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InterMedia

Masterstudium

mit Zugangsbeschränkung

Letztes Update: 24.05.2019
Bereich: Audiovisuelle Techniken und Medienproduktion 42
Umfang 4 Semester / 120 ECTS
Sprache:
zum Teil Englisch
Abschluss: Master of Arts in Arts and Design (MA)
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
berufsbegleitend
Kosten: prinzipiell keine Studiengebühr
Website: https://www.fhv.at/studiu...

Über das Studium:

Das Masterstudium InterMedia: Antworten finden auf offene Gestaltungsfragen!

Im viersemestrigen Masterstudium InterMedia setzen Sie sich mit offenen Fragestellungen auseinander und untersuchen auf der Basis einer Forschungsfrage die komplexen Zusammenhänge von Gestaltungsprozessen.

Auf der Basis einer im Rahmen des Aufnahmeverfahrens definierten Forschungsfrage orientiert sich das InterMedia-Studium an den Arbeitsschritten eines Forschungsprojekts:

  1. Semester - Recherche und Analyse: Datenerhebung, Abklärung der Rahmenbedingungen
  2. Semester - Konzeption: Forschungsplanung, Festlegung der methodologische Vorgangweise
  3. Semester - Umsetzung: Anwendung von Forschungsmethoden in konkreten Versuchsanordnungen und Umsetzungsszenarien
  4. Semester – Evaluation: Auswertungsverfahren, Definition eines Nutzungs- oder Verwertungszusammenhangs

Im Rahmen des Studiums lernen Sie so prinzipielle wissenschaftliche Arbeitsmethoden in Bezug auf Gestaltungsfragen, die sich auch auf neue berufliche Fragestellungen übertragen lassen. Praktische und theoretische Arbeit stehen in einer unmittelbaren Beziehung zueinander. Alle theoretischen Überlegungen werden im Hinblick auf deren Praxisrelevanz überprüft. Lehrveranstaltungen mit integrierten Übungen, Fallstudien und Projekten, Seminare in kleinen Gruppen, Coachings als Unterstützung für umfassendere Aufgabenstellungen und die Masterarbeit.

Studieninhalt

Ihre Vertiefung = Ihre individuelle Forschungsfrage!

Mit Ihrer Entscheidung für eine bestimmte Forschungsfrage (=Masterthema) zu Beginn des Studiums legen Sie Ihre Projektaufgabe im Sinne einer Vertiefungsrichtung fest. Sie können sich dabei sowohl in inhaltlicher und thematischer, als auch in medialer und technischer Hinsicht für eine Vertiefungsrichtung entscheiden.

Die Richtung wird von Ihnen frei gewählt und mit der Studiengangsleitung nur abgestimmt. Spannende Forschungsthemen finden Sie in jenen Bereichen, in denen offene Fragen mit gesellschaftlicher, wirtschaftlicher, technischer oder kultureller Relevanz auftauchen.

Weitere Vertiefungen

Für spezialisierte Vertiefungen im Bereich der Gestaltungen können Sie im Rahmen praktischer Umsetzungen in den unterschiedlichen Labors des Bereichs Gestaltung (Analoge Bildgestaltung, Print und Typografie, Foto und Video, Interaktiv, Virtuelle Realität, Prototypen, Textwerkstatt, 3D Animation) je nach Interesse, weitere entsprechende Fertigkeiten erwerben und vertiefen.

In welchen Bereichen kann geforscht werden:

Kultur – Sport – Bildung – Marken – Gesundheit – Mode – Musik – Politik –Telekommunikation – Unterhaltung – Mobilität – Ernährung – Subkultur – Finanzwesen –Tourismus – Museen – Identität – Kunst – Architektur – Resilienz – Games – Medien – Wissenschaft – Landwirtschaft – Wellness – Medizin – Sicherheit – Management –Verpackung – Handel – Luxus – Mystik – Utopie – Konsum – Ethik – Comics – Event – Ritual – Licht – Ergonomie – Traum – Ökologie – Geschichte – Oberfläche – Camouflage – Spiel – Kult – Geschmack – Alltag – Theater – Suche – Illusion – etc.

Beispiele für Forschungsfragen:

  • Wie lässt sich die eigene Mediennutzung transparent darstellen?
  • Wie lassen sich Abstimmungsverfahren anders gestalten?
  • Wie lassen sich kreativitätsfördernde Lernprogramme für Kinder entwickeln?
  • Wie lassen sich analoge und digitale Medien miteinander verknüpfen?
  • Wie lassen sich digitale Daten in Ausstellungen präsentieren?
  • Wie lässt sich Komplexität in Managementprozessen anschaulich machen?
  • Wie können Applikationen Senioren bei der Bewältigung gesundheitlicher Fragen helfen?
  • Wie könnte eine digitale Nachlassverwaltung aussehen?

Qualifikationsprofil:

Nach Abschluss diess Studiums sind Sie in der Lage, gestalterische Problemstellungen zu erkennen und in wissenschaftlicher Form zu bearbeiten. Sie haben ein Verständnis dafür entwickelt, wie einzelne Menschen wahrnehmen, denken und handeln sowie wie soziale, gesellschaftliche, kulturelle, politische und wirtschaftliche Strukturen zusammenspielen. Dies ist notwendig, um wirksame Innovationen zu konzeptionieren und umzusetzen.

Das Curriculum des Studiengangs umfasst deshalb eine Reihe von Lehrveranstaltungen, die eine Vermittlung entsprechender Kompetenzen zum Inhalt haben:

  • Interkulturelles Design
  • Humanökologie
  • Politik- und Gesellschaftstheorie
  • Unternehmerisches Denken

Der Schwerpunkt der meisten Ausbildungen im Gestaltungsbereich liegt in der Vermittlung handwerklicher Routinen und traditioneller Formvorstellungen. Als InterMedia-Studierende bzw. -Studierender lernen Sie, wie sich die Erkenntnisse unterschiedlichster Forschungsbereiche im Rahmen von Gestaltungsfragen anwenden lassen. 

Berufsaussichten / Jobs:

Der Arbeitsmarkt wird im Jahr 2036 grundlegend anders aussehen als heute. Wegfallen wird, was heute die Breite der Beschäftigungsbasis darstellt.“ Stephan Noller

Als Absolventin bzw. Absolvent dieses Masterstudiengangs werden Sie vorwiegend dort Tätigkeitsfelder finden, wo Gestaltungsaufgaben von zentraler Bedeutung sind, Routinelösungen jedoch nicht als zielführend angesehen werden.

Sie haben vier Semester Zeit, um am Beispiel einer selbst gewählte Forschungsfrage ein Wissen zu erwerben, das Ihre Chancen am Arbeitsmarkt erhöht. Nach Studienabschluss übernehmen Sie Funktionen in der Beratung, im Management, in der Produktion und in der Erforschung von Gestaltungsaufgaben bzw. Gestaltungsfragen.

Kooperationen mit der lokalen und internationalen Wirtschaft:

Der Studiengang InterMedia sucht und unterstützt Kooperationen mit unterschiedlichsten Unternehmen und Institutionen. In folgenden Branchen werden zukünftig verstärkt Gestaltungsleistungen nachgefragt:

  • Medien (Zeitungen, Magazine, TV etc.)
  • Tourismus (Regionalmarken, Hotels, Freizeit- und Sporteinrichtungen etc.)
  • Soziale Einrichtungen und Gesundheitswesen (Apotheken, Spitäler, Seniorenheime, Ordinationen etc.)
  • Kultureinrichtungen (Galerien, Museen, Veranstaltungshäuser etc.)
  • Handel (Gross- und Einzelhandel, Business-to-Business und Business-to-Consumer)
  • Unterhaltungsindustrie (Games, Unterhaltungsangebote, Veranstaltungen)
  • Bildungseinrichtungen (Kurse, Schulen, Museen etc.)
  • Transportwesen (Verkehrsbetriebe, Speditionen etc.)

Das Masterstudium bietet Ihnen die Möglichkeit zur fachlichen Spezialisierung, fördert die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit gestalterischen Fragen und lässt Sie Perspektiven in der Forschung entwickeln. Mit dem Masterabschluss öffnen sich die Türen zu einem ergänzenden Doktorats- oder PhD-Studium an einer Universität.

Mögliche Tätigkeitsfelder, die Master-Absolventinnen und Absolventen offen stehen:

  • Informationsdesign: Sie entwickeln Darstellungsformen, die es Betrachterinnen und Betrachtern erlauben, Umstände, Sachverhalte, Zusammenhänge etc. aus einer veränderten oder erweiterten Perspektive zu betrachten. Sie transformieren Daten, Aktionen oder Prozesse in ein nachvollziehbares Modell und strukturieren sie so, dass der Zugang zu Informationen erleichtert wird.
  • Experience Design: Im Experience Design zielen Sie bei der Gestaltung von Produkten, Prozessen, Dienstleistungen, Veranstaltungen, Reisen, Umgebungen etc. auf die Qualität der Benutzererfahrung. Sie entsprechen der Erlebnisorientierung der Menschen hierbei durch eine Erweiterung der Wahrnehmungs- und eine Veränderung der Handlungsmöglichkeiten.
  • Identitätsentwicklung: Sie entwickeln Zeichensysteme und visuelle Sprachen, die einerseits Individuen bei der Definition der eigenen Rolle unterstützen und andererseits den Zusammenhalt sozialer Bezugssysteme erleichtern. Identitätsentwicklung wird oft als "Markenentwicklung" oder "Corporate Design" bezeichnet.
  • Medien Design: Im Medien Design übersetzen Sie „Inhalte" in medienadäquate Produkte: Zeitung, Zeitschrift, Plakat, Verpackung, Film, Fernsehen, Video, Games, Webseite, Applikation etc. Die Konzeption, Strukturierung, Ausrichtung und Entwicklung von Medienkanälen steht dabei im Vordergrund.Interkulturelles DesignFür unterschiedliche Kulturkreise übersetzen Sie und bereiten Sie Botschaften auf.
  • Interaktionsdesign: Sie konzipieren und gestalten Optionen eines Dialogs zwischen Mensch und Maschine.
  • Nutzungsorientierte Gestaltung: In