Medienkultur- und Kunsttheorien

Masterstudium

Letztes Update: 08.04.2019
Bereich: Künste 516
Umfang 4 Semester / 120 ECTS
Abschluss: Master of Arts
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
Kosten: prinzipiell keine Studiengebühr
Website: http://www.ufg.ac.at/?id=...

Über das Studium:

Das wissenschaftliche Masterstudium „Medienkultur- und Kunsttheorien“ (MKKT) beschäftigt sich mit der Komplexität medialer, künstlerischer und kultureller Ausdrucks- und Nutzungsformen. In der Ausbildung werden Theorie und Praxis, Forschung und künstlerische Gestaltungsverfahren miteinander verknüpft.
Das Lehrangebot setzt sich institutsübergreifend aus den drei Fächern „Medientheorien“ (Institut für Medien), „Kunstgeschichte und Kunsttheorie mit dem Schwerpunkt Gender Studies“ sowie „Kulturwissenschaft“ (beide Institut für Bildende Kunst und Kulturwissenschaften) zusammen. Die künstlerischen Studienrichtungen der Kunstuniversität Linz sind in das Studium und in den Studienplan von MKKT integriert.

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Kulturgeschichte, Kulturwissenschaft, Kulturwissenschaftliches Forschen, Kunstgeschichte, Kunsttheorie, Medienkultur, Medientheorie, Webwissenschaft

Studieninhalt

Das Ziel des Studiums ist eine fundierte akademische Ausbildung in Medienkultur- und Kunstwissenschaft mit einem starken Fokus auf diskursorientierten, transkulturellen, geschlechterpolitischen und wahrnehmungstheoretischen Arbeits- und Forschungsansätzen. Durch die gemeinsame Erarbeitung und Diskussion medienkultureller und kunsttheoretischer Positionen erhalten die Studierenden einen differenzierten Einblick in die Produktionen und Werke der Medienkultur und Kunst. Dies bietet ihnen die Möglichkeit, sich gezielt sowohl in den einzelnen akademischen Disziplinen als auch fächerübergreifend zu platzieren und ein eigenes akademisches Profil zu entfalten. Die Studierenden werden zu einer eigenständigen Entwicklung von Forschungsperspektiven und Problemzugängen und einer kritischen Reflexion der künstlerischen und wissenschaftlichen Positionen der Medien-Kultur-Landschaft befähigt. Dies bildet die Grundlage für die Erstellung von komplexen medienkulturellen Projekten und theoretischen oder gegenstandsbezogenen (Forschungs-)Arbeiten. Eine Weiterqualifikation im Rahmen eines PhD-Studiums wird gefördert.

Studienaufbau:

Die inhaltlichen Schwerpunkte des Studiums bilden die drei Grundmodule „Geschichte und Analyse der Medienkultur und Kunst“, „Transdisziplinarität“ und „Kulturelle Ordnungen, Praktiken und Apparate“. Hier werden theoretische, historische und systematische Fragestellungen erörtert und diskutiert. Dabei erwerben die Studierenden Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen der wissenschaftlichen Methodik, des interdisziplinären Arbeitens, der Argumentationsstrategien, der Medienanalyse, der Lektüre-, Schreib- und Textverfahren, der Präsentations- und Publikationsformen sowie der Wirkungsästhetik. Neben dem Fachwissen über etablierte Techniken und Medienformaten (Fotografie, Film, Fernsehen, Zeitbasierte Kunst) werden Kenntnisse über die neuen digitalen und interaktiven Medien (Netzkunst, Weblogs, Computerspiele usw.) vermittelt. Darüber hinaus kann mit der Wahl eines Moduls aus den Masterstudien „Zeitbasierte Medien“,  „Visuelle Kommunikation“ oder „Interface Cultures“ ergänzend ein künstlerischer Schwerpunkt gesetzt werden.

Qualifikationsprofil:

Zu den Berufs- und Kompetenzbereichen, die sich über die Lehrinhalte, Projekttätigkeiten und/oder wissenschaftlichen Untersuchungen eröffnen, zählen neben der kunst-, kulturund medientheoretischen Forschungs- und Entwicklungspraxis die Bereiche der Medienkommunikation und -publikation, des Konzipierens und Kuratierens in den verschiedenen Feldern der Film/Fernsehproduktion, des sich stetig weiter ausdifferenzierenden Kunstbetriebs sowie der audiovisuellen Kultur und Alltagskultur insgesamt.

Aufgaben- und Projektbereiche des Studiums sind zudem:

  1. Analyse und Erprobung alter und neuer medialer Formen sowie historischer und gegenwärtiger Künste, Strategien und Formate,
  2. Beschäftigung mit Mechanismen und Strategien der Vermittlung und Popularisierung medialer, insbesondere digitaler Produkte und künstlerischer Werke einschließlich deren politisch interessegeleiteter Funktionalisierung,
  3. Entwicklung und Umsetzung von Medien- und/oder Kunstprojekten im städtischen, sozialen und digitalen Raum ebenso wie deren wissenschaftlich-theoretische Analyse und Kommentierung,
  4. Entwurf und Experiment als eigenständige medienkulturelle und wissenschaftlichkünstlerische Verfahren.

Berufsaussichten / Jobs:

Die Berufsperspektiven des Masterstudiums MKKT liegen sowohl in den etablierten medienkulturellen, künstlerischen und kunsthistorischen Arbeitsfeldern als auch in den neu entstehenden, zukunftsweisenden Berufen der digitalen Welt. Mögliche Berufsfelder sind das wissenschaftliche und künstlerische Kuratieren, das Lektorat, mediengestalterische und medienredaktionelle Berufe, die Programmentwicklung und Medienproduktion, die Konzeption und Organisation von Festivals, Kulturveranstaltungen und medienkulturellen Events sowie die ästhetischen, analytischen, redaktionellen und produktionsorientierten Arbeitsgebiete der Online-Kultur. Darüber hinaus bietet das MKKT-Studium auch die Möglichkeit eine akademische Laufbahn in den Bereichen Medien-, Kunst- und/oder Kulturwissenschaft einzuschlagen.

Einstiegsvoraussetzungen:

Voraussetzung für die Zulassung zum Masterstudium Medienkultur- und Kunsttheorien ist ein Bachelorabschluss der Medien-, Film-, Fernsehwissenschaften, der Kunstgeschichte, Kunstund Kulturwissenschaften oder ein vergleichbares abgeschlossenes Studium an einer Universität oder Fachhochschule mit medien-, kunst- oder kulturwissenschaftlichen Fächern bzw. Schwerpunkten. Wird das Masterstudium Medienkultur- und Kunsttheorien an ein künstlerisches Bachelorstudium angeschlossen, so sind jedenfalls theoretischwissenschaftliche Lehrveranstaltungen im Umfang von 24 ETCS-Punkten nachzuweisen oder während der ersten zwei Semester des Masterstudiums nachzuholen, darunter eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und mindestens zwei Seminare im Fächerkanon Medientheorien, Kunstgeschichte/-theorie, Kulturwissenschaft oder Gender Studies.

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