Physik

Lehramtsstudium

Letztes Update: 24.05.2019
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
Kosten: prinzipiell keine Studiengebühr
Website: http://www.jku.at/content...

Über das Studium:

An der JKU kann das Diplomstudium Lehramt an höheren Schulen für die Fächer Chemie, Physik, Mathematik, Informatik und Informatikmanagement belegt werden. Für alle, die Freude an einem dieser Fächer haben und das Unterrichten von jungen Menschen zu ihrem Beruf machen möchten, ist dieses Studium eine gute Wahl.

Dieses Studium wird mit einer zweiten Lehramtsstudienrichtung oder einem Lehramtsfach einer externen Bildungseinrichtung kombiniert. Das zentrale Ziel ist die wissenschaftlich fundierte Vorbereitung für den Beruf als PädagogIn an einer Allgemeinbildenden Höheren Schule (AHS) oder einer Berufsbildenden Höheren Schule (BHS).

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Biophysik, Chemie, Entwicklung im Jugendalter, Fachdidaktik, Festkörperphysik, Interaktion, Kommunikation, Lernen, Mechatronik, Person-Schule-Gesellschaft, Physik, Subatomare Physik, Theoretische Physik, Unterrichtsplanung

Studieninhalt

Das Lehramtsstudium Physik dient der fachlichen, fachdidaktischen und pädagogischen
wissenschaftlichen Berufsvorbildung für das Lehramt an allgemein bildenden und berufsbildenden höheren Schulen. Absolventinnen und Absolventen des Studiums sollen weiters bereit und im Stande sein, die Bedeutung und den Stellenwert der Physik und ihrer Folgetechnologien in der Schule und in der Öffentlichkeit zu vertreten und eine sachliche Meinungsbildung in weiten Teilen der Bevölkerung über naturwissenschaftliche und technische Entwicklungen zu fördern.

Da zu erwarten ist, dass die gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen auch zu erheblichen Änderungen in den Tätigkeiten der Lehrerinnen und Lehrer führen werden, ist es unerlässlich, das Studium als wissenschaftliches Studium zu gestalten, weil nur so erreicht werden kann, dass die Absolventinnen und Absolventen eine hinreichende Basis für eine selbständige Weiterentwicklung erhalten. Neben den fachlichen, fachdidaktischen und pädagogischen Kompetenzen sollen im Studium auch die Entwicklung der für den beruflichen Erfolg unabdingbaren sozialen Kompetenzen unterstützt sowie die Fähigkeit und die Bereitschaft zur Weiterbildung entwickelt undgefördert werden.

Die zu vermittelnden und zu fördernden Kompetenzen umfassen insbesondere

Fachliche Kompetenz: Beherrschung des Faches, insbesondere der Teile, die als Hintergrund für die Schulphysik wichtig sind

  • Kenntnis über die wichtigsten Problemkreise der Physik, die dort verwendeten Begriffe, Denkweisen und Lösungsmethoden. Einsicht in die Eigenheiten der physikalischen Forschung; Kenntnis über Beispiele aktueller Forschungsergebnisse.
  • Einsicht in die Struktur der wichtigsten physikalischen Theorien, deren logischen und mathematischen Aufbau, sowie deren Bezug zu Beobachtungen und Experimenten.
  • Beherrschung der wichtigsten experimentellen Techniken; Fähigkeit zur selbständigen Durchführung einfacher Experimente, sowie zur Auswertung und Präsentation gewonnener Daten.
  • Fähigkeit zur Benutzung von Fachliteratur und anderen Informationsquellen und deren Einsatz zur Lösung konkreter Fragen und Probleme.
  • Basiswissen über die historische Entwicklung der Physik und ihre Bedeutung für die Technik und andere Wissenschaften.

Fachdidaktische Kompetenz: Sicherheit in der Vermittlung physikalischer Lehrinhalte

  • Die Fähigkeit zur Erklärung auch komplexer physikalischer Sachverhalte unter Verwendung des mathematischen Rüstzeugs und der Sprache der Schülerinnen und Schüler an höheren Schulen.
  • Die Fähigkeit, einen Unterrichtsplan auf der Basis des Lehrplans zu erstellen und die fachspezifischen Besonderheiten des Unterrichts in Physik an höheren Schulen zu erkennen.
  • Die Fähigkeit, den Unterrichtsplan in den Schulalltag umzusetzen, über die gemachten Erfahrungen zu reflektieren und auf dieser Basis Ansätze zur Verbesserung des eigenen Unterrichts zu entwickeln.
    Übersicht über und Erfahrung mit verschiedenen Unterrichtsformen, insbesondere Vertrautheit mit dem Entwurf und der Durchführung von Schüler- und Demonstrationsexperimenten und dem Einsatz von Computern im Unterricht.
  • Das Erkennen und Berücksichtigen von geschlechtspezifischen Schwierigkeiten bei der Motivierung von Schülerinnen und bei der Vermittlung physikalischer Lehrinhalte.

Pädagogische Kompetenz bedeutet die Fähigkeit und Bereitschaft, die Entwicklung von
Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch Unterricht und Erziehung zu fördern. Dafür
ist Voraussetzung:

  • Kenntnis grundlegender pädagogischer und psychologischer Konzepte zu Lernen, Lehren, Erziehen, Entwicklung sowie deren gesetzlicher und gesellschaftlicher
  • Rahmenbedingungen, und die Fähigkeit, unter Nutzung dieser Konzepte pädagogische Realsituationen zu analysieren, zu verstehen und zu gestalten
  • Methodische Kompetenzen zur Planung und Gestaltung beruflicher Anforderungssituationen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (wie z.B. Unterricht; Kommunikation, Interaktion und Konflikt; Diagnose von Eingangsvoraussetzungen und Beurteilung) im Sinne pädagogischer Zielsetzungen.
  • Selbstkompetenz: Von Lehrerinnen und Lehrern wird erwartet, in Beziehungen mit Lernenden einzutreten, Konflikte zu bearbeiten, sie bei Schwierigkeiten zu beraten usw.. Dies erfordert, dass Lehrerinnen und Lehrer die eigenen Ressourcen realistisch einschätzen und effizient einsetzen können.
  • Kompetenzen zu Reflexion, Evaluation und Weiterentwicklung: Wie in allen komplexen Berufen müssen auch Lehrerinnen und Lehrer die Fähigkeit und Bereitschaft aufbauen, ihre Tätigkeit zu reflektieren und daraus zu lernen, um die Qualität des schulischen Angebots und ihre eigenen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Reflexion und Feedback in Lehrveranstaltungen, spezielle Trainingsveranstaltungen sowie ein sorgsam begleitetes Schulpraktikum sollen dazu dienen.

Soziale Kompetenz

  • Kompetenzen im Umgang mit Schülerinnen und Schülern: Fähigkeit, auf Lern- und Entwicklungsschwierigkeiten einzugehen, Fähigkeit zur Konfliktbearbeitung;
  • Schaffung eines den Unterricht fördernden Klimas und Förderung der Integration in der Klassengemeinschaft
  • Kompetenzen im Umgang mit Eltern, Elternvertretern und anderen Bezugspersonen der Schule
  • Bereitschaft und Fähigkeit zu fachlicher und fachübergreifender Teamarbeit mit Kolleginnen und Kollegen zwecks Koordination und Weiterentwicklung von Unterricht und Schule

Weiterbildungskompetenz

  • Kenntnis der für die Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern relevanten Angebote (wie z.B. Fachliteratur, neue Medien, Fortbildungskurse und -lehrgänge, Supervision)
  • Bereitschaft und Fähigkeit, sich über pädagogische, fachliche und fachdidaktische Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.

Studienaufbau:

Das Lehramtsstudium an der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz dauert als Regelstudium 9 Semester und umfasst zwei Studienabschnitte. Der erste Studienabschnitt umfasst 4 Semester, der zweite Studienabschnitt umfasst 5 Semester. Jeder Studienabschnitt wird mit einer Diplomprüfung abgeschlossen.

Berufsaussichten / Jobs:

Der Einsatzbereich von AbsolventInnen der Lehramtsstudien ist primär auf die Lehrtätigkeit im höheren Schulwesen ausgerichtet. Zusätzlich stehen den AbsolventInnen der Lehramtsstudien – besonders, wenn sie die gebotenen Weiterbildungs- und Postgraduate-Programme nützen - Einsatzmöglichkeiten in Industrie und Wirtschaft offen.

Einstiegsvoraussetzungen:

Reifezeugnis oder Studienberechtigungsprüfung


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