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Humanmedizin

Diplomstudium

mit Zugangsbeschränkung

Letztes Update: 24.05.2019
Bereich: Humanmedizin 11
Umfang 12 Semester / 360 ECTS
Studienplätze: 660 / Jahr
Sprache:
Deutsch
Abschluss: DoktorIn der gesamten Medizin, Dr. med. univ.
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
Kosten: prinzipiell keine Studiengebühr
Website: https://www.meduniwien.ac...

Über das Studium:

Das Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Wien dient der wissenschaftlichen Vorbildung für den ärztlichen Beruf in allen Fachrichtungen – sowie theoretisch als auch praktisch. 

Das Studium setzt sich zum Ziel, die AbsolventInnen zu handlungskompetenten DoktorInnen der gesamten Medizin (Dr. med.univ.) auszubilden.

Durch die Vermittlung umfassender Kenntnisse – mit einem hohen Stellenwert des praxisorientierten Unterrichts – und eine frühe Auseinandersetzung mit konkreten medizinischen Fragestellungen, wie z.B. dem Wissen über geschlechterspezifische Unterschiede (Gender Medicine), wird für die AbsolventInnen eine breite medizinische Bildung mit fundierter Handlungskompetenz angestrebt.

Die Ausbildung an der MedUni Wien schafft also beste Voraussetzungen für den Eintritt in das Berufsleben und optimale Grundlagen für die postpromotionelle Ausbildung in allen ärztlichen Fachbereichen.

 

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Allgemein Medizin, Angewandte medizinische Wissenschaft, Augenheilkunde, Behinderung, Berufskrankheiten, Bewegung, Blut, Chirurgie, Chronische Erkrankung, Der Mensch in Umwelt/Familie und Gesellschaft, Der Menschliche Körper, Der alte Mensch, Dermatologie, Diagnostik, Endokrinologie, Ernährung, Erste Hilfe, Ethik, Frauenheilkunde, Funktionssysteme und biologische Regulation, Geburt, Gefäße, Gehirn, Genetik, Gesunde und Kranke Menschen, Gesundheit, Gesundheitswesen, Gynäkologie, HNO, Haut, Herz und Kreislauf, Homöostase, Innere Medizin, Intensivmedizin, Jugendheilkunde, Kinderheilkunde, Krankheit, Krankheitsbilder, Krankheitsursachen, Manifestation und Wahrnehmung, Medizinische Wissenschaft, Molekulare Kommunikation, Nervensystem, Neurologie, Niere, Notfallmedizin, Organmorphologie, PatientInnenmanagement, Pharmakologie, Physikalische Krankenuntersuchung, Psychiatrie, Psychische Funktionen in Gesundheit und Krankheit, Reanimationsübung, Rechtswesen, Reproduktion, Respiration, Schmerz, Schwangerschaft, Sexualität, Sinnesorgane, Soziale Kompetenz, Stoffwechsel, Strahlenschutz, Säugling/Kindheit/Jugend, Ultraschall, Untersuchungstechniken, Verdauung, Vom Molekül zur Zelle, Zelluläre Kommunikation, Zivilisationskrankheiten, Ärztliche Gesprächsführung, Ärztliche Grundfertigkeit

Studieninhalt

Die Schwerpunkte des Diplomstudiums Humanmedizin

Die Gestaltung des Curriculums für das Studium der Humanmedizin ist von folgenden Leitlinien getragen: Fächerintegration, Problemorientierung, methodengeleitetes Prüfen, Berechnung der Ausbildungskapazität, Evaluation und Qualitätskontrolle.

Damit eine postpromotionelle Ausbildung, wie z.B. zum Arzt / zur Ärztin für Allgemeinmedizin oder eine spezielle Fachrichtung, angetreten werden kann, müssen die AbsolventInnen über intellektuelle, praktische und zwischenmenschliche Befähigungen verfügen.

Dieses Qualifikationsprofil umfasst die Bereiche:

  • Wissen und Verständnis,
  • Klinische Fertigkeiten und Fähigkeiten,
  • Kommunikative Kompetenzen,
  • Ärztliche Haltung und
  • Berufsrelevante Kompetenzen.

Studienaufbau:

All diese Faktoren werden den Studierenden in zwölf Semestern gelehrt, inklusive der Absolvierung von Famulaturen (Praktika) für 18 Wochen und des Klinisch-Praktischen Jahrs für 48 Wochen. Der Umfang von Vorlesungen und sonstigen Pflichtlehrveranstaltungen wird in Semesterstunden angegeben. Entsprechend der Dauer eines Semesters (15 Wochen) bedeutet „eine Semesterstunde“ 15 Mal eine akademische Unterrichtsstunde à 45 Minuten.

Der Unterricht im ersten und zweiten Studienabschnitt findet in zeitlich und inhaltlich strukturierten, aufeinander aufbauenden Themenblöcken statt. Im ersten und zweiten Studienabschnitt werden außerdem klinische Fertigkeiten und Fähigkeiten im Kleingruppenunterricht von Beginn des Studiums an trainiert. Die hier bearbeiteten Lerninhalte werden im dritten Studienabschnitt mit der Zielsetzung vertieft, ein hohes Kompetenzniveau zu erreichen. Im dritten Studienabschnitt finden Klinische Praktika an den Stationen und Ambulanzen der Universitätskliniken sowie an von der Universität anerkannten Lehrkrankenhäusern und Lehrpraxen statt. Die Diplomarbeit ist parallel zu den Lehrveranstaltungen des 2. und 3. Studienabschnitts anzufertigen.

Qualifikationsprofil:

Das Ziel des Diplomstudiums der Humanmedizin an ist es, DoktorInnen der gesamten Medizin mit hohen fachlichen und menschlichen Kompetenzen auszubilden.

Das Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität Wien dient der wissenschaftlichen Vorbildung für den ärztlichen Beruf in allen Fachrichtungen - sowie theoretisch als auch praktisch. Es setzt sich zum Ziel, die AbsolventInnen zu handlungskompetenten DoktorInnen der gesamten Medizin (Dr. med. univ.) auszubilden.

Um diese Ziele zu erreichen, müssen Wissen, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Einstellungen der angehenden ÄrztInnen im Rahmen eines geeigneten Curriculums mit adäquaten Methoden ganzheitlich und integrativ gelehrt, gelernt und geprüft bzw. evaluiert werden.

Qualifikationsprofil der AbsolventInnen

Wissen und Verständnis:

Grundlegende Kenntnisse und Verständnis

  • der Strukturen und Funktionsmechanismen des weiblichen und männlichen menschlichen Körpers in allen seinen Entwicklungsphasen, in Gesundheit und Krankheit von der molekularen Ebene bis zum Gesamtorganismus  
  • der menschlichen Psyche und ihre Entwicklungsphasen in Gesundheit und Krankheit 
  • der Interaktionen des Individuums mit Gesellschaft und Umwelt 
  • der Ziele, Strukturen und Prozesse von Gesundheitsförderung, Prävention, Diagnostik, kurativer wie palliativer Therapie, Pflege und Rehabilitation von akut bis chronisch verlaufenden Erkrankungen 
  • der ethischen Prinzipien der Medizin 
  • der Methoden der medizinisch-wissenschaftlichen Forschung

Detaillierte Kenntnisse und Verständnis

  • häufiger oder dringlich zu behandelnder Gesundheitsstörungen und Krankheitsbilder sowie ihrer Behandlungskonzepte 
  • Detaillierte Kenntnisse, Verständnis und wissenschaftliche Behandlung von speziellen Gebieten der Medizin, die vom Studierenden selbst ausgewählt werden müssen (Wahlelemente des Curriculums, Diplomarbeit) 
  • Basiskenntnisse der Medizinischen Informatik, der Medizintechnik, des Medizinrechts, der Gesundheitsökonomie, der Qualitätssicherung und des Prozessmanagements im Gesundheitswesen sowie des österreichischen Gesundheitssystems

Klinische Fähigkeiten und Fertigkeiten

Fähigkeit

  • fachspezifische Anamnese und relevanten Status effizient, problemorientiert, korrekt sowie in einer den PatientInnen gegenüber rücksichtsvollen Art zu erheben 
  • Notfälle zu erkennen, richtig zu bewerten und erweiterte Erste Hilfe-Maßnahmen zu setzen 
  • wichtige Differentialdiagnosen zu bedenken, zu begründen und einen zielführenden Untersuchungsplan zu entwerfen, um nach Möglichkeit zu einer Diagnose zu gelangen 
  • für häufige Erkrankungen unter stationären und ambulanten Bedingungen ein begründetes Behandlungskonzept vorzuschlagen 
  • PatientInnen jeden Lebensalters in Hinblick auf Gesundheitsförderung zu beraten

Beherrschung klinischer Fertigkeiten, zu denen ÄrztInnen am Beginn ihrer Weiterbildung berechtigt sind (z.B. Wundversorgung, Blutabnahme, Anforderungen für weiterführende Untersuchungen klar zu formulieren, etc.)

Kommunikative Kompetenzen

Fähigkeit

  • Zuzuhören
  • PatientInnen und deren Angehörigen diagnostisches Vorgehen, Diagnose sowie therapeutisches Vorgehen verständlich und einfühlsam mitzuteilen und sie zur aktiven Krankheitsbewältigung zu motivieren 
  • PatientInnen sowie deren Angehörigen schlechte Nachrichten rücksichtsvoll mitzuteilen und mit den dadurch ausgelösten Gefühlen umgehen zu können 
  • mit KollegInnen (einschließlich Pflegepersonal und medizinnahen Berufen) klar, höflich und wirksam zu kommunizieren – insbesondere mit dem Ziel, Verständnis, Zusammenarbeit und gegenseitiges Lernen zu ermöglichen 
  • sich im klinischen und im wissenschaftlichen Kontext sowohl mündlich als auch schriftlich präzise und verständlich mitzuteilen
  • zur fachlichen Kommunikation in Englisch
  • die Informationstechnologien effizient zu nutzen

Ärztliche Haltung

  • Bereitschaft, die ethischen Prinzipien der Medizin in Praxis und Forschung anzuwenden
  • Respekt und Ehrlichkeit gegenüber PatientInnen und KollegInnen
  • Realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Grenzen sowie die Bereitschaft, daraus angemessene Konsequenzen zu ziehen Verantwortungsbereitschaft und Genauigkeit
  • Bereitschaft, auf die kontinuierlichen Veränderungen in den medizinischen Wissenschaften und auf den gesellschaftlichen Wandel angemessen zu reagieren und zur Weiterentwicklung der Medizin in Wissenschaft und Praxis beizutragen
  • Bereitschaft auf medizinisch relevante geschlechtsspezifische, soziale und kulturelle Unterschiede einzugehen, bestehende Informationsdefizite aktiv aufzuarbeiten und rollenstereotype Verhaltensweisen zu vermeiden.

Berufsrelevante Kompetenzen

Wissenschaftliche Kompetenzen

  • Fähigkeit, relevante Forschungsfragen zu stellen, Hypothesen zu formulieren und unter Anleitung wissenschaftlich zu arbeiten 
  • Fähigkeit, die jeweils wesentlichen Informationen zu erfassen, sie mit Kenntnissen aus verschiedenen Gebieten zu verknüpfen und kreativ zur Lösung von Problemen anzuwenden 
  • Fähigkeit, Informationen, Situationen und Konzepte sachlich, logisch, kritisch und bewertend zu beurteilen 
  • Fähigkeit   zum   selbstgesteuerten berufsbegleitenden Lernen

Soziale und organisatorische Kompetenzen 

  • Bereitschaft und Fähigkeit, sich im Team einzugliedern und zusammenzuarbeiten, zu führen, zu delegieren und Konflikte zu lösen –insbesondere im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit 
  • Fähigkeit zum Selbstmanagement und Bereitschaft, sich entsprechende Hilfe zu organisieren 

Bildungskompetenz 

  • Bereitschaft und Fähigkeit zur Vorbildwirkung 
  • Grundlegende Fähigkeit, gesundheitsrelevantes Wissen in verständlicher Weise an Gesunde und Kranke zu vermitteln und entsprechende Einstellungen und Verhaltensweisen zu fördern

Einstiegsvoraussetzungen:

Die Zulassung zu den Diplomstudien der Human- und Zahnmedizin der MedUni Wien ist identisch und gliedert sich in mehrere Stufen. 

Bis zur Zulassung zum Studium der Human- und Zahnmedizin sind es grundsätzlich drei Schritte:

  • Der Aufnahmetest (MedAT)
  • Die Ergebnisfeststellung
  • Die Zulassung selbst

Darüber hinaus sind, je nach individueller Ausgangslage, zusätzliche Schritte notwendig. Bitte informieren Sie sich genau, ob und welche Besonderheiten auf Sie zutreffen. Alle Informationen finden Sie hier


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