Medizinische Informatik

Masterstudium

mit Zugangsbeschränkung
Befindet sich in Akkreditierung

Letztes Update: 11.01.2021
Bereich: Datenbanken, Netzwerkdesign und -administration 153
Umfang 4 Semester / 120 ECTS
Studienplätze: 30 / Jahr
Sprache:
Englisch
Abschluss: Master of Science (M.Sc.)
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
Kosten: 490€ / Semester
Website: https://www.umit-tirol.at...

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Über das Studium:

Im Master-Studium Medizinische Informatik an der UMIT TIROL bilden wir Sie zu international gefragten Expertinnen und Experten aus, welche die Digitalisierung im Gesundheitswesen mitgestalten. Gemäß unserem Motto „Informatik für Menschen – Informatik mit Menschen“ lernen unsere Studierenden, über den technischen Tellerrand hinaus zu schauen. Sie lernen, in interdisziplinären Settings aktuelle Probleme im Gesundheitswesen zu analysieren und sozio-technische Lösungen zu entwickeln und umzusetzen – für eine moderne, qualitativ hochwertige und auch in der Zukunft leistbare Gesundheitsversorgung.

Medizinische Informatik als Schlüsseldisziplin:

Das vergangene Jahr hat wieder einmal eindrücklich die enormen Chancen der Digitalisierung im Gesundheitswesen aufgezeigt. Anwendungen wie virtueller Arztbesuch, mobile Gesundheits-Apps, intelligente und vernetzte Patientenakten oder „KI“ für die Entscheidungsunterstützung sind für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung essentiell. Neue leistungsfähige Methoden der Analyse gesundheitsbezogener Daten ermöglichen tiefe Einsichten für die medizinische Forschung („Data Science“). Diese Entwicklungen werden das Gesundheitssystem der Zukunft nachhaltig voranbringen und die Gesundheitsversorgung verändern.

Die Medizinische Informatik ist die Schlüsseldisziplin für diese Entwicklungen und damit weit mehr als „Computer im Gesundheitswesen“. Sie beschreibt, wie klinisches Wissen entsteht, wie es geteilt und wie es in Patientenversorgung und Forschung sinnvoll genutzt wird. Die Medizinische Informatik treibt die Entwicklung der Gesundheitsversorgung maßgeblich voran und ist heute so wichtig wie Anatomie und Pathologie im letzten Jahrhundert.

Qualifikationsprofil:

Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen des Master-Studiums Medizinische Informatik erwerben folgende Kompetenzen:

  1. Sie erkennen und analysieren medizininformatische Problemstellungen aus Forschung und Praxis, auch in unvertrauten Situationen, und entwickeln und bewerten Lösungsansätze basierend auf dem aktuellen Stand der Forschung und Technik und unter Berücksichtigung relevanter Gesetze und berufsethischer Aspekte;
  2. Sie konzipieren, implementieren, managen und bewerten Informationssysteme des Gesundheitswesens sowohl aus taktischer als auch aus strategischer Perspektive, in Gesundheits­einrichtungen als auch einrichtungsübergreifend, in enger Kooperation mit anderen Fachkräften aus Gesundheitswesen und Medizintechnik;
  3. Sie identifizieren, modellieren, integrieren, analysieren und visualisieren gesundheits­bezogene Daten und Informationen und tragen so zur Beantwortung relevanter klinischer oder wissenschaftlicher Fragestellungen und zur Generierung und Nutzbarmachens dieses neuen Wissens in der Gesundheitsversorgung bei;
  4. Sie konzipieren selbstständig und selbstorganisiert Projekte und können diese auch in leitender Position verantwortungsbewusst und zielorientiert und nach üblichen Standards umsetzen und evaluieren;
  5. Sie sind in interdisziplinären Teams kompetent tätig, erkennen unterschiedliche Perspektiven und kommunizieren eigene Positionen und Ergebnisse professionell und zielgruppengerecht auf Deutsch und Englisch;
  6. Sie können wissenschaftliche Fragestellungen unter Berücksichtigung des internationalen Standes der Forschung, unter Einsatz geeigneter Forschungs­methoden sowie unter Vermeidung wissenschaftlichen Fehlverhaltens systematisch bearbeiten und so zum Fortschritt der Wissenschaft beitragen und Ergebnisse in der internationalen wissenschaftlichen Fachcommunity kommunizieren;
  7. Sie eignen sich eigenständig und selbstorganisiert Wissen zu neuen Themen, Methoden und Verfahren der Medizinischen Informatik an (Lebenslanges Lernen) und reflektieren diese in Bezug auf die praktische Anwendbarkeit kritisch. So bringen sie neues Wissen in ihren Arbeitsbereich ein und treiben dort Innovationen und Entwicklungen voran;
  8. Sie reflektieren auch die ethischen und praktischen Herausforderungen von Lösungen der Medizinischen Informatik im Gesundheitswesen und bewerten Lösungskonzepte auch von dieser Perspektive kritisch.

Integriert werden auch überfachliche Lernziele angestrebt, also Sozialkompetenz (z.B. Team- und Projektleitung), Methodenkompetenz (z.B. Informations­beschaffung, Analysefähigkeit, Kommunikations- und Präsentationstechniken) und Selbst­kompetenz (z.B. Reflexionsfähigkeit, Toleranz für Meinungsvielfalt).

Berufsaussichten / Jobs:

Die beruflichen Chancen in der Medizinischen Informatik sind exzellent!

Das Master-Studium ermöglicht den Absolventinnen und Absolventen vielfältige berufliche Tätigkeiten bei verschiedenen Arbeitgebern, so in öffentlichen und privaten Gesund­heits­einrichtungen, in Krankenhäusern und Pflege- und Sozialeinrichtungen, in der Health IT-Industrie (Software, Hardware, Medizintechnik), in Health IT-Beratungs­­unter­nehmen, in Einrichtungen der Sozialversicherungen und gesetzlichen Kranken­versicherungen, in Hochschulen und Forschungseinrichtungen, bei Herstellern von Medizinprodukten, in Gesundheitsbehörden, im öffentlichen Dienst sowie in der öffentlichen Verwaltung.

Wichtige Kernaufgabe für Absolventinnen und Absolventen ist die Lösung relevanter Probleme aus Praxis oder Forschung durch Analyse, Konzeption, Einführung und Evaluation moderner IT-Lösungen im Gesundheitswesen sowie deren Betreuung und kontinuierliche Weiterentwicklung nach dem Stand von Praxis und Forschung.

Die beruflichen Einsatzmöglichkeiten liegen – abhängig von Vorqualifikation, individueller fachlicher Ver­tiefung und Berufserfahrung – u.a. in der IT-Projekt­leitung oder Team- oder Abteilungs­leitung in Gesundheitseinrichtungen oder in der Gesundheitsvernetzung, im Requirements Engineering, Solution Engineering, Produktmanagement, Software­qualitätssicherung, Vertrieb oder Kundenmanagement, in Zulassungs- und Qualitätsmanagement von Medizinprodukten, in der Beratung von Gesundheitseinrichtungen, in der klinischen Datenanalyse, in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen sowie in der Mitarbeit oder Leitung von akademischen Forschungsprojekten. Zur bestmöglichen Beschäftigungsfähigkeit unserer Absolvent/inn/en ist das Qualifikationsprofil dabei auf die internationale Vergleichbarkeit der Ausbildung ausgerichtet, berücksichtigt aber natürlich auch den regionalen und nationalen Kontext.

Einstiegsvoraussetzungen:

Zulassungsvoraussetzungen für das Master-Studium Medizinische Informatik sind die allgemeine oder die besondere Universitätsreife sowie

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium (mind. Bachelor-Studium/Fachhochschul-Bachelorstudiengang bzw. Diplomstudium) an einer anerkannten in- oder ausländischen postsekundären Bildungs­einrichtung im Fachgebiet Medizinische Informatik oder Informatik oder gleichwertige Studien, oder
  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium (mind. Bachelor-Studium/Fachhochschul-Bachelorstudiengang bzw. Diplomstudium) an einer anerkannten in- oder ausländischen postsekundären Bildungs­einrichtung in einem ingenieur­wissenschaftlichen oder technischen Fachgebiet (z. B.  Hochschulstudium der Mechatronik, Elektrotechnik, Biomedizinische Technik, Wirtschaftsinformatik), sofern der Umfang an Lehrveranstaltungen im Bereich Informatik im jeweiligen Curriculum des Hoch­schulstudiums mind. 30 ECTS-Credits umfasst und eine Ergänzungsprüfung im Fachgebiet Praktische Informatik nach Abs. (4) positiv absolviert wurde, oder
  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium (mind. Bachelor-Studium/Fachhochschul-Bachelorstudiengang bzw. Diplomstudium) an einer anerkannten in- oder auslän­dischen postsekundären Bildungs­einrichtung aus einem naturwissenschaftlichen oder wirtschaftswissenschaftlichem Fachgebiet (z. B. Medizin, Biostatistik, Epidemiologie, Physik, Biochemie, Biologie, Molekularbiologie, Molekulare Medizin, Betriebswirtschaft, Internationales Management), sofern zusätzlich eine postgraduelle Ausbildung oder ein postgraduelles Studium der Informatik, Medizinischen Informatik oder Biomedizinischen Technik im Umfang von mind. 60 ECTS-Credits an einer anerkannten in- oder auslän­dischen postsekundären Bildungs­einrichtung erfolgreich absolviert wurde.

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