Militärische Führung

Bachelorstudium

BEREICH:
Geistes- und Kulturwissenschaft
Ingenieurswissenschaft
TYP:Präsenzstudium (Präsenzstudium)
KOSTEN:kostenlos (ausgenommen gesetzl. Studiengebühr) (kostenlos)
ANWESENHEIT:Vollzeit-Studium (Vollzeit)
DAUER:6 Semester
ECTS180
ABSCHLUSS: Bachelor of Arts in Military Leadership
WEBSITE: Link

Details zum Studium

Fächer im Studienplan

Folgenden Fächern begegnest du im Studienplan:

Angriff, Internationale politische Systeme, Militärische Führung, Militärische Rechtsnormen, Nationale politische Systeme, Polemologie, Pädagogisches Handeln, Schutz, Systematisches Arbeiten, Verteidigung, Verzögerung, Wirtschaftliche Systeme

Einstiegsvoraussetzungen

Allgemeine Universitätsreife

Die allgemeine Universitätsreife ist analog dem Fachhochschul-Studiengesetz
(FHStG) idgF nachzuweisen.

Studienberechtigungsprüfung

Diese wird als Zugangsvoraussetzung dann anerkannt, wenn auch eine positive Prüfung in den Pflichtfächern Mathematik (Niveau 1) und Englisch (Niveau 2) abgelegt wurde. Anerkannt werden folglich Studienberechtigungsprüfungen für das Studium der Wirtschaftswissenschaften mit internationaler Ausrichtung, welches die geforderten Pflichtfächer in der angegebenen Kombination vorsieht. Weiters anerkannt werden Studienberechtigungsprüfungen der Studienrichtung der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, der Naturwissenschaften, der Technik und der Montanistik sowie die Studienberechtigungsprüfung für das Studium der Psychologie, sofern der Nachweis der geforderten Englischkenntnisse (Niveau 2) spätestens zum Zeitpunkt des Beginns des Aufnahmeverfahrens nachgewiesen wird.

Einschlägige berufliche Qualifikation und Zusatzprüfung

a. Einschlägige berufliche Qualifikation

Als einschlägige berufliche Qualifikation werden anerkannt:

– Der Abschluss einer mindestens dreijährigen Berufsausbildung aus
bestimmten Lehrberufsgruppen.
– Der Abschluss einer mindestens dreijährigen Berufsbildenden Mittleren
Schule (bzw. Fachschule) der Fachrichtung technische Berufe, wirtschaftliche
Berufe oder soziale Berufe.

sonstige Qualifikationen:

• die abgeschlossene (MBUO2) Unteroffiziersausbildung an der Heeresunteroffiziersakademie,
• damit vergleichbare Qualifikationen, erworben an ausländischen militärischen
Institutionen oder an Ausbildungsstätten ziviler Einsatzorganisationen.
Über die Gleichwertigkeit bzw. alle in diesem Abschnitt nicht geregelten
Qualifikationen entscheidet der Leiter des Lehr- und Forschungspersonals
im Einzelfall.

b. Zusatzprüfung

Die Zusatzprüfung orientiert sich am Studienberechtigungsgesetz idgF, in Verbindung mit der Studienberechtigungsverordnung idgF, und umfasst:

– Aufsatz über ein allgemeines Thema
– Pflichtfächer
• Englisch 2 • Mathematik 1
– und zwei der folgenden Wahlpflichtfächer
• Geographie und Wirtschaftskunde 2 • Geschichte 2
• Darstellende Geometrie • Physik 1
• Biologie und Umweltkunde • Chemie 1

Auflagen:

– Studienanfänger mit einschlägiger beruflicher Qualifikation haben die geforderten Kenntnisse grundsätzlich bis zum Zeitpunkt des Beginns des Aufnahmeverfahrens nachzuweisen.
– Bewerber mit Beamtenaufstiegsprüfung haben, sofern sie nicht im Rahmen der jeweiligen Prüfung bereits Englisch (Niveau 2) bzw. Mathematik
 (Niveau 1) gewählt haben, die geforderten Kenntnisse ebenfalls grundsätzlich zum Zeitpunkt des Beginns des Aufnahmeverfahrens nachzuweisen.

Allgemeine Infos

Am Fachhochschul-Bachelorstudiengang Militärische Führung werden jene Qualifikationen bzw. Kompetenzen vermittelt, welche ein Truppenoffizier des Österreichischen Bundesheeres für seine Einstiegsfunktion benötigt, um den Aufgabenvollzug auch unter Einsatzbedingungen im multinationalen Verbund wahrzunehmen. Analoges gilt für Führungskräfte vergleichbarer ziviler Organisationen, vornehmlich des Sicherheits- und Krisenmanagements.

Die Umsetzung erfolgt in einem sechssemestrigen Studiengang, welcher ein nationales und ein internationales Berufspraktikum in der Gesamtdauer von 12 Wochen inkludiert. Im Vordergrund der Berufsausbildung auf Hochschulniveau steht die Vermittlung der Führungskompetenz, welche als interdisziplinäres Konzept angelegt, die Disziplinen der Militärwissenschaften im engeren Sinne umfasst, und sich mit Schwergewicht auf die Erkenntnisse der Sozial- und Geisteswissenschaften abstützt.

Der Abschluss des FH-BaStg MilFü ermöglicht grundsätzlich die Berufsausübung als Truppenoffizier des ÖBH. Die Möglichkeit eines einschlägigen weiterführenden Masterstudiums, aber auch der Wechsel in die Sozial- oder Geisteswissenschaften eröffnet zusätzliche Laufbahnmöglichkeiten, nicht nur ressortintern, sondern auch im externen Bereich.

Studieninhalt

Studienaufbau

Qualifikationsprofil

Um die Aufgaben in der Einstiegsfunktion als Truppenoffizier des ÖBH bzw. in einer analogen Funktion in einer zivilen Organisation wahrnehmen zu können,  zielt das Studienprogramm des FH-BaStg MilFü darauf ab, Absolventinnen und Absolventen  hervorzubringen, die vorwiegend fortgeschrittene Kenntnisse in folgenden Teilgebieten haben:

:: Einsatzbezogene Fachgebiete und Methoden,
:: Berufliche Vertiefungsgebiete,
:: Person und Bewusstsein,
:: Gesellschaft und soziale Systeme,
:: Berufsspezifische Querschnittgebiete und
:: Militärische Fachsprache Englisch.

Berufs- & Jobmöglichkeiten

ie seit längerem eingeleitete Akzentverschiebung von der herkömmlichen Landesverteidigung zur gemeinsamen Verteidigung im Rahmen der EU, welche sich derzeit aufgrund der Bedrohungs- und Risikolage vorrangig als Mitwirkung an multinationalen Operationen des internationalen Krisenmanagements und der Konfliktprävention darstellt, hat sich fortgesetzt und zu einer Gleichrangigkeit von In- und Auslandsaufgaben geführt. Allerdings ist der strukturellen Weiterentwicklung des ÖBH vor allem die Aufgabenerfüllung im Ausland zugrunde zu legen, da die neuen sicherheitspolitischen Herausforderungen nicht mehr von einzelnen Staaten bewältigt werden können und einem multinationalen, präventiven Wirksamwerden in Krisenzonen wesentlich mehr Stabilisierungs- und Problemlösungspotential innewohnt, als einem rein reaktiven Abwehrverhalten auf eigenem Territorium. Das Bundesheer steht somit am Beginn einer umfangreichen und nachhaltigen Änderung seiner Struktur. Diese Entwicklung erweitert das Aufgabenspektrum des Bundesheeres in inhaltlicher und geografischer Hinsicht und macht deutlich, dass zur Aufgabenbewältigung Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen erforderlich sind, die über das spezifisch militärische hinausgehen.

Daraus abzuleitende inhaltliche Anforderungen:

:: Bewältigen von militärischen Aufgaben im gesamten Petersberg-Spektrum
(von humanitären Hilfeleistungen bis hin zu friedensdurchsetzenden Kampfeinsätzen),
:: Kampf im multinationalen Verbund und Teilstreitkräfte übergreifend,
:: Einsatzmöglichkeit in allen Klimazonen und in Räumen mit fremden Kulturen,
:: Fähigkeit zur zivil-militärischen Zusammenarbeit.

Das erfordert relevantes Fachwissen in den militärischen Kernfächern sowie vor allem in den wissenschaftlichen Bezugsdisziplinen, wie  den Rechtswissenschaften, politischen Wissenschaften und Wirtschaftswissenschaften sowie der Philosophie, Soziologie, Pädagogik und Psychologie. Dazu sind methodisch-analytische Kenntnisse, durch welche die Fähigkeit zur selbständigen Bewertung und Argumentation von fachlichen und fachübergreifenden Zusammenhängen gefördert werden sollen, erforderlich. Darüber hinaus sind berufsrelevante fachübergreifende Qualifikationen wie beispielsweise eigenverantwortliche und selbständige Problemlösungs- und Entscheidungskompetenz, die Fähigkeit durch logisches Denken Information zu filtern, zu verdichten und zu strukturieren sowie die Fähigkeit, eigenverantwortlich weiterzulernen, notwendig.


Alternativen zu diesem Studium

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AUSBILDUNGSART
ANBIETER
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