Erdwissenschaften

Masterstudium

BEREICH:
Naturwissenschaft
TYP:Präsenzstudium (Präsenzstudium)
KOSTEN:kostenlos (ausgenommen gesetzl. Studiengebühr) (kostenlos)
ANWESENHEIT:Vollzeit-Studium (Vollzeit)
DAUER:4 Semester
ECTS120
ABSCHLUSS: Master of Science (MSc)
WEBSITE: Link

Anzahl ordentlicher Studierender

Auf wie viele Studierende triffst du in diesem Studium?

WSGesamtδ Vorsemester
09/10151429
10/11121224-17.24%
11/12251641+70.83%
12/13462571+73.17%
13/14483280+12.68%
14/15483482+2.5%
15/16523890+9.76%

Quelle: UNI:DATA BMWF


Details zum Studium

Fächer im Studienplan

Folgenden Fächern begegnest du im Studienplan:

3D Modelierung, Angewandte Geophysik, Angewandte Kristall-Strukturbestimmung, Biogeochemie, Fernerkundung, GIS, Geochemie, Geochronologie, Geologische Kartierung, Geologische Naturgefahren und Risiken, Geomikrobiologie, Geophysikalische Methoden, Georessourcen/ Umwelt und Management, Hydrochemie, Hydrodynamik, Isotopengeologie, Karbonatsedimentologie, Kohlenwasserstoffgeologie, Kosmochemie und Planetare Geologie, Kristall-Strukturbestimmung, Kristallchemie, Kristallographie, Kristallphysik, Marine Paläoenvironments, Mikropaläontologie, Mikrotektonik, Mineralogie, Mineralspektroskopie, Modellieren in der Angewandten- und Umweltgeologie, Modellierung Geochemischer Prozesse, Paläodiversität der Evertebraten, Paläodiversität der Pflanzen, Paläodiversität der Vertebraten, Paläoklimatologie und Paläobiogeographie, Paläontologische Arbeitsmethoden, Paläontologische Evolutionsforschung, Paläoozeanographie, Petrogenese, Petrologie, Petrologische Thermodynamik, Quantifizierung geologischer Prozesse, Quantitative Strukturgeologie, Quartärforschung, Sanierung organischer Schadstoffe, Sedimentologie, Sedimentologische Methoden/ Tonmineralogie und Diagenese, Seismikinterpretation, Stratigraphie, Tektonik, Terrestrische Aktuopaläontologie, Umweltisotope, Umweltschadstoffe, Umweltschadstoffe, Vulkanologie

Einstiegsvoraussetzungen

  • Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums oder eines gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen Universität oder Fachhochschule.
  • Informationen, welche Studien jedenfalls in Frage kommen, finden Sie im Curriculum.
  • Bei allen anderen Studien müssen die Facheinschlägigkeit und die Gleichwertigkeit nach dem Antrag auf Zulassung überprüft werden.
  • Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist, und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, kann die Zulassung mit der Auflage von Prüfungen im Ausmaß von maximal 30 ECTS-Punkten erfolgen, die während des Studiums abzulegen sind.

Allgemeine Infos

Studieninhalt

Das Ziel des Masterstudiums Erdwissenschaften an der Universität Wien ist die Vertiefung auf dem Gebiet der Erdwissenschaften. Das Masterstudium ermöglicht ein detailliertes, quantifizierendes Verständnis der Prozesse der Erde. Die Absolventen und Absolventinnen erlangen fachspezifische Grundfähigkeiten und -kompetenzen, wie die räumliche und zeitliche Betrachtungsweise, die Fähigkeit zur Integration von Theorien mit der Gelände- und Labor-Praxis sowie der Quantifizierung von erdwissenschaftlichen Prozessen, die zu deren Synthese und Modellierung führen. Studierende können den repräsentativen Charakter bzw. die Unsicherheit bei der Erfassung von Proben, Daten und Information sowohl im Labor als auch im Gelände abschätzen.

