Doktoratsstudium der Katholischen Theologie

Doktoratsstudium

Letztes Update: 24.05.2019
Bereich:
Umfang 4 Semester / 120 ECTS
Abschluss: Dr.theol.
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
Kosten: prinzipiell keine Studiengebühr
Website: http://www.uni-salzburg.a...

Über das Studium:

Ziel des Doktoratsstudiums ist die Heranbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (§ 51 Abs. 2 Z 12 UG 2002). Die Doktorandinnen und Doktoranden des Doktoratsstudiums Katholische Theologie erlangen über die in den vorgängigen Studien erworbene wissenschaftliche Berufsvorbildung hinaus die Fähigkeit, durch selbstständige Forschung in einer Disziplin des theologischen Fächerkanons unter Erbringung neuer, über den bisher erreichten Wissensstand hinausgehender Forschungsergebnisse zur Weiterentwicklung der katholisch-theologischen Wissenschaft beizutragen.

Promovierte verfügen über ein historisch fundiertes systematisches Verständnis der gewählten theologischen Disziplin und verstehen die Forschungsmethoden dieser Disziplin anzuwenden sowie die aktuellen Fragestellungen kompetent zu behandeln. Sie verfügen über eine umfassende und profunde Kenntnis der Literatur ihres Forschungsgebietes und haben durch die Vorlage einer wissenschaftlichen Arbeit einen beachtlichen Beitrag zum Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnisse in der behandelten Frage geleistet (s. Art. 81 lit. c Sapientia Christiana). Im Doktoratsstudium Katholische Theologie wird auch die Zusammenschau befördert, in der die Einheit der vielgestaltigen Theologie interdisziplinär und wissenschaftstheoretisch zum Tragen kommt: Promovierte können sowohl die Frage der Pluralität und Integration verschiedener theologischer Fächer als auch die Frage nach dem Stellenwert der Theologie im universitären, gesellschaftlichen und kirchlichen Kontext auf hohem Niveau thematisieren. Das Doktoratsstudium Katholische Theologie befähigt zur Lehr- und Forschungstätigkeit an Universitäten und Hochschulen und vermittelt die Grundqualifikationen für wichtige berufliche Positionen in Kirche und Gesellschaft.

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

DoktorantInnenseminar, Rigorosum

Studienaufbau:

(1) Die innere Ordnung des Doktoratsstudiums Katholische Theologie richtet sich nach den Vorgaben der Apostolischen Konstituion „Sapientia Christiana“, dem Akkomodationsdekret für die katholisch-theologischen Fakultäten in Österreich und weiteren kirchlichen Rechtsgrundlagen sowie den einschlägigen stattskirchenrechtlichen Bestimmungen.

(2) Das Doktoratsstudium der Katholischen Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg ist mit der Mindeststudiendauer von 3 Jahren eingerichtet. Der Arbeits- aufwand für das Doktoratsstudium beträgt 180 ECTS-Anrechnungspunkte. Darin sind die Abfas- sung der Dissertation (116 ECTS-Punkte), die Absolvierung des Doktoratscurriculums (54 ECTS- Punkte) und eine öffentliche Abschlussprüfung (Rigorosum) aus dem Dissertations- und Zweitfach unter Einschluss der Dissertationsverteidigung (10 ECTS-Punkte) eingeschlossen.

(3) Zu Beginn des Studiums sind aus den folgenden Fächern ein Dissertations- und ein Zweitfach zu wählen: Philosophie, Religionswissenschaft, Alttestamentliche Bibelwissenschaft, Neutestamentliche Bibelwissenschaft, Kirchengeschichte und Patrologie, Dogmatik, Ökumenische Theologie, Fundamentaltheologie, Interkulturelle Theologie, Moraltheologie, Christliche Gesellschaftslehre, Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie, Pastoraltheologie, Kirchenrecht, Katechetik und Religionspädagogik. Das Zweitfach darf nicht der Fächergruppe des Dissertationsfachs angehören.

Qualifikationsprofil:

(1) Ziel des Doktoratsstudiums ist die Heranbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nach- wuchses (§ 51 Abs. 2 Z 12 UG 2002). Die Doktorandinnen und Doktoranden des Doktoratsstudiums Katholische Theologie erlangen über die in den vorgängigen Studien erworbene wissen- schaftliche Berufsvorbildung hinaus die Fähigkeit, durch selbstständige Forschung in einer Disziplin des theologischen Fächerkanons unter Erbringung neuer, über den bisher erreichten Wissens- stand hinausgehender Forschungsergebnisse zur Weiterentwicklung der katholisch-theologischen Wissenschaft beizutragen. Promovierte verfügen über ein historisch fundiertes systematisches Verständnis der gewählten theologischen Disziplin und verstehen die Forschungsmethoden dieser Disziplin anzuwenden sowie die aktuellen Fragestellungen kompetent zu behandeln. Sie verfügen über eine umfassende und profunde Kenntnis der Literatur ihres Forschungsgebietes und haben durch die Vorlage einer wissenschaftlichen Arbeit einen beachtlichen Beitrag zum Fortschritt der wissenschaftlichen Er- kenntnisse in der behandelten Frage geleistet (s. Art. 81 lit. c Sapientia Christiana). Im Doktoratsstudium Katholische Theologie wird auch die Zusammenschau befördert, in der die Einheit der vielgestaltigen Theologie interdisziplinär und wissenschaftstheoretisch zum Tragen Mitteilungsblatt 26. Mai 2009 Seite 3 kommt: Promovierte können sowohl die Frage der Pluralität und Integration verschiedener theologischer Fächer als auch die Frage nach dem Stellenwert der Theologie im universitären, gesell- schaftlichen und kirchlichen Kontext auf hohem Niveau thematisieren. Das Doktoratsstudium Katholische Theologie befähigt zur Lehr- und Forschungstätigkeit an Uni- versitäten und Hochschulen und vermittelt die Grundqualifikationen für wichtige berufliche Positio- nen in Kirche und Gesellschaft.

(2) Promovierte haben u.a. folgende Qualifikationen erworben:

  • Befähigung zu selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit, die zur Weiterentwicklung der theologi- schen Forschung beiträgt;
  • detaillierte Kenntnis wissenschaftlicher Fragestellungen und Methoden in den gewählten theolo- gischen Fächern;
  • Kompetenz zur Integration dieses Wissens in das Gesamt der Theologie;
  • Fähigkeit, die inneren Zusammenhänge zwischen den Disziplinen der Katholischen Theologie herzustellen und wissenschaftstheoretisch reflektiert am interdisziplinären Gespräch mit anderen Wissenschaften teilzunehmen;
  • Fähigkeit, die Erkenntnisse aus ihren Spezialgebieten mit Fachkolleg/inn/en zu diskutieren und vor internationalem akademischen Publikum vorzutragen, aber auch in außeruniversitären Kontexten kompetent zu präsentieren;
  • Befähigung zur Vermittlung wissenschaftlicher Kenntnisse in unterschiedlichen Bildungszusam- menhängen;
  • Fähigkeit, die Bedeutsamkeit des theologisch-wissenschaftlichen Diskurses für die Praxis von Kirche und Gesellschaft reflektieren zu können;
  • Kompetenz, mit Blick auf die Fragen des Glaubens und der Religion den gesellschaftlichen, wis- senschaftlichen und kulturellen Fortschritt einer Wissensgesellschaft in einem akademischen oder nicht-akademischen beruflichen Umfeld voranzutreiben.

Einstiegsvoraussetzungen:

(1) Zulassungsvoraussetzung ist der Abschluss eines Diplom- oder Masterstudiums der Katholischen Fachtheologie. Die Zulassung kann auch aufgrund des Abschlusses an einer anerkannten inländischen oder ausländischen Universität, der den oben genannten Studien gleichwertig ist, erfolgen. Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich vorliegt und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen, kann die Feststellung der Gleichwertigkeit mit der Auflage von Prüfungen verbunden sein, die während des Doktoratsstudiums abzulegen sind.

(2) Um mit dem Abschluss eines Masterstudiums der Katholischen Religionspädagogik an der Katholisch- Theologischen Fakultät der Universität Salzburg zum Doktoratsstudium der Katholischen Theologie zugelassen zu werden, müssen die Module D25-D34 (35 ECTS-Punkte) sowie aus dem Bereich der Module D35-D48 des Diplomstudiums Katholische Fachtheologie die Module jener Fächer, in denen die Dissertation verfasst bzw. das Rigorosum abgelegt wird, ergänzt werden.


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