Finanz- und Versicherungsmathematik

Bachelorstudium
E 033 205

BEREICH:
Naturwissenschaft
TYP:Präsenzstudium (Präsenzstudium)
KOSTEN:kostenlos (ausgenommen gesetzl. Studiengebühr) (kostenlos)
ANWESENHEIT:Vollzeit-Studium (Vollzeit)
DAUER:6 Semester
ABSCHLUSS: Bachelor of Science (BSc)
WEBSITE: Link



Anzahl ordentlicher Studierender

Auf wie viele Studierende triffst du in diesem Studium?

WSGesamtδ Vorsemester
09/10909
10/11707-22.22%
11/12606-14.29%
12/13505-16.67%

Quelle: UNI:DATA BMWF


Details zum Studium

Fächer im Studienplan

Folgenden Fächern begegnest du im Studienplan:

Analysis, Angewandte Mathematische Statistik, Anwendungsgebiete der Mathematik, Bilanzierung, Buchhaltung, Computermathematik, Differentialgleichungen, Finanzmathematik, Geometrie, Lebensversicherungsmathematik, Lineare Algebra, Maßtheorie, Numerische Mathematik, Personenversicherungsmathematik, Programmierung, Risikomanagement im Finanz- und Versicherungswesen, Sachversicherungsmathematik, Stochastische Prozesse, Versicherungsvertragsrecht, Versicherungswirtschaftslehre, Wahrscheinlichkeitstheorie, Zeitreihen, Zeitreihenanalyse

Einstiegsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Zulassung zum Bachelorstudium "Finanz- und Versicherungsmathematik" ist die allgemeine Universitätsreife. Personen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben die Kenntnis der deutschen Sprache nachzuweisen. Für einen erfolgreichen Studienfortgang werden Deutschkenntnisse nach Referenzniveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) empfohlen. Im Verlauf des Studiums werden grundlegende Englischkenntnisse dringend empfohlen, da Lehrveranstaltungen gelegentlich auf Englisch gehalten werden und fachspezische Unterlagen oft nur auf Englisch zur Verfügung stehen.

Auf jeden Fall sollte man Freude am Lösen mathematischer bzw. logisch-abstrakter Problemstellungen und komplexer Zusammenhänge mitbringen.
Außerdem sollte eine Vorliebe für formales und systematisches Denken vorhanden sein, zusammen mit einer positiven Einstellung gegenüber einer intensiven und spielerischen Auseinandersetzung mit gedanklichen Problemen.
Zuletzt sei auch noch ein gewisses Maß an Ausdauer und Zielorientiertheit erwähnt, da sich die Lösungen meist nicht allzu leicht finden lassen.

Allgemeine Infos

Die technische Mathematik beinhaltet neben der klassischen Mathematik auch zahlreiche Anwendungen der Mathematik in Technik, Natur- und Wirtschaftswissenschaften.
Eine wichtige Rolle spielt die Modellbildung in den oben genannten Anwendungsbereichen. Sie untersucht mathematische Eigenschaften - vor allem die Lösbarkeit ist von besonderer Bedeutung - und versucht, die im Modell beschriebenen Vorgänge zu simulieren, Lösungen zu berechnen oder wenigstens möglichst brauchbare Näherungen zu finden.
Ein Mathematikstudium an einer Universität unterscheidet sich stark von der Mathematik, wie sie an Schulen unterrichtet wird. Der Fokus liegt hier nicht nur auf rechnerischen Problemen, sondern stärker auf Beweisführung und in den Anwendungen auf Modellbildung.
Auch an der Universität Wien wird ein Mathematikstudium angeboten. Das Studium an der TU unterscheidet sich im Vergleich dazu durch eine stärkere Anwendungsorientierung und eine verstärkte Möglichkeit zur individuellen Gestaltung bzw. Spezialisierung des Studiums.

Studieninhalt

n der TU Wien werden drei verschiedene Bachelorstudien mit unterschiedlichem Fokus angeboten. Die ersten beiden Semester, die das mathematische Basiswissen vermitteln, sind für alle Bachelorstudien gleich und umfassen Grundlagen aus Analysis, linearer Algebra, Wahrscheinlichkeitstheorie,  eine Einführung in die Informatik sowie eine Übersichtsvorlesung über Anwendungsgebiete der Mathematik.

Dieser Bachelor umfasst neben den allgemeinen mathematischen Grundlagen spezielle Vorlesungen über Finanz- und Versicherungsmathematik, wahrscheinlichkeitstheoretische Modellierung der Finanzmärkte, Risikomanagement, Personen- und Lebensversicherungsmathematik sowie betriebswirtschaftliche und rechtswissenschaftliche Lehrveranstaltungen. Spätere berufliche Schwerpunkte liegen im Bereich des Risikomanagements auf Finanzmärkten, der Prämienkalkulation, Kontrolle von Pensionskassen, usw.

Studienaufbau

  • Analysis
  • Lineare Algebra und Geometrie
  • Maß- und Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik
  • Numerische Mathematik und Programmieren
  • Versicherungsmathematik:
    – Lebens- und Personenversicherungsmathematik
    – Sachversicherungsmathematik
  • Finanzmathematik und Risikomanagement
  • Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen
  • Seminar und Projekt mit Bachelorarbeit
  • Freie Wahlfächer

Qualifikationsprofil

Berufs- & Jobmöglichkeiten

Das Bachelorstudium "Finanz- und Versicherungsmathematik" vermittelt eine breite, wissenschaftlich und methodisch hochwertige auf dauerhaftes Wissen ausgerichtete Grundausbildung, welche die Absolventinnen und Absolventen sowohl für eine Weiterqualizierung im Rahmen eines facheinschlägigen Masterstudiums als auch für eine Beschäftigung in mittleren bis gehobenen Positionen in zahlreichen Unternehmenszweigen wie etwa

  • Banken und Erstversicherungen,
  • Rückversicherungen,
  • Pensionskassen,
  • Beratungsunternehmen,
  • Wirtschaftsprüfungsgesellschaften,
  • Aufsichtsbehörden, sowie
  • für unabhängige gutachterliche Tätigkeiten

befähigt und international konkurrenzfähig macht.

Konkrete Einsatzbereiche umfassen vor allem die Modellierung und Lösung komplexer  Probleme aus der Finanz- und Versicherungspraxis auf mathematisch fundierte Weise, insbesondere:

  • die wissenschaftlich fundierten Anwendung grundlegender versicherungsmathematischer und wahrscheinlichkeitstheoretischer Verfahren zur Berechnung von Prämien,  Rückstellungen und Risikokenngröÿen in Versicherungen,
  • Mitwirkung bei der Erstellung und Analyse neuer Versicherungstarife,
  • die wissenschaftlich fundierten Anwendung grundlegender nanzmathematischer Verfahren zur Bewertung und Absicherung von Finanzderivaten,
  • der Anwendung und Umsetzung der theoretischen Grundlagen zur Anwendung in den Bepreisungs- und Risikobewertungssystemen der Unternehmen.

In Verbindung mit dem Masterstudium "Finanz- und Versicherungsmathematik" sollen die Absolventen die volle Grundlagenausbildung erhalten, die für die Anerkennung als Aktuar der AVÖ sowie als verantwortlicher Aktuar durch die österreichische Finanzmarktaufsicht nötig sind. Ferner soll auf die Erfordernisse für Zusatzqualikationen, z.B. "Chartered Enterprise Risk Analyst" (CERA) oder "Professional Risk Manager"Rücksicht genommen werden.


Alternativen zu diesem Studium

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AUSBILDUNGSART
ANBIETER
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