Studienaufbau

Qualifikationsprofil

Das Masterstudium der Erdwissenschaften vermittelt vertiefte Kenntnisse in den Schwerpunkten „Angewandte- und Umweltgeologie“, „Geologie“, „Mineralogie und Kristallographie“ und „Paläontologie“. Die besonderen Studienziele der Schwerpunktrichtungen sind wie folgt:

„Angewandte- und Umweltgeologie“: Analyse, Verständnis, Evaluierung und Quantifizierung von Prozessen in der Umwelt um dieses Wissen und Können auf angewandt- und umweltgeowissenschaftliche Fragestellungen anzuwenden. Das Studium soll Studierende in die Lage versetzen, ökonomisch und ökologisch sinnvolle Lösungen von Umweltproblemen mit Hilfe moderner Technologien auf Basis des Standes des Wissens zu finden und diese mit Hilfe von Computermodellierungen berechnen zu können. Studierende sollen angewandte geologische Probleme fundamental verstehen und qualitativ wie quantitativ lösen können. Neben der Ausbildung im Bereich der Hydrogeologie und Umweltgeologie haben Studierende dieser Schwerpunktrichtung zusätzlich die Möglichkeit im Rahmen des Lehrverbundes mit der TU Wien und der Universität für Bodenkultur Wien Lehrveranstaltungen aus den Fächern Ingenieurgeologie, Fernerkundung, Bodenkunde, Wasserbau oder sonstigen angewandt geologischen Fächern zu wählen.

„Geologie“: Integratives und systemorientiertes Verständnis über Aufbau, Zusammensetzung und Struktur der Erde, ihrer Entwicklungsgeschichte, sowie der chemischen, biologischen und physikalischen Prozesse, die sie formten und auch heute noch formen. Die Studierenden erlernen Prozesse im Erdinneren sowie an der Erdoberfläche durch Geländeaufnahme und Laborarbeit aufzuklären sowie durch analytische Techniken und Computermodellierung zu quantifizieren. Aktuelle Themen wie Erdbeben, Rohstoffe, Öl- und Gasexploration sowie Klimaänderungen werden in die Ausbildung einbezogen. Neben der Ausbildung im Bereich der Geologie haben Studierende dieser Schwerpunktrichtung zusätzlich die Möglichkeit im Rahmen des Lehrverbundes mit der TU Wien und der Universität für Bodenkultur Wien Lehrveranstaltungen aus den Fächern Geophysik, Fernerkundung, Bodenkunde und Quartärgeologie zu wählen.

„Mineralogie und Kristallographie“: Vermittlung der Fähigkeiten zur strukturchemischen Charakterisierung von Mineralen und synthetischen, kristallinen Phasen. Die Studierenden sollen die Kompetenz erlangen, Problemstellungen zu verstehen und diese mit den labortechnischen, instrumentellen und mathematischen Methoden der angewandten Röntgenkristallographie und Mineralspektroskopie zu lösen. Des Weiteren sollen den Studierenden vertiefende Kenntnisse aus den Gebieten der Mineralkunde, der angewandten und materialwissenschaftlichen Mineralogie sowie der Umweltmineralogie vermittelt werden.

„Paläontologie“: Verständnis der fossilen Organismen als wichtigste Bestandteile der sich im Laufe der Erdgeschichte ändernden Biosphäre. Anhand der organismischen Evolution und der ökologischen Differenzierung innerhalb der Biosphäre lassen sich Aussagen sowohl über die zeitliche als auch die räumliche Zuordnung von Ablagerungsgesteinen treffen. Dadurch ist die Paläontologie ein wichtiges Instrument für die Exploration von Kohlewasserstoff-Lagerstätten. Des Weiteren wird durch das Studium der Paläontologie die Entwicklung der heutigen Ökosysteme erklärt und es können die natürlichen von anthropogen bedingten Umweltänderungen unterschieden werden.

Aufbauend auf dem Bachelorstudium Erdwissenschaften an der Universität Wien sind Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums in der Lage eigenständig wissenschaftlich zu arbeiten, die fachspezifische Forschung zu erfassen, Thesen und Informationen kritisch zu analysieren und zu bewerten.

Berufs- & Jobmöglichkeiten

Die durch Absolvierung des Masterstudiums Erdwissenschaften erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten qualifizieren für eine Tätigkeit in Bereichen, wo vertiefte erdwissenschaftliche Kenntnisse notwendig sind. Besonderes Interesse gilt einer breiten, berufsorientierten Ausbildung, welche bevorzugt aktuelle Themen in die Lehre einbezieht. Berufsmöglichkeiten finden sich unter anderem in Forschungseinrichtungen, der Industrie, Bauwirtschaft, Behörden und Ämtern, Museen, Bau- und Zivilingenieurbüros, Versicherungen sowie in internationalen Organisationen und im Wissenschaftsjournalismus.


Alternativen zu diesem Studium

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