Tasteninstrumente - Klavier

Bachelorstudium

mit Zugangsbeschränkung

Letztes Update: 24.05.2019
Bereich: Musik und darstellende Kunst 415
Umfang 8 Semester / 240 ECTS
Sprache:
Deutsch
Abschluss: Bachelor of Arts (BA)
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
Kosten: 300€ pro Semester
Website: http://www.muk.ac.at/stud...

Über das Studium:

In den Ausbildungsklassen der Tasteninstrumente wird zeitgemäßer Unterricht mit starker Praxisorientierung angeboten. Unsere Instrumentalstudien dienen der Heranbildung von Solisten, Begleitern und Kammermusikern. Besondere Berücksichtigung findet dabei das individuelle Begabungsprofil der Studierenden. Weitere Tasteninstrumente werden zur Zeit im Wahlfachbereich angeboten. Ergänzend zum Studium des zentralen künstlerischen Fachs kann eine große Zahl von theoretischen und praktischen ergänzenden Fächern absolviert werden, welche eine umfassende und professionelle Ausbildung gewährleisten.

Studienzweige

- Klavier
- Orgel
- Akkordeon

Der Studienzweig Klavier bietet neben der Ausbildung am Instrument und der fundierten Beschäftigung mit allen Stilepochen häufige Auftrittsmöglichkeiten in Vortragsabenden, Solokonzerten, Kammermusikabenden und anderen Veranstaltungen. Workshops und Seminare zu verschiedenen aktuellen Themengebieten ergänzen das Studium.

Allgemeine Bildungsziele

Das ganzheitliche Berufsziel in den Studienzweigen der Abteilung Tasteninstrumente (Klavier, Orgel, Akkordeon) basiert auf der höchstwertigen künstlerisch-pädagogischen Ausbildung im ZkF. Die künstlerischen Fähigkeiten der Student/innen zu differenziertem ästhetischen Ausdruck werden durch diese Unterweisung systematisch entwickelt, gefördert und gefestigt.
In Zusammenwirken mit den in anderen Lehrveranstaltungen erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten sind dadurch die Absolvent/innen zu zielorientiertem musikalischem Handeln befähigt, das eine Berufsausübung als Solist/in, Begleiter/in, Kammermusiker/in auf internationalem Niveau ermöglicht.

Berufsausbildung als Solist/in, Begleiter/in und Kammermusiker/in

Im Folgenden sind die Schwerpunkte des Bachelorstudiums aufgelistet:

  • Erwerb und Pflege eines repräsentativen Repertoires in der gesamten Bandbreite der musikalischen Stilepochen, die für das jeweilige Instrument in Betracht kommen,
  • Praxis im öffentlichen Auftreten vor Publikum und die professionelle Interaktion mit diesem, geschult und trainiert durch vielfältige Möglichkeiten, eigene Podiumserfahrung zu sammeln, 
  • Pflege der besonderen berufsspezifischen Erfordernisse, wie z.B die Improvisation oder im Speziellen im ZkF Orgel der Bereich der Kirchenmusik,
  • fachwissenschaftliche Reflexion der eigenen künstlerischen Arbeit, insbesondere auch in Hinblick auf die Integration neuer Erkenntnisse der Forschung in diese,
  • Vermittlung von Lerntechniken als Basis für den selbständigen Erwerb neuer Werke im Verlauf des weiteren künstlerischen Reifungs- und Entwicklungsprozesses,
  • grundlegende Orientierung der eigenen Berufsausübung im Rahmen des internationalen Kulturlebens

Neben dem Erwerb der Kernkompetenzen bietet das Studium die Möglichkeit, besondere Begabungen und Interessen der Studierenden zu fördern. Das Bachelorstudium schafft somit auch die Grundlage für eine spätere postgraduale Spezialisierung, wobei sozialer Kompetenz, didaktischer Transparenz und pädagogischer Bewusstheit besondere Bedeutung zukommt.

Studienaufbau:

Das Bachelorstudium gliedert sich in zwei Studienabschnitte von je vier Semestern. Die ersten beiden Semester des ersten Studienabschnittes sind als Studieneingangsphase konzipiert, in der ein Katalog wesentlicher und für den gewählten Studienzweig typischer Lehrveranstaltungen den Studierenden einen Überblick über den Studiengang und dessen spezifische Anforderungen ermöglicht. Die Studieneingangsphase bietet den Studierenden neben der künstlerischen Ausbildung am Instrument einen Überblick über die an der Konservatorium Wien Privatuniversität angebotenen Möglichkeiten der Ausbildung und die damit verbundenen Berufsaussichten. Damit wird den Studierenden die Möglichkeit eröffnet, im weiteren Verlauf des Studiums durch eine entsprechende Auswahl der Wahlfächer ein eigenständiges Curriculum zusammenzustellen, das der Persönlichkeit des/der Studierenden optimal gerecht wird und das diese künstlerische Persönlichkeit stärkt und weiterentwickelt.

Zur Unterstützung der Studierenden bei der Zusammenstellung und Auswahl der Wahlfächer hat die Studienkommission verschiedene Gruppen von Wahlfächern in Schwerpunkten zusammengefasst. Diese Schwerpunkte sind als Vorschläge der Studienkommission zu verstehen und nicht bindend. In der unmittelbaren künstlerischen Ausbildung am Instrument im ZkF werden die künstlerischen Fähigkeiten der Studierenden gefördert und entwickelt. Diese Ausbildung wird zunächst einmal ergänzt durch ein Bündel von Lehrveranstaltungen in verschiedenen praktischen und musiktheoretischen Bereichen, die fächerübergreifend das instrumentale Spiel mit anderen Formen der Musikausübung verknüpfen.

Weiters werden wissenschaftliche Lehrveranstaltungen zu allgemeinen und speziellen historischen Themenkreisen, wie auch zu verschiedenen analytischen Bereichen angeboten, in denen die Studierenden in der wissenschaftlichen Durchdringung ihrer künstlerischen Tätigkeit unterrichtet und ausgebildet werden.

Die künstlerische Ausbildung am Instrument wird durch regelmäßige Auftritte gefördert und verstärkt, wobei der Arbeit an der Vertiefung von Spezialthemen in der Form von Projekten besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. In diesen Projekten erhalten die Studierenden Gelegenheit, interdisziplinär ihre Fähigkeiten und Kenntnisse miteinander zu verbinden.

Praktika fördern und trainieren die Fähigkeiten der Studierenden zu berufsorientierter und zielgerichteter Arbeitsweise durch Erarbeitungstechniken und Präsentationsverfahren. 

Qualifikationsprofil:

Die Absolvent/innen der Studienzweige des Bachelorstudiums „Tasteninstrumente“ erbringen eigenständige, kreative künstlerische Leistungen, die nach international vergleichbaren Standards qualifiziert sind. Durch die interdisziplinäre und ganzheitliche Ausrichtung des Studiums sind sie in der Lage, aktuelle und bereits bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungsergebnisse in ihre Darbietungen und Leistungen zu integrieren. Die durchgängige fachwissenschaftliche Reflexion des eigenen Tuns im Verlauf des Studiums befähigt sie, künstlerische Leistungen zu evaluieren und professionell zu präsentieren.
Darüber hinaus haben sie durch die konsequente Integration der Kammermusik in den Lehrplänen  jene soziale Kompetenz erworben, die für die Berufsausübung als Musiker heute unerlässlich ist.

Berufsaussichten / Jobs:

Solistisch, als Partner/in im Ensemble und als Leiter/in musikalische Projekte (Einstudierung, etc.), Konzertveranstaltungen, Kirchenmusikbereich, Agenturen, TV und Radio, CD- und DVD-Produktionen, Film und Theater, Museen und Ausstellungen, Performances, Lehre und Forschung, Musik- und Bildungsinstitute, Musikmanagement.

Einstiegsvoraussetzungen:

Altersgrenzen

Mindestalter: 17 Jahre
empfohlenes Höchstalter: 25 Jahre

Zulassung - Aufnahmebedingungen

Voraussetzung für die Aufnahme in das Bachelorstudium „Tasteninstrumente“ ist die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen einschließlich der positiven Absolvierung der kommissionellen Zulassungsprüfung sowie die Verfügbarkeit eines Studienplatzes. 

Die Zulassungsprüfung dient der Überprüfung der Eignung der KandidatInnen unter Berücksichtigung ihrer Vorkenntnisse und Fähigkeiten.Für das Bestehen der Zulassungsprüfung ist eine Bewertung mit „bestanden“ in allen Teilen derselben erforderlich. Die Zulassung setzt weiters die konkrete Verfügbarkeit eines Studienplatzes voraus. Die Reihung auf der Warteliste setzt eine Wahrscheinlichkeit der zukünftigen (d.h. bis zum Ende des jeweiligen Semesters) Verfügbarkeit eines Studienplatzes voraus. 

Nachweis der Deutschkenntnisse:

StudienbewerberInnen mit nicht-deutscher Muttersprache müssen nach bestandener Zulassungsprüfung ihre Deutschkenntnisse der Stufe A2/B1 (nach europäischem Referenzrahmen) vor der Zulassung zum Studium im Studienreferat nachweisen. Nähere Informationen dazu finden Sie im „Infoblatt Deutschkenntnisse“.


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