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Zeitbasierte Medien

Masterstudium

Letztes Update: 24.05.2019
Bereich: Bildende Kunst 40
Umfang 4 Semester / 120 ECTS
Abschluss: Master of Arts
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
Kosten: prinzipiell keine Studiengebühr
Website: http://www.ufg.ac.at/?id=...

Über das Studium:

Das Studium der Zeitbasierten Medien ist auf die Komplexität medialer Ausdrucks- und Nutzungsformen und die Verbindung von Praxis und Theorie, Forschung und Kunst hin konzipiert. Es versteht sich als transdisziplinär und Fächer übergreifend und reagiert damit auf die zunehmende Hybridisierung im Bereich der Medienproduktion. Verbindungen von Schrift, Web und virtuellem Raum oder von filmischen Ausdrucksformen und den damit verbundenen Dramaturgien des Performativen und des Spiels sind heute die Regel, fließende Übergänge zwischen Kunst und industrieller Anwendung üblich. Kulturelle und historische Kontexte zu berücksichtigen ist in diesem schnell wachsenden und schwer übersichtlichen Feld ebenso wichtig wie das Entwickeln konzeptioneller und produktionsorientierter Strategien und die Herausbildung analytischer, reflektierender und kommunikativer Fertigkeiten.

Zeitbasierte Medien positioniert sich in der interdisziplinären Auseinandersetzung unterschiedlicher Arbeitsweisen mit zeitbasierten Medien, d.h. Arbeiten mit Video (Praxis und Theorie), Film (Theorie) und Sound, mediale Installationen und Inszenierungen, interaktive Systeme, Gestaltung mit digitalen Medien und innovativer Programmerstellung. Auf Basis individueller Schwerpunksetzungen der Studierenden werden die interdisziplinären Bezüge in den produktiven, rezeptiven und reflexiven Bereichen der zeitbasierten Medien erforscht bzw. zum Ausdruck gebracht. Darüber hinaus werden Arbeitsschritte, von der Zielformulierung über die Projektkonzeption, Projektentwicklung und Projektausarbeitung bis zur Darstellung und Präsentation der Ergebnisse, geübt und verfeinert. Der Unterricht zielt auf die Vermittlung der Fähigkeit zu selbständiger Arbeit und Teamarbeit. Das Studium Zeitbasierte Medien dient der persönlichen Positionsbestimmung; es wird individuell begleitet und betreut.

Der Studienplan ist auf ein interdisziplinäres Projektstudium hin ausgerichtet, das verschiedene Lehr-, Lern- und Arbeitstypen verbindet und eine individuelle Arbeitspraxis und Profilierung ermöglichen soll. Team- und Kommunikationsfähigkeit, Work Groups und die Fähigkeit, arbeitsteilige Prozesse diskursiv und aktiv mit zu gestalten, sind heute wichtige Voraussetzung für die neu entstehenden Berufsfelder der Medienindustrie und insbesondere der digitalen und neuen Medien.

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Zeitbasierte Kunstprojekte, Zeitbasierte Medien

Studieninhalt

Ziel des Studiums und der künstlerischen wie auch wissenschaftlichen Befähigung der Absolventinnen und Absolventen ist eine breite medienorientierte Forschungs-, Entwicklungs- und Gestaltungspraxis, die neben den bekannten, etablierten Techniken, Medienformen und Formaten (Fotografie, Film/Video, Sound, zeitbasierte Kunst, Medien- /Netzkunst, Games usw.) einen Schwerpunkt auf innovative digitale und interaktive Medien sowie auf Medienkreuzungen legt. Eine Kulturwissenschaftliche, kunsttheoretische, historische und medienästhetische Auseinandersetzung ermöglicht den Absolvent/innen eine Positionierung nicht nur in den bestehenden medienkulturellen und –künstlerischen Arbeitsgebieten sondern auch in neuen zukunftsweisenden Branchen und Berufsfeldern.

Im Masterstudiengang werden den Studierenden Kompetenzen im Bereich der zeitbasierten Medien und ein professioneller Umgang mit Werken und Produkten der audiovisuellen Kultur vermittelt. Neben der Fähigkeit, sich in dem komplexen Gebiet der Zeitbasierten Medien zu orientieren und dort eine eigene Position und ein eigenes Profil herauszuarbeiten, erhalten die Studierenden Know How in den Bereichen Konzeptions- und Arbeitsstrategien, Präsentations- und Publikationstechniken, Produktions-, Nutzungs- und Wirkungsästhetik.

Im Masterstudiengang entwickeln die Studierenden in prozess- und problemorientierten Modulen eigene künstlerisch-wissenschaftliche und transdisziplinäre Projekte und Werke.Die Studierenden sollen angeregt werden zu projektorientierter Recherche, einer kritischen Offenheit gegenüber sozialen, gesellschaftlichen, politischen und künstlerischen Problemstellungen, sowie einer Hinterfragung künstlerischer Produktion auf gesellschaftliche Relevanz und ideologisch-politische Implikationen. In die Projektabwicklung und Theorieausbildung der Zeitbasierten Medien, der Medienpraxis und Medienproduktion fließen experimentelle, performative, raumbezogene, kulturwissenschaftliche und kunsthistorische Aspekte in enger Kooperation mit den Studienrichtungen ein, die diese Inhalte als Schwerpunkt haben. Durch einen solchen medienhistorisch-kulturellen Background sollen die Absolvent/innen befähigt werden, einen differenzierten Umgang mit den eigenen Arbeiten herauszubilden und diese gezielt in den verschiedenen Bereichen der Medien und Medienindustrie sowie möglichen künstlerischwissenschaftlichen Arbeitsfeldern zu platzieren. Gefördert wird auch die eigenständige Entwicklung von Fragestellungen und Problemzugängen, sowie komplexere Projekte und Arbeitsvorhaben, die auch auf ein Doktoratsstudium der Medienkultur- und Kunsttheorien hinführen können.

Berufsaussichten / Jobs:

Zu den Berufs- und Kompetenzbereichen, die sich über die Lehrinhalte und Projekttätigkeiten eröffnen, zählen neben der künstlerischen Forschungs-, Entwicklungsund Arbeitspraxis die Bereiche der Gestaltung mit digitalen Medien, innovativer Programmgestaltung, medialer Installation und Inszenierung, interaktiver Systeme, so wie noch nicht definierte mediale Berufe.

Aufgaben- und Projektbereiche des Studiums sind zudem: Analyse, Konzeption und Erprobung neuer medialer Formen, Strategien und Formate, Entwicklung und Umsetzung von Medienarbeiten/Projekten im städtischen, sozialen und digitalen Raum, Entwurf und Experiment als eigenständige medienkulturelle und künstlerisch-wissenschaftliche Verfahren.

Einstiegsvoraussetzungen:

Voraussetzung für die Zulassung zum Masterstudium Zeitbasierte Medien ist ein Bakkalaureat in einem Studienbereich mit interdisziplinären Schwerpunkten, z.B. in Zeitbasierte und Interaktive Medien, Zeitbasierte Kunst oder Mediengestaltung/Audiovisuelle Gestaltung, Film, Video, Sound, Kommunikationsdesign oder in einem vergleichbaren abgeschlossenen Studium an einer Universität oder Fachhochschule. In jedem Fall ist die künstlerische Eignung durch ein Aufnahmegespräch mit Arbeitsproben zu überprüfen.

Relevante Meldungen:


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