Sozialanthropologie ist auf drei Schwerpunkt-Bereiche ausgerichtet:

  1. Eine solide und breite Wissensvermittlung in den allgemeinen Kernfeldern der Kultur- und Sozialanthropologie. Den Studierenden wird durch ein inhaltlich, didaktisch und organisatorisch zusammenhängendes Lehr- und Lernprogramm die generelle konzeptuelle und empirische Kompetenz der Sozial- und Kulturanthropologie vermittelt.
  2. Die Grundlagen einer ersten regionalen Spezialisierung werden gelegt durch praktischanschauliche wie durch systematische, auf Überblick orientierte didaktische Formen.
  3. Die Kompetenz zur praktischen Identifikation und Lösung von Problemen wird durch die thematische Einführung in die zentralen Einsatzfelder ausgebildeter Kultur- und SozialanthropologInnen bereitgestellt. Diese Einsatzfelder umfassen Bereiche wie etwa Sicherheit und Friedenssicherung, Migration und Entwicklungszusammenarbeit sowie visuelle oder medizinische Anthropologie. In allen Schwerpunktbereichen finden Gender-Aspekte besondere Berücksichtigung. Anthropologische Geschlechterforschung wird einerseits als ein Kernthema der Kultur- und Sozialanthropologie abgehandelt; andererseits kommen Gender-Fragen auch im Zusammenhang mit vielen anderen Themen zur Sprache.

Der Bedeutung neuer Lehr- und Lernformen, darunter die Nutzung neuer Medien, wird beim fachspezifischen Kompetenzerwerb durch den Einsatz entsprechender Hilfsmittel (etwa Content Bereitstellung, Wissensdiagnostik, kollaborative und kooperative Lernszenarien, blended learning, Q&A Foren) deutlich Rechnung getragen. Dies schließt den regulären Gebrauch des Englischen als Arbeitssprache mit ein, ebenso wie die Förderung kommunikativer interkultureller Fähigkeiten in der eigenen und in anderen Sprachen.

Berufsaussichten / Jobs:

Berufsfelder, in denen theoriegestützte Problemlösungskompetenz in Bezug auf interkulturelle Fragestellungen besonders zum Tragen kommen, liegen vor allem in den Bereichen

  • Entwicklungszusammenarbeit, Flüchtlingsbetreuung und MigrantInnenberatung,
  • Tourismus und Kulturvermittlung,
  • Museen sowie
  • Diversity Management.

Mögliche ArbeitgeberInnen für AbsolventInnen des Bachelorstudiums sind u.a. Betriebe, NGOs und öffentliche Einrichtungen, die in hohem Ausmaß mit Personen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten interagieren.

Einstiegsvoraussetzungen:

Reifezeugnis oder Studienberechtigungsprüfung


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