Agrarpädagogik für MeisterInnen und HBLA-AbsolventInnen mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung

Masterstudium

Letztes Update: 30.07.2018
BEREICH:
Lehramt
DAUER: 4 Semester
ECTS:
60
ABSCHLUSS: Master of Education (BEd)
TYP:
Präsenzstudium
ANWESENHEIT:
Berufsbegleitend
STUDIENGEBÜHR: prinzipiell nein
DETAILS: http://www.agrarumweltpae...

Über das Studium:

Das Studium „Agrarpädagogik“ verfolgt eine gezielte Heranführung der Studierenden an agrarpädagogische und beratende Berufsfelder. Es dient der Ausbildung von PädagogInnen und BeraterInnen, die als Lehrende im Bereich der schulischen Bildung, als Beratungskräfte und als ErwachsenenbildnerInnen tätig sind sowie als Qualifikation für Aufgaben im Agrarmanagement, im Ernährungs- bzw. Haushaltsmanagement.

8 Semester/240 ECTS-Anrechnungspunkte: Davon werden 110 ECTS-Anrechnungspunkte aufgrund der vorhandenen Berufspraxis angerechnet

Studieninhalt

Studienschwerpunkte

  • Bildungswissenschaftliche Grundlagen
  • Fachdidaktik
  • Tages- und mehrwöchige Blockpraktika
  • Beratung, Erwachsenenbildung und Bildungsmanagement
  • Fachwissenschaften: Anrechnung im Ausmaß von 110 ECTS-Anrechnungspunkten 
    • Agrarwissenschaften 
    • Ernährungs- und Haushaltswissenschaften

Highlights

  • Kooperation mit der Universität für Bodenkultur
  • Individuelle Schwerpunktsetzungen möglich
  • Blockpraktika sind auch im Ausland möglich
  • Theorie-Praxis-Transfer

Studienaufbau:

Das Studium besteht aus vier Säulen, diese sind die Bildungswissenschaftlichen Grundlagen, Fachdidaktik, Pädagogisch-praktischen Studien und Fachwissenschaften. Die Bildungswissenschaftlichen Grundlagen (erstes und viertes bis achtes Semester) bilden das Fundament der pädagogischen Ausbildung und werden von den Modulen der Pädagogisch-praktischen Studien (erstes, sechstes und siebtes Semester) begleitet. Die Fachdidaktik (erstes und viertes bis siebtes Semester) ergänzt die Bildungswissenschaftlichen Grundlagen und die Fachwissenschaften (ab dem zweiten Semester). Sie dient der pädagogischen Betrachtung konkreter fachlicher Aspekte.

Die Fachwissenschaften behandeln die fachbezogenen Grundlagen im zweiten und dritten Semester. Die Vertiefung der fachwissenschaftlichen Inhalte erfolgt vom vierten bis zum achten Semester. Die Ausbildung im Fachbereich der Agrarwissenschaften findet vorwiegend an der Universität für Bodenkultur Wien statt. Für die Spezialisierung in Ernährungs- und Haushaltswissenschaften werden Lehrveranstaltungen an der Universität für Bodenkultur Wien und adäquate Angebote im Verbund Nord-Ost genützt. Module zur Spezialisierung in den Bereichen Agrarwissenschaften, Ernährungs- und Haushaltswissenschaften und Erneuerbare Energie ergänzen die Fachwissenschaften. 

Aufgrund des zielgruppenspezifischen Bedarfes werden für die spezifische Ausrichtung des Unterrichts an mittleren land- und forstwirtschaftlichen Schulen allgemein bildende Gegenstände (Deutsch, Englisch, Mathematik) angeboten. Die Angebote der Fachwissenschaften orientieren sich an der Zielgruppe und bieten hier eine Kombination fachwissenschaftlicher und –didaktischer Lehrinhalte an.

Zur Förderung der Fremdsprachenkompetenz und Mobilität werden ausgewählte Lehrveranstaltungen auch in englischer Sprache angeboten.

Inklusionspädagogik im Kontext der beruflichen Bildung wird in dem Modul BA-B-1.2 bezüglich Heterogenität in ihrer vielfältigen Ausprägung eingebracht. Im Modul BA-B-4.1 werden Diversität und Intersektionalität vertiefend beleuchtet und die Entwicklung einer inklusiven Haltung angestrebt. Im Modul BA-B-7.1 werden präventive Strategien zu Aspekten der Bildungsbenachteiligung erworben. Weitere Lehrveranstaltungen zur Inklusion sind den jeweils aktuellen Curricula im Verbund NordOst zu entnehmen.

Studierende, insbesondere Studienanfängerinnen und Studienanfänger, werden in Workshops von geschulten Tutorinnen und Tutoren mit fachspezifischen Techniken vertraut gemacht und beim Erwerb von für das Studium relevantem Grundlagenwissen unterstützt.

Ergänzend zum Bachelorstudium im Umfang von 240 ECTS-Anrechnungspunkten stehen folgende Möglichkeiten von Zusatzqualifikationen zur Auswahl: 

  • Energieberaterin, Energieberater 
  • Rettungsschwimmerschein
  • Schibegleitlehrerin, Schibegleitlehrer

Diese Zusatzqualifikationen sind exemplarisch angeführt und können unter Anrechnung der im Studium erworbenen Kompetenzen in der lehrveranstaltungsfreien Zeit abgelegt werden

Qualifikationsprofil:

  • Lehramt: AbsolventInnen der HBLAs erwerben das Lehramt für mittlere und höhere land- und forstwirtschaftliche Schulen für Fachgegenstände und fachpraktischen Unterricht. MeisterInnen erhalten das Lehramt für den fachpraktischen Unterricht an mittleren und höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen
  • Befähigung für den land- und forstwirtschaftlichen Beratungs- und Förderungsdienst

Einstiegsvoraussetzungen:

  •  AbsolventInnen der höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen mit dreijähriger Berufspraxis
  • MeisterInnen mit dreijähriger Berufspraxis
  • Positive Absolvierung des Zulassungsverfahrens

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