Angewandte Informatik

Bachelorstudium

Letztes Update: 30.07.2018
BEREICH:
Ingenieurswissenschaft
DAUER: 6 Semester
ECTS:
180
ABSCHLUSS: Bachelor of Science
TYP:
Präsenzstudium
ANWESENHEIT:
Vollzeit
STUDIENGEBÜHR: prinzipiell nein
DETAILS: https://www.aau.at/studie...
WS Gesamtδ Vorsemester
09/10 276 70 346
10/11272 66 338 -2.31%
11/12281 57 338 0%
12/13281 61 342 +1.18%
13/14261 56 317 -7.31%
14/15264 50 314 -0.95%
15/16274 54 328 +4.46%

Quelle: UNI:DATA BMWF

Über das Studium:

Die Informatik ist ein sich rasant entwickelndes Gebiet, welches die kontinuierliche Verbesserung von Methoden und Werkzeugen in ihren Anwendungsbereichen erfordert. Die Studierenden erwerben während des Studiums fundierte Kenntnisse und Fähigkeiten im Fachgebiet der Informatik, Grundkenntnisse von wirtschaftlichen Zusammenhängen sowie profundes Wissen über mögliche Anwendungsfelder. Softwaresysteme werden in der Informatik in den meisten Fällen in Organisationen erarbeitet und in soziale Systeme eingebettet. Zusätzlich sind daher Methoden-, Sozial- und Individualkompetenzen für erfolgreiche Realisierung, Einführung und gewinnbringenden Einsatz von Informatiksystemen notwendig. Dies erfordert daher auch Kompetenzen wie Selbststeuerung und Gestaltungswillen.

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Algebraische Strukturen, Algorithmen, Algorithmen und Datenstrukturen, Allgemeine Psychologie, Analysis, Betriebssysteme, Bildverarbeitung, Datenbanken, Datenbanktechnologie, Digitale Signalverarbeitung, Diskrete Mathematik, English for Computing, Entwurf digitaler Schaltungen, Gender Studies, Gestaltungstechnische Grundlagen des HCC, HCC, IT Controlling, Informatik, Interaktive Multimedia-Anwendungen, Interaktive Systeme, Investitionsrechnung, Knowledge Engineering, Kombinatorische Strukturen, Kommunikation, Komplexitätstheorie, Kostenrechnung, Lineare Algebra, Lineare Optimierung, Linguistische Aspekte des Semantic Web, Logik, Logische Programmierung, Methodische Grundlagen des HCC, Morphologie, Morphosyntax, Natural Language Processing, Netzwerkprogrammierung, Numerik, Objektbasierte Programmierung, Objektorientierte Implementierung, Objektorientierte Modellierung, Parserbau, Präsentation, Rechnernetze, Rechnerorganisation, Schätztheorie, Semantik, Simulationstechnik, Software Engineering, Spezifikation und Verifikation, Stochastik, Strukturierte Programmierung, Syntaxanalyse, Systemsicherheit, Systemtheorie, Testtheorie, Text-based Ontology Engineering, Textanalyse, Theoretische Informatik, Verteilte Systeme, Wahrnehmung und Aufmerksamkeit, Web Technologien, Wirtschaftsinformatik, Wissenschaftliches Arbeiten, nteraktive Systeme

Studieninhalt

Das Bachelorstudium Informatik zielt darauf ab, den Studierenden ausgewogene Basiskenntnisse und eine besondere Qualifikation in der Entwicklung von Software- und Informationssystemen zu vermitteln. Sie sind in der Lage

  • Softwareentwicklungsprojekte alleine oder im Team durchzuführen.
  • komplexe Informatiksysteme zu optimieren, inhaltlich und kommerziell anzupassen und zu evaluieren sowie diese zu managen.
  • qualitativ hochwertige, computerunterstützte Problemlösungen zu entwickeln.
  • die Methodenvielfalt der Informatik situationsgerecht anzupassen und zu nutzen.
  • computertypische Problemstellungen effizient und effektiv zu managen.
  • aktiv Verbesserungs- und Innovationsprozesse einzuleiten und zu begleiten.
  • selbständig zu forschen und ihr Know-how an den aktuellen Entwicklungsstand der Informatik anzugleichen.

