Technische Mathematik

Masterstudium

Letztes Update: 24.05.2019

Über das Studium:

Die mathematische Lehre und Forschung an der TU Wien ist stark international ausgerichtet. Dies bietet Studierenden die Möglichkeit von Auslandssemestern und Doppeldiplomen. Mehrere TUMathematiker wurden mit renommierten Preisen ausgezeichnet. Sowohl der math.space im Wiener Museumsquartier als auch die Kurt-Gödel-Gesellschaft werden von TU-Mathematikern geleitet.

 

 

Durch die modernen Entwicklungen in der Industrie und Technik werden immer mehr mathematische Methoden benötigt. Daher ist die Arbeitsmarktsituation von AbsolventInnen der Mathematik generell sehr gut.

Sie finden dank ihrer Fähigkeit zum Analysieren komplexer Strukturen sehr vielfältige Arbeitsfelder, etwa in Entwicklungsabteilungen der Industrie, Softwareunternehmen, Banken und Versicherungen, Unternehmungsberatungen, Forschungsinstituten, Behörden und natürlich an Universitäten.

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Aktuarielle Modellierung, Algebra, Algorithmen und Datenstrukturen, Algorithmics, Algorithmik, Analyse n Algorithmen, Analyse von Algorithmen, Angewandte Dynamik und Schwingungen, Asymptotische Methoden in der Strömungslehre, Atomphysik, Ausgewählte Kapitel der Mustererkennung, Computational Equational Logic, Computergrafik, Datenbanksysteme, Deklaratives Problemlösen, Differentialgeometrie, Diskrete Methoden, Differentialgeometrie, Einführung in die allgemeine Relativitätstheorie, Elektrodynamik, Elektrotechnische Grundlagen, Elemente der Bioströmungsmechanik, Effiziente Algorithmen, Festkörperphysik, Finanzintermediation und Kapitalanlage, Finanzmathematik: diskrete Modelle, Finanzmärkte, Formale Methoden der Informatik, Formale Verifikation n Software, Funktionalanalysis, Funktionale Programmierung, Geometrie und Gravitation, Geometrische Analysis, Geometrische Datenverarbeitung, Grenzschichttheorie, Grundlagen d. Mehrkörpersystemdynamik, Hydrodynamische Instabilitäten, Höhere Festigkeitslehre, Höhere Lebensversicherungsmathematik, Internationale Rechnungslegung, Kernphysik, Komplexe Analysis, Komplexitätstheorie, Kreditrisikomodelle und -derivate, Logik und Grundlagen, Logik und Grundlagen der Mathematik, Logikprogrammierung und Constraints, Materialwissenschaften, Mechanik für TPH, Mehrphasensysteme, Modellierung mit part. Differentialgleichungen, Network Services, Nichtmonotones Schließen, Numerik partieller Differenzialgleichungen, Numerische Methoden der Strömungsmechanik, Objektorientierte Modellierung, Objektorientierte Programmierung, Optische Systeme, Personenversicherungsmathematik, Pfadintegrale in der Quantenmechanik und Quantenfeldtheorie, Photonik, Prozessidentifikation, Quantentheorie, Regelungssysteme, Rendering, Risiko- und Ruintheorie, Risikomanagement im Finanz- und Versicherungswesen, Sachversicherungsmathematik, Semantik in Programmiersprachen, Signale und Systeme, Sozialversicherungsrecht, Statistische Methoden im Versicherungswesen, Statistische Physik, Stochastische Analysis, Stochastische Kontrolltheorie, Stochastische Prozesse, Strömung realer Fluide, Systemprogrammierung, Teilchenphysik, Termersetzungssysteme, Theoretische Informatik, Theoretischer Informatik, Theorie der Berechenbarkeit, Topologie, Unifikationstheorie, Variationsrechnung, Verarbeitung stochastischer Signale, Wellen in Flüssigkeiten und Gasen, Wellenausbreitung, Zinsstrukturmodelle und -derivate, Ökonometrie

Studieninhalt

Die Stoffgebiete der Module werden durch Lehrveranstaltungen vermittelt. Die Lehrveranstaltungen der einzelnen Module sind im Anhang in den jeweiligen Modulbeschreibungen spezifiziert. Lehrveranstaltungen werden durch Prüfungen im Sinne des Universitätsgesetzes beurteilt. Die Arten der Lehrveranstaltungsbeurteilungen sind in der Prüfungsordnung  festgelegt. Jede Änderung der Lehrveranstaltungen der Module wird in der Evidenz der Module dokumentiert und ist mit Übergangsbestimmungen zu versehen. Jede Änderung wird in den Mitteilungsblättern der Technischen Universität Wien veröffentlicht. Die aktuell gültige Evidenz der Module liegt sodann in der Rechtsabteilung auf.

Studienaufbau:

Die Inhalte und Qualifikationen des Studiums werden durch Module vermittelt. Ein Modul ist eine Lehr- und Lernein- heit, welche durch Eingangs- und Ausgangsqualifikationen, Inhalt, Lehr- und Lernformen, den Regel-Arbeitsaufwand sowie die Leistungsbeurteilung gekennzeichnet ist. Die Absolvierung von Modulen erfolgt in Form einzelner oder meh- rerer inhaltlich zusammenhängender Lehrveranstaltungen. Thematisch ähnliche Module werden zu Prüfungsfächern zusammengefasst, deren Bezeichnung samt Umfang und Gesamtnote auf dem Abschlusszeugnis ausgewiesen wird.

Qualifikationsprofil:

Mathematik spielt seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle in der Entwicklung von Wissenschaft und Technik. Mathematik ist eine Schlüsseltechnologie in unserer modernen Welt. Als solche ist sie eng verwoben mit den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Informatik. Diese Beziehungen geben der Technischen Mathematik ihr beson- deres Profil. Das Masterstudium „ Technische Mathematik“ vermittelt eine vertiefte, wissenschaftlich und methodisch hochwertige, auf dauerhaftes Wissen ausgerichtete Bildung, welche die Absolventinnen und Absolventen sowohl für eine Weiterqualifizierung vor allem im Rahmen eines facheinschlägigen Doktoratsstudiums als auch für eine Beschäftigung in beispielsweise folgenden Tätigkeitsbereichen befähigt und international konkurrenzfähig macht:

  • Forschung und Entwicklung in Industrie (z.B. klassische Ingenieurbereiche wie Maschinenbau und Elektrotechnik als auch neuere Felder wie Informations- und Biotechnologie sowie Medizin), IT und Wirtschaft (z.B. Logistik)
  • Wissenschaftliche Tätigkeit als Mathematiker (z.B. an Universitäten), sowohl im mathematischen Grundlagen- bereich als auch in interdisziplinärer Zusammenarbeit
  • Entwicklung und Vertrieb von Software für Industrie, Verwaltung, Dienstleister
  • Beratertätigkeit im Bereich mathematische Modellierung und numerische Simulation
  • Management in den o.g. Bereichen sowie in der Verwaltung

Einstiegsvoraussetzungen:

Die Zulassung zu einem Masterstudium setzt den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums oder Fachhochschul-Bachelorstudienganges oder eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten in- oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung voraus. Fachlich in Frage kommend sind jedenfalls die Bachelorstudien „ Finanz- und Versicherungsmathematik“ , „ Statistik und Wirtschaftsmathematik“ , „ Technische Mathematik“ , „ Elektrotechnik“ und „ Technische Physik“ an der Technischen Universität Wien. Wenn die Gleichwertigkeit grundsätzlich gegeben ist und nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit feh- len, können zur Erlangung der vollen Gleichwertigkeit alternative oder zusätzliche Lehrveranstaltungen und Prüfungen im Ausmaß von maximal 30 ECTS-Punkten vorgeschrieben werden, die im Laufe des Masterstudiums zu absolvieren sind. Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben die Kenntnis der deutschen Sprache nachzuweisen.

Für einen erfolgreichen Studienfortgang werden Deutschkenntnisse nach Referenzniveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) empfohlen. Im Verlauf des Studiums werden grundlegende Englischkenntnisse dringend empfohlen, da vertiefende Lehrveranstal- tungen teilweise auf Englisch gehalten werden und fachspezifische Unterlagen oft nur auf Englisch zur Verfügung stehen.


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