Lebensmittel- und Biotechnologie

Bachelorstudium

Letztes Update: 30.07.2018
BEREICH:
Ingenieurswissenschaft
DAUER:6 Semester
ECTS:
180
ABSCHLUSS:„Bakkalaurea der technischen Wissenschaften" bzw. „Bakkalaureus der technischen Wissenschaften", abgekürzt jeweils „Bakk. techn."
TYP:
Präsenzstudium
ANWESENHEIT:
Vollzeit
STUDIENGEBÜHR:prinzipiell nein
DETAILS:http://www.boku.ac.at/stu...
WSGesamtδ Vorsemester
09/105606101170
10/115886851273+8.8%
11/126337031336+4.95%
12/136637801443+8.01%
13/146638411504+4.23%
14/1571610031719+14.3%
15/1672310841807+5.12%

Quelle: UNI:DATA BMWF

Über das Studium:

Das Bachelorstudium Lebensmittel- und Biotechnologie ist ein ordentliches Studium, das der wissenschaftlichen Berufsvorbildung und der Qualifizierung für berufliche Tätigkeiten dient (§ 51 Abs. 2 Z 4 UG 2002 BGBl. I Nr. 81/2009).

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Allgemeine Biotechnologie, Allgemeine Lebensmittelwissenschaften und -technologie, Allgemeine Mikrobiologie, Allgemeine Mykologie, Allgemeine Prozesstechnik, Allgemeine und Physikalische Chemie, Analytische Chemie, Analytische Chemie Übungen, Angewandte Mikrobiologie, Ausgewählte Kapitel der Verfahrenstechnik, Betriebsorganisation, Betriebswirtschaft, Biochemie, Biochemie des Stoffwechsels, Biochemische Übungen, Bioethik Chemisches Rechnen, Biointerfaces, Biologische Sicherheit, Bioprozesstechnik, Biotechnological products, Biotechnologie, Chemie, Chemie Übungen, Erneuerbare Ressourcen, Ernährungswissenschaften, Fermentation processes in food industry, Führung, Genetik, Genetische Ressourcen von Nutzpflanzen, Hygiene, Immunchemie, Immunologie, Innovationsmanagement, Instrumentelle Analytische Chemie, Introduction to Bioinformatics, Lebensmittel- und Biotechnologie, Lebensmitteltechnologie, Lebensmitteltechnologische Grundverfahren, Marketing, Marketing Rhetorik, Mathematik, Mathematik Übungen, Mechanische und thermische Verfahrenstechnik, Mess- und Regeltechnik, Mikrobielle Physiologie, Milchhygiene und -technologie, Moderationstechniken, Molekularbiologie, Molekularbiologie Übungen, Organisation, Organische Chemie für Lebensmittel- und Biotechnologen, Organische Chemie Übungen, Physik, Physikalische Chemie Übungen Zellbiologie, Plant Biotechnology, Produktion und Logistik, Prozesstechnik, Prozesstechnik Übungen, Präsentationstechnik, Qualitätsmanagement, Qualitätsmanagement Übungen, Rechtsgrundlagen, Statistik, Statistik, Statistik Übungen, Technischer Umweltschutz Kreativtechniken, Technologie pflanzlicher Lebensmittel, Technologie tierischer Lebensmittel, Thermodynamik, Umweltmanagement, Verfahrenstechnisches Rechnen, Verhandlungstechnik, Wissenschaftliches Arbeiten, Wärme- und Stoffübertragung, biomaterials and biophysics in Nano- biosciences

Qualifikationsprofil:

Die Absolventinnen und Absolventen des Studiums der Lebensmittel- und Biotechnologie sind in der Lage theoretische und praktische Fachkenntnisse, unter Einsatz eines kritischen Verständnisses von Theorien und Grundsätzen, zu nutzen. Sie kennen sowohl chemische, biologische, verfahrenstechnische als auch wirtschaftliche Grundlagen in den Bereichen der Verarbeitung, Veredelung und Aufbereitung von Rohstoffen biologischen Ursprungs.

Sie sind fähig geeignete biologische und ingenieurwissenschaftliche Prinzipien und Methoden zur Produktion von Wertstoffen oder zur Entsorgung spezifischer Substanzen auszu-wählen und können die Vorteile und Nachteile von verschiedenen Verfahren beurteilen.

Die Absolventinnen und Absolventen beherrschen fortgeschrittene Fähigkeiten in den Fachbereichen Biologie, Chemie und Verfahrenstechnik. Sie können in diesen Bereichen Hintergründe komplexer Probleme recherchieren, Lösungen entwerfen und diese praktisch umset-zen.

Im Speziellen beherrschen die Absolventinnen und Absolventen praktische Fertigkeiten in organischer und anorganischer Chemie, in der Biochemie, in der Zell- und Molekularbiologie sowie in verfahrenstechnischen Anwendungen und sind somit fähig einerseits biotechnologische Prozesse, andererseits lebensmitteltechnologische Prozesse zu planen, durchzuführen und zu überwachen. Sie sind in der Lage die ausgewählten Prozesse mathematisch zu beschreiben, die Auswahl zu begründen und die benötigten mechanischen und thermischen Verfahrenstechniken auszuwählen. Sie können geeignete Versuchsbedingungen bestimmen und kontrollieren, sowie benötigte Gerätschaften und Materialien wählen und diese skizzie-ren.

Mit Abschluss des Studiums sind Absolventinnen und Absolventen mit dem Umgang mit ver-schiedenen EDV Systemen, von Text- und Tabellenbearbeitung über statistische Programme bis hin zu speziellen bioinformatischen EDV Anwendungen, vertraut.

Absolventinnen und Absolventen sind mit den Grundkonzepten des Qualitätsmanagements und den rechtlichen Hintergründen soweit vertraut, dass sie qualitative sowie quantitative Aussagen über Prozesse und Analysen treffen, Fehler analysieren sowie einfache Systeme zu deren Vermeidung aufbauen können. Sie können auf Grundlage des Wissens über die „Gute Herstellungspraxis“ argumentieren und Prozesse analysieren sowie Verbesserungsvorschläge liefern.

Durch die Vernetzung von naturwissenschaftlichen, technischen und sozial-, wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Aspekten ist Absolventinnen und Absolventen der verantwortliche Umgang mit Ressourcen finanzieller sowie materieller Natur vertraut. Sie sind fähig betriebliche Organisationsstrukturen im Ganzen sowie Teilaspekte und deren Aufgaben zu beschreiben, zeitliche Abläufe zu definieren und greifen hierbei auf eine vernetzte Ausbildung in den Bereichen Qualitäts- und Projektmanagement sowie Rechtsgrundlagen zurück.

Die Absolventinnen und Absolventen setzen sich mit ethischen Fragen im Kontext des gesamten Fachbereichs auseinander und können ihr Tun und Handeln kritisch hinterfragen und argumentieren.

Berufsaussichten / Jobs:

Für Absolventinnen und Absolventen dieses Bachelorstudiums ergeben sich sowohl im öffentlichen Sektor (Verbände, Interessensvertretungen, Forschungs- und Prüfanstalten, Zerti-fizierungsbüros, Bereich Qualitätssicherung) als auch in der Privatwirtschaft Berufsfelder. Die wichtigsten Industriezweige in denen Lebensmittel- und BiotechnologInnen eingesetzt wer-den sind die Lebensmittelindustrie, die Gärungsindustrie (z.B. Molkereien) und die pharmazeutische Industrie, wobei Tätigkeiten im Produktionsbereich, in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen oder im technischen Management im Vordergrund stehen.

Im Rahmen des Studiums kann auch ein Großteil der Zusatzqualifikation zum „Akademisch geprüften Qualitätsbeauftragten für Lebensmittel- und Biotechnologie der Universität für Bo-denkultur Wien" erworben werden.

Einstiegsvoraussetzungen:

Die Zulassung zum Studium ist durch den Nachweis der allgemeinen Universitätsreife (§§ 64 und 64a UG 2002 BGBl. I Nr. 81/2009) zu erbringen. Zusätzlich zur allgemeinen Universi-tätsreife ist für ausländische Studierende der Nachweis der besonderen Universitätsreife zu erbringen (§ 65 UG 2002 BGBl. I Nr. 81/2009).


tutor18

Studium.at Logo

© 2010-2018  Hörsaal Advertainment GmbH

Kontakt - Impressum - Werbung & Mediadaten - Haftungsausschluss - Datenschutz

Studium.at versichert, sämtliche Inhalte nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und aufbereitet zu haben.
Für etwaige Fehlinformationen übernimmt Studium.at jedenfalls keine Haftung.