Qualifikationsprofil:

Schwerpunkt des Informatik-Bachelorstudiums an der Universität Klagenfurt ist die Angewandte Informatik. Ziel ist die Befähigung der Absolventinnen und Absolventen zur qualita-tiv hochwertigen Entwicklung von computerunterstützten Problemlösungen, zum effizien-ten und effektiven Management des Problemlösungsprozesses sowie zur Gestaltung des nutzbringenden Einsatzes von Lösungen, basierend auf Methoden und Techniken der Informatik (Problemlösungskompetenz). Dies erfordert vor allem fundierte Kenntnisse und Fähigkeiten im Fachgebiet der Informatik und Grundkenntnisse von wirtschaftlichen Zusammenhängen, aber auch profundes Wissen über mögliche Anwendungsfelder. Softwaresysteme werden in der Informatik in den meisten Fällen in Organisationen erarbeitet und in soziale Systeme eingebettet. Zusätzlich sind daher Methoden-, Sozial- und Individualkom-petenzen für erfolgreiche Realisierung, Einführung und gewinnbringenden Einsatz von Informatiksystemen notwendig.

Die Informatik ist ein sich rasant entwickelndes Gebiet. Die kontinuierliche Verbesserung von Methoden und Werkzeugen sowie schnell aufeinanderfolgende Innovationen in den Anwendungsbereichen stellen große Herausforderungen an die Qualifikation der Absolventinnen und Absolventen dar. Weiteres Ziel des Bachelorstudiums muss daher sein, Kompetenzen zu vermitteln, sodass einerseits aktiv an diesem Verbesserungs- und Innovationsprozess mitgearbeitet werden kann und andererseits eine Aktualisierung des Wissensstandes von den Absolventinnen und Absolventen selbstständig und rasch durchgeführt werden kann. Dies erfordert nicht nur detaillierte Kenntnisse über die grundlegenden Konzepte, Zusammenhänge und Erkenntnisse des Fachs, auf denen Methoden und Werkzeuge fußen, sondern auch Individualkompetenzen wie Selbststeuerung und Gestaltungswillen.

Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Angewandte Informatik der Universität Klagenfurt erwerben daher folgende Kenntnisse und Fähigkeiten (Lernergebnisse):

  • Fachkompetenzen in der Informatik: Durch einen breiten Kanon an Fächern und Lehr-veranstaltungen der Informatik und Mathematik, bestehend aus Grundlagen der Angewandten Informatik, Grundlagen der Softwareentwicklung, Mathematik und Theoretischer Informatik sowie Technischen Grundlagen und Systemsoftware, werden die Grundkenntnisse, Konzepte, Methoden und Werkzeuge der Informatik erlernt. Diese können in Form des Spezialisierungsfaches Softwareentwicklung weiter vertieft werden.
    Diese Fächer bilden den Kern zur Qualifikation als Software-Ingenieurin und Software-Ingenieur. Es wird neben den Grundlagen der Informatik dem anwendungsorientierten Charakter des Studiums besonders Rechnung getragen. Durch Integration von grundlagen- und anwendungsorientiertem Wissen in den Lehrveranstaltungen wird die Basis zur zielgerichteten Beherrschung und Anwendung von Konzepten, Methoden und Werkzeugen geschaffen.
  • Anwendungskompetenzen: Durch die Wahl eines der Spezialisierungsfächer Human-Centered Computing, Medieninformatik, Natural Language Processing oder Wirt-schaftsinformatik lernen die Studierenden ein Anwendungsgebiet ihrer Wahl einführend kennen. In Lehrveranstaltungen aus den Gebieten Psychologie, Medien- und Kommuni-kationswissenschaften, Computerlinguistik oder Betriebswirtschaftslehre erwerben sie grundlegende Kenntnisse der Terminologie, Konzepte und Methoden des gewählten Anwendungsfaches; spezielle „Brücken“-Lehrveranstaltungen vermitteln die Rolle und Bedeutung der Informatik in diesen Anwendungsbereichen. Damit sind Absolventinnen und Absolventen in der Lage, Methoden und Werkzeuge der Informatik nutzbringend für die Lösung von Anwendungsproblemen einzusetzen und fundiert mit den Anwenderinnen und Anwendern zu kommunizieren und zu kooperieren. Anwendungskompetenzen können sich durch die Wahl eines der Spezialisierungsfächer Mathematik und Statistik oder Informationstechnik auch in den technisch orientierten „Schwesterdisziplinen“ entwickeln.
  • Individual- und Teamkompetenzen: Für den beruflichen Erfolg der Absolventinnen und Absolventen sind neben fundierten fachlichen Kenntnissen Individual- und Sozialkompetenzen von entscheidender Bedeutung. Diese umfassen Fähigkeiten in den Bereichen Recherche, wissenschaftlich fundiertes Arbeiten, Kommunikation, Teamarbeit, Führung, Innovation, Verhaltenskompetenz, Selbstorganisation und Weiterbildung. Fähigkeiten in diesen Bereichen werden einerseits explizit durch spezielle Lehrveranstaltungen zu diesen Themen erworben und andererseits in Übungen, Softwarepraktikum und Seminar angewandt und vertieft. Alternativ oder ergänzend dazu können sich die Studierenden in die Grundlagen insbesondere des Rechts der Datenverarbeitung einarbe-ten.
    Der Beherrschung der englischen Sprache kommt besondere Bedeutung zu, da Absolventinnen und Absolventen der Informatik zunehmend international tätig sind. Studierende können durch weiterführende Lehrveranstaltungen die aktive und passive Sprachkompetenz erweitern. Zusätzlich werden Auslandsaufenthalte empfohlen. Gender-Wissen und Gender-Kompetenzen können durch Lehrveranstaltungen aus dem Wahlfachstudium Gender Studies erworben werden
  • Problemlösungskompetenz: Insbesondere durch Übungen und Projektarbeiten (darunter das Softwarepraktikum und die zugeordnete Bachelorarbeit) erwerben und erproben die Studierenden Kompetenzen, auch größere Probleme zu analysieren und durch den Einsatz von Methoden und Werkzeugen der Informatik Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen, d. h. auch größere Software- und Informationssysteme zu entwerfen, zu implementieren und zu testen. Diese Kompetenzen werden auch mit Bezug zur Praxis erworben, entweder durch Einbeziehung von Lehrenden aus der Praxis (Wirtschaft oder öffentliche Verwaltung) oder von Problemstellungen aus der Wirtschaft im Softwarepraktikum.

Berufsaussichten / Jobs:

Die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Angewandte Informatik sind Informatik-Fachkräfte mit ausgewogenen Grundlagenkenntnissen und besonderer Qualifikation in der Entwicklung von Software- und Informationssystemen. Sie sind befähigt, nach kurzer Einarbeitungszeit Softwareentwicklungsprojekte im Team erfolgreich durchzuführen, Projekte zu leiten, komplexe Informatiksysteme (Hardware-/Software-/Netzwerk-systeme) in Abstimmung mit Auftraggebern zu spezifizieren, inhaltlich und kommerziell zu evaluieren, verantwortlich einzuführen und in ihrer Anwendung gewinnbringend zu managen. Sie können die Zusammenhänge zwischen grundlegenden Erkenntnissen und anwendungsorientierten Methoden erkennen und nutzbringend einsetzen.

Ihnen stehen auch alle Berufe, die Kenntnisse von Internet-Technologie verlangen, sowie insbesondere des eBusiness offen.

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