Wirtschaftsinformatik

Bachelorstudium

mit Zugangsbeschränkung

Letztes Update: 24.05.2019
Bereich: Datenbanken, Netzwerkdesign und -administration 127
Umfang 6 Semester / 180 ECTS
Sprache:
Deutsch
Abschluss: Bachelor of Science (BSc)
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
Kosten: prinzipiell keine Studiengebühr
Website: http://www.tuwien.ac.at/l...

Über das Studium:

Die Wirtschaftsinformatik beschäftigt sich mit Information und Wissen sowie informationsverarbeitenden Prozessen in Organisationen und der Gesellschaft. Sie steht damit an der Schnittstelle von Mensch, Organisation und Informationstechnologie.

Gegenstand der Lehre sind Informations- und Kommunikationssysteme in Wirtschaft und Gesellschaft, im Konkreten die Analyse, die Modellierung, das Design, die Implementierung und die Evaluierung solcher Systeme. Neben dem primär Informatik-orientierten Zugang erfordert der Erfolg solcher Systeme die Berücksichtigung technischer, ökonomischer und sozialer Aspekte. Dabei werden in Theorie und Praxis Informatik und Wirtschaftswissenschaften miteinander verbunden.

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Algebra, Algorithmen, Betriebsführung, Betriebswirtschaftliche Optimierung, Business Engineering, Datenanalyse, Datenbanksysteme, Datenmodellierung, Datenrecht, Datenstrukturen, Diskrete Mathematik, ERP-Systeme, Enterprise Information Systems, Finanzierung, Formale Modellierung, Haftungsrecht, IT-Strategien, Informatikrecht, Innovationsmanagement, Introduction to Security, Investition, Kostenrechnung, Leistungsrechnung, Logik, Makroökonomie, Marketing, Mikroökonomie, Objektorientierte Modellierung, Objektorientierte Programmierung, Organisation, Privates Wirtschaftsrecht, Programmierpraxis, Programmkonstruktion, Semistrukturierte Daten, Simulation, Software Engineering, Statistik, Systemplanung, Theoretische Informatik, Unternehmensführung, Unternehmensmodellierung, Verteilte Systeme, Vertragsrecht, Wahrscheinlichkeitstheorie, Web Engineering, Wirtschaftsinformatik, Wissenschaftliches Arbeiten

Studieninhalt

Die Wirtschaftsinformatik beschäftigt sich mit Information und Wissen sowie informationsverarbeitenden Prozessen in Organisationen und der Gesellschaft. Sie steht damit an der Schnittstelle von Mensch, Organisation und Informationstechnologie.
Gegenstand der Lehre sind Informations- und Kommunikationssysteme in Wirtschaft und Gesellschaft, im Konkreten die Analyse, die Modellierung, das Design, die Implementierung und die Evaluierung solcher Systeme. Neben dem primär informatikorientierten Zugang erfordert der Erfolg solcher Systeme die Berücksichtigung technischer, ökonomischer und sozialer Aspekte. Dabei werden in Theorie und Praxis Informatik und Wirtschaftswissenschaften miteinander verbunden.

Studienaufbau:

Die Inhalte und Qualifikationen der Studien werden durch Module vermittelt. Ein Modul ist eine Lehr- und Lerneinheit, welche durch Eingangs- und Ausgangsqualifikationen, Inhalt, Lehr- und Lernformen, den Regelarbeitsaufwand sowie die Leistungsbeurteilung gekennzeichnet ist. Die Absolvierung von Modulen erfolgt in Form einzelner oder mehrerer inhaltlich zusammenhängender Lehrveranstaltungen. Thematisch ähnliche Module werden zu Prüfungsfächern zusammengefasst, deren Bezeichnung samt Umfang und Gesamtnote auf dem Abschlusszeugnis ausgewiesen wird.

Im Rahmen des Moduls "Bachelorarbeit" wird eine eigens angefertigte schriftliche Arbeit erstellt, diese hat einen Regelarbeitsaufwand von 10 ECTS-Punkten und beinhaltet eigenständige Leistungen.

Qualifikationsprofil:

Das Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik vermittelt eine breite, wissenschaftlich und methodisch hochwertige, auf dauerhaftes Wissen ausgerichtete Grundausbildung, welche die Absolventinnen und Absolventen sowohl für eine Weiterqualifizierung im Rahmen eines facheinschlägigen Masterstudiums als auch für eine Beschäftigung in beispielsweise folgenden Tätigkeitsbereichen befähigt und international konkurrenzfähig macht:

  • Analyse und Optimierung von Unternehmensabläufen und entsprechenden Informationsprozessen
  • Planung, Realisierung und Steuerung von Informationssystemen
  • Anwendungsorientierte Systementwicklung
  • IT-gestützte Unternehmensführung auf Basis einer ganzheitlichen Betrachtung des Betriebs als Informationssystem
  • Vermittlungsfunktion zwischen IT und Wirtschaft

Aufgrund der beruflichen Anforderungen werden im Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik Qualifikationen hinsichtlich folgender Kategorien vermittelt.

Fachliche und methodische Kompetenzen

Das Studium vermittelt grundlegende Kenntnisse im Bereich der Informatik und ein kritisches Verständnis ihrer Theorien und Grundsätze sowie generell ein stabiles Grundlagen- und Methodenwissen vor allem in den folgenden Bereichen:

 

  • Algorithmen und Datenstrukturen
  • Architektur von Computer- und Softwaresystemen
  • Mathematik, Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik
  • Mensch-Maschine-Interaktion
  • Programmierparadigmen
  • Software Engineering
  • Theoretische Informatik und Logik

Darüber hinaus vermittelt das Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik eine ergänzende und/oder vertiefende Ausbildung in folgenden Gebieten:

  • Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
  • Grundlagen der Mikro- und Makroökonomie
  • Datenanalyse
  • Modellierung und Modellbildung
  • Sicherheit & Recht
  • Entwicklung von Web-Anwendungen
  • IT-Strategie
  • Geschäftsprozessmodellierung & Enterprise Architecture

Kognitive und praktische Kompetenzen

Das Studium vermittelt generell wissenschaftlich fundierte Kompetenzen und die Fähigkeiten, neue Herausforderungen zu erkennen und kritisch zu hinterfragen sowie Probleme zu erkennen, zu formulieren, zu analysieren und zu lösen und deren Lösungen zu validieren. Durch die praktische Auseinandersetzung mit zukunftsorientierten Technologien, Methoden und Werkzeugen werden folgende kognitive und praktische Fertigkeiten vermittelt:

  • Einsetzen formaler Grundlagen und Methoden zur Modellbildung, Lösungsfindung und Evaluation
  • Empirisch-experimentelle Systemvalidierung
  • Entwicklung und Umsetzung von Design-Konzepten
  • Interdisziplinäre und systemorientierte Denkweise
  • Kritische Reflexion
  • Methodisch fundierte Herangehensweise an Probleme, insbesondere im Umgang mit offenen/unspezifizierten Problemsituationen
  • Präsentieren und Dokumentieren
  • Umsetzen von Analyse-, Entwurfs-, Simulations- und Implementierungsstrategien
  • Wissenschaftliches Arbeiten

Im Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik werden diese Fertigkeiten primär in jenen Gebieten vermittelt, die für die Entwicklung innovativer, interdisziplinärer Informationssysteme zentral sind.

Soziale Kompetenzen und Selbstkompetenzen

Der Schwerpunkt liegt hier in der Vermittlung von für Forschung und Beruf notwendigen sozialen Kompetenzen sowie auf der Förderung von Kreativitäts- und Innovationspotentialen.

  • Aktive und passive Kritikfähigkeit
  • Innovationsfähigkeit
  • Kenntnisse der eigenen Fähigkeiten und Grenzen
  • Neugierde, Eigeninitiative, Ausdauer, Flexibilität
  • Reflexion der eigenen Arbeit und ihrer Wechselwirkung mit dem gesellschaftlichen, sozialen und beruflichen Kontext
  • Selbstorganisation und Eigenverantwortlichkeit
  • Teamfähigkeit
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Menschen sowie beruflichen und sozialen Grup-pen in allen Tätigkeiten

 

Berufsaussichten / Jobs:

Tätigkeitsfelder für Absolvent_innen liegen in der Analyse und Optimierung von Unternehmensabläufen und entsprechenden Informationsprozessen, in der Planung, Realisierung und Steuerung von Informationssystemen, in der anwendungsorientierten Systementwicklung, in der IT-gestützten Unternehmensführung auf Basis einer ganzheitlichen Betrachtung des Betriebs und dessen Umgebung als Informationssystem sowie in der Vermittlungsfunktion zwischen IT und Wirtschaft.

Einstiegsvoraussetzungen:

Voraussetzung für die Zulassung zum Bachelorstudium Wirtschaftsinformatik ist die allgemeine Universitätsreife.

Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben die Kenntnis der deutschen Sprache nachzuweisen. Für einen erfolgreichen Studienfortgang werden Deutschkenntnisse nach Referenzniveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen empfohlen.

In einzelnen Lehrveranstaltungen kann der Vortrag in englischer Sprache stattfinden bzw. können die Unterlagen in englischer Sprache vorliegen. Daher werden Englischkenntnisse auf Referenzniveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen empfohlen.


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