Altertumswissenschaften

Bachelorstudium

Letztes Update: 31.07.2018
BEREICH:
Geistes- und Kulturwissenschaft
DAUER: 6 Semester
ECTS:
180
ABSCHLUSS: „Bachelor of arts“, abgekürzt „BA“
TYP:
Präsenzstudium
ANWESENHEIT:
Vollzeit
STUDIENGEBÜHR: prinzipiell nein
DETAILS: https://www.uni-salzburg....
WS Gesamtδ Vorsemester
09/10 26 45 71
10/1128 43 71 0%
11/1229 44 73 +2.82%
12/1332 47 79 +8.22%
13/1430 35 65 -17.72%
14/1533 35 68 +4.62%
15/1633 35 68 0%

Quelle: UNI:DATA BMWF

Über das Studium:

Die Altertumswissenschaften an der Universität Salzburg beinhalten die Studienzweige Alte Geschichte, Altertumskunde und Mykenologie; Klassische und Frühägäische Archäologie; Klassische Philologie und Wirkungsgeschichte der Antike. Diese Studienzweige umfassen die Geschichte, Denkmalkunde und Literatur Griechenlands, Roms und seiner Provinzen, der Völker und Kulturen Mittel- und Westeuropas sowie des Vorderen Orients und Ägyptens im zeitlichen Rahmen der Antike. Als Disziplinen befassen sich die Altertumswissenschaften mit den historischen und soziokulturellen Voraussetzungen und Bedingungen der mittelmeerischen Kulturen, den Zeugnissen und materiellen Hinterlassenschaften an Kunst- und Bodendenkmälern sowie der Literatur und Geistesgeschichte der Antike auch im Hinblick auf ihre Rezeption in Mittelalter und Neuzeit. 

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Alte Geschichte, Alterumswissenschaft, Gechichte, Klassische Archäologie, Klassische Philologie, Kultur, Literatur des Altertums

Qualifikationsprofil:

Das Bachelorstudium Altertumswissenschaften vermittelt historische, archäologische und philologische Grundkenntnisse im Rahmen der antiken mittelmeerischen, insbesondere der griechisch-römischen Kultur und ihres Nachwirkens.

Bildungsziele sind

  1. ein althistorisches, archäologisches und philologisches Allgemein- und Überblickswissen,
  2. der Erwerb von Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens und der kritischen Auseinandersetzung mit Theorien und Methoden, 
  3. die quellenkritische Interpretation und Analyse von antiken Schrift-, Bild- und Kunstdenkmälern sowie Zeugnissen der Sachkultur,
  4. die Fähigkeit, komplexe Probleme in forschungsteiliger Organisationsarbeit (Teamarbeit) zu lösen. 

Die Kompetenzanforderungen an die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Altertumswissenschaften gliedern sich in folgender Weise: 

Absolventen und Absolventinnen des Bachelorstudiums Altertumswissenschaften verfügen über folgende Kompetenzen: 
Im Themengebiet der Klassischen Philologie können Absolventinnen und Absolventen 

  • einfache antike Texte in die eigene Sprache der Gegenwart transformieren und andere Übersetzungen am Original evaluieren.
  • den literarhistorischen Kontext zentraler Werke benennen und deren individuelle literarische Form im Rahmen der Gattungsgesetze mit anderen Texten vergleichen und bewerten.
  • Intertextualität als produktions- wie rezeptionsästhetische Kategorien an konkreten Textphänomenen aufweisen und einem zunehmend erweiterten Textbegriff zuführen.
  • eine wissenschaftliche Diskussion ausgewählter Themen rezipieren, nachvollziehen und mit Bezug auf deren Textgrundlage wiedergeben.
  • Grundkompetenzen der anderen altertumswissenschaftlichen Disziplinen für konkrete philologische Arbeit am Text sinnvoll anwenden. 
  • ausgewählte Inhalte der antiken Literatur als Zeugnisse einer fremden Kultur identifizieren und vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen bewerten und befragen. In den Themenbereichen Alte Geschichte und Altertumskunde sind Absolventinnen und Absolventen in der Lage, 
  • antike historische Ereignisse zeitlich und sachlich korrekt einzuordnen und im interkulturellen Vergleich zu verorten 
  • die antiken Quellengattungen (Literatur, Epigraphik, Numismatik, Papyrologie) inhaltlich und methodisch korrekt zu analysieren
  • themenspezifische Informationen nach neuesten wissenschaftlichen Methoden aus den diversen Quellenkategorien zu erarbeiten 
  • dem großen historischen Interesse innerhalb der Bevölkerung mit fundierten Kenntnissen entgegenzukommen 
  • Soziokulturelle Alterität der Antike zu identifizieren und mit eigenen Lebenserfahrungen zu vergleichen
  • ausgewählte althistorische Fragen mit geistes- und/oder naturwissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und deren Tragweite zu evaluieren, unter der Berücksichtigung der Fragestellungen der Geschlechtergeschichte. 

In den Themenbereichen Klassische und Frühägäische Archäologie sind Absolventinnen und Absolventen dazu befähigt, 

  • Grund- und Überblickswissen auf den Gebieten der antiken Architektur, der Plastik, Malerei und Kleinkunst zu erwerben und inhaltlich umzusetzen. 
  • Grundlagen der wissenschaftlichen Arbeit anzuwenden und Grundprobleme des Faches quellenkritisch zu diskutieren.
  • ihre erworbenen Denkmäler-Kenntnisse auf verschiedene historische oder philologische Fragestellungen auszudehnen.
  • grundlegende Forschungs- und Praxisbereiche der Archäologie in Teamarbeit anzuwenden und zu lösen.

Berufsaussichten / Jobs:

Die sichergestellten Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Altertumswissenschaften stellen für Berufe aus dem Bereich der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften eine wichtige Vorbildung her und schaffen eine Grundvoraussetzung für weitere Ausbildungswege. Folgende Berufsfelder stehen den AbsolventInnen je nach Spezialisierung offen:

  • Wissenschaftliche Forschung
  • Denkmalpflege
  • Museumsbereich
  • Bibliotheksbereich
  • Kulturmanagement
  • Erwachsenenbildung
  • Presse-, Öffentlichkeits- und Medienarbeit
  • Freizeitindustrie und Tourismusbranche
  • Archiv- und Verlagswesen
  • Lektorats- und Übersetzungsarbeiten

Die Absolvierung eines oder mehrerer Masterstudien (z.B. MA Alte Geschichte und Altertumskunde, MA Klassische Archäologie oder MA Klassische Philologie) und Zusatzqualifikationen wie: Fremdsprachenkenntnisse, Fertigkeiten auf dem Gebiet der elektronischen Medien, Museumsdidaktik, wirtschafts- und betriebswirtschaftliche Kenntnisse sowie Genderkompetenzen erhöhen die Chancen der AbsolventInnen auf dem Arbeitsmarkt.  

Einstiegsvoraussetzungen:

Voraussetzung für das Bachelorstudium „Altertumswissenschaften“ ist die allgemeine Universitätsreife (§ 64 UG). 

Zusatzprüfung aus Latein vor Studienzulassung, wenn nicht 10 Wochenstunden aus Latein an einer höheren Schule erfolgreich abgeschlossen worden sind. 
Zusatzprüfung aus Griechisch vor dem 5. Studiensemester, wenn nicht 10 Wochenstunden aus Griechisch an einer höheren Schule erfolgreich besucht worden sind. 

Universität Salzburg - News:


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