Technische Physik

Bachelorstudium

BEREICH:
Ingenieurswissenschaft
TYP:Präsenzstudium (Präsenzstudium)
KOSTEN:kostenlos (ausgenommen gesetzl. Studiengebühr) (kostenlos)
ANWESENHEIT:Vollzeit-Studium (Vollzeit)
DAUER:6 Semester
ECTS180
ABSCHLUSS: Bachelor of Science (BSc)
WEBSITE: Link

Anzahl ordentlicher Studierender

Auf wie viele Studierende triffst du in diesem Studium?

WSGesamtδ Vorsemester
09/10642141783
10/11720149869+10.98%
11/128551881043+20.02%
12/139312211152+10.45%
13/149622171179+2.34%
14/1510392191258+6.7%
15/1611112271338+6.36%

Quelle: UNI:DATA BMWF


Details zum Studium

Fächer im Studienplan

Folgenden Fächern begegnest du im Studienplan:

Akustik, Allgemeine Relativitätstheorie, Analysis, Archäometrie, Atomare Stoßprozesse, Atomphysik, Bauphysik, Biomedizinische Technik, Chemie, Datentechnik, Datenverarbeitung, Elektrodynamik, Elektronik, Elektronische Messtechnik, Geometrie, Grundlagen der Physik, How Science Inspires Science Fiction, Kernphysik, Labor, Lineare Algebra, Magnetic Materials, Materialwissenschaften, Mathematische Methoden, Mechanik, Messtechnik, Nachhaltige Energieträger, Nuclear Engineering, Nukleare Astrophysik, Oberflächenanalytik, Oberflächenphysik, Physik, Physik der Atmosphäre, Physikalische Messtechnik, Plasmaphysik, Plasmatechnik, Praktische Mathematik, Quantentheorie, Quantum Chaos, Radioökologie, Statistik, Statistische Methoden in der Experimentalphysik, Statistische Physik, Strahlenschutz, Struktur der Materie, Symbolische Mathematik, Technische Optik, Technologie dünner Schichten, Teilchenphysik, Tieftemperaturphysik, Tieftemperaturtechnologie, Wissenschaft und Öffentlichkeit, Wissenschaftliches Präsentieren, Wissenschaftliches Publizieren

Einstiegsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Bachelorstudium Technische Physik ist die allgemeine Universitätsreife. Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben die Kenntnis der deutschen Sprache nachzuweisen. Für einen erfolgreichen Studienfortgang werden Deutschkenntnisse nach Referenzniveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) empfohlen.

Physik ist spannend - aber auch kompliziert. Ein gewisses Maß an Begeisterung an der Naturwissenschaft und Technologie, Interesse an physikalischen Fragestellungen und Freude am abstrakten-logischen Denken ist natürlich wichtig, damit der Spaß am Studium nicht gleich von den ersten komplizierteren Berechnungsaufgaben weggeweht wird.

Speziell zu Beginn des Studiums spielt Mathematik eine große Rolle. Sie ist die "Sprache" der Physik und ein unverzichtbares Werkzeug für alle physikalischen Forschungsrichtungen. Physikstudierende sollten daher keine Angst vor Mathematik haben. Schon in den ersten Semestern des Studiums erlernt man mathematische Konzepte und Methoden, die weit über die Mittelschulmathematik hinausgehen.

Wissenschaft, die von Einzelpersonen in abgeschlossenen Kämmerchen produziert wird, gibt es heute kaum mehr. Vorteilhaft ist daher im Physikstudium auch die Fähigkeit zur Teamarbeit. Egal ob bei Laborübungen oder beim Entwickeln neuer Theorien: Vieles lässt sich gemeinsam leichter bewältigen. 

Allgemeine Infos

Die Physik ist das Fundament von Naturwissenschaft und Technologie. Wenn man weit genug in die Tiefe geht, lassen sich prinzipiell alle naturwissenschaftlichen Phänomene auf physikalische Prozesse zurückführen. Wer Physik studiert erhält daher ein breit gefächertes wissenschaftliches Wissen und kann in sehr unterschiedlichen Problembereichen fachlich tätig sein.
Je nach Interessensgebiet kann die Forschungsarbeit in der Physik ganz unterschiedlich aussehen. Ob man am Ende des Studiums lieber in einem Tieftemperaturlabor mit Helium hantiert oder mit mikroskopisch kleinen Proben in einer Vakuumkammer experimentiert, ob man vor dem Computer sitzt und physikalische Simulationen programmiert, oder lieber nur mit Papier und Bleistift theoretische Forschung an den Grundgleichungen von Quantenphysik und Relativitätstheorie betreibt - in diesem Studium hat man einen großen Gestaltungsspielraum. Studierende bekommen zunächst eine vielseitige, umfassende Grundausbildung und entscheiden schließlich selbst, wo sie sich im Spektrum von angewandter, ingenieurswissenschaftlicher Forschung bis hin zur abstrakten Theorie am besten aufgehoben fühlen.

Studieninhalt

Das Bachelorstudium vermittelt Grundkenntnisse und Methoden aus allen Bereichen der modernen Physik. Zunächst soll ein breiter Überblick geboten werden, über Fächer wie Mechanik, Elektrodynamik, Relativitätstheorie, Atomphysik, Festkörperphysik oder Quantenphysik.  Auch Mathematik (Algebra und Analysis), sowie Grundlagenwissen in Elektronik, EDV und Chemie werden gelehrt.

Die  Erkenntnisse der modernen Physik sind auch die Basis für eine  Vielzahl technischer Entwicklungen in Elektronik, Nanotechnologie,  Medizin, Energietechnik und vielen anderen Gebieten. Deshalb enthält das Bachelorstudium eine  fundierte Labor- und Elektronikausbildung, technische Mechanik und  Technologiefächer um den Studierenden die enge Verbindung von Theorie und Praxis näherzubringen.

Das Bachelorstudium bietet den Studierenden eine solide Wissensbasis.  Dadurch stehen Türen zu anschließender Vertiefung und Spezialisierung  offen - etwa in Masterstudien, die einen tieferen Kontakt mit der  wissenschaftlichen Forschung und ein vielfältiges Spektrum an  Gestaltungsmöglichkeiten bieten.

Folgende Schwerpunktfächer bilden den Kern des Bachelorstudiums:

  • Grundlagen der Physik mit Labor
  • Mathematik
  • Grundlagen der Elektronik und EDV
  • Technische Mechanik
  • Theoretische Physik (Elektrodynamik, Quantentheorie, Statistische Physik)
  • Struktur der Materie (Chemie, Festkörperphysik, Atom-, Kern- und Teilchenphysik)

Studienaufbau

Der Arbeitsaufwand für das Bachelorstudium Technische Physik beträgt 180 ECTS-Punkte. Dies ent- spricht einer vorgesehenen Studiendauer von 6 Semestern als Vollzeitstudium.

ECTS-Punkte sind ein Maß für den Arbeitsaufwand der Studierenden. Ein Studienjahr umfasst 60 ECTS-Punkte.

Qualifikationsprofil

Physikalisches Wissen ist unverzichtbar um Vorgänge und Abläufe des täglichen Lebens zu begreifen, Phänomene und Naturerscheinungen zu erfassen und zu nutzen. Physikalische Erkenntnisse tragen zum innovativen Fortschritt und der Nachhaltigkeit von Forschung und Technik bei. Neugierde und Kreativität von Physikerinnen und Physikern sorgen für eine beständige Vermehrung des Wissens und bewirken dadurch eine dynamische Entwicklung unserer Gesellschaft. Das Bachelorstudium Technische Physik vermittelt eine breite, wissenschaftlich und methodisch hochwertige, auf dauerhaftes Wissen ausgerichtete Grundausbildung, welche die Absolventinnen und Absolventen sowohl für eine Weiterqualifizierung im Rahmen eines facheinschlägigen Master- studiums als auch für eine Beschäftigung in beispielsweise folgenden Tätigkeitsbereichen befähigt und international konkurrenzfähig macht, insbesondere in der Informationstechnologie und opti- schen Industrie, im Anlagen- und Maschinenbau, im Banken und Versicherungswesen, im Eich- und Vermessungswesen, oder im öffentlicher Dienst oder Schulungsbereich.

Berufs- & Jobmöglichkeiten

PhysikerInnen können aufgrund ihres breiten Wissens in einer Vielzahl von Bereichen eingesetzt werden. Zu den verbreiteten  Einsatzgebiete zählen etwa:

Forschung und Entwicklung:
Hier versuchen PhysikerInnen, den Gesetzen der Natur auf die Spur zu kommen. Durch theoretische Berechnungen oder praktische Experimente arbeitet man daran, neue Effekte oder ungewöhnliche Beobachtungen besser zu verstehen. In der angewandten Forschung und Entwicklung können diese Erkenntnisse direkt in Erfindungen oder Produktverbesserungen münden. PhysikerInnen können in diesem Bereich sowohl an Universitäten, als auch in der Wirtschaft tätig werden.

Wirtschaft/Industrie:
PhysikerInnen helfen bei der Entwicklung und Anpassung von Produktionsprozessen, -maschinen und -methoden. Es ist nicht ungewöhnlich, PhysikerInnen im Bereich der Wirtschaftssimulationen oder dem Management anzutreffen.

IT:
In der Physik wird auch sehr viel mit Computern gearbeitet, weshalb sich PhysikerInnen oft einschlägige Kenntnisse in diesem Bereich aneignen und attraktive MitarbeiterInnen für Unternehmen dieser Branche sind.

Nicht jeder Beruf, der von PhysikerInnen ausgeübt wird, war ursprünglich auch für PhysikerInnen ausgeschrieben. Es ist nicht ungewöhnlich, sich ausgehend von einem Physikstudium in Berufszweige zu bewegen, die sonst vielleicht eher mit Mathematik, mit Informatik oder auch mit Maschinenbau in Verbindung gebracht werden. Der weitere Berufsweg hängt natürlich immer auch von den Zusatzqualifikationen und Spezialbereichen ab, die man im Lauf des Studiums wählt.


Alternativen zu diesem Studium

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AUSBILDUNGSART
ANBIETER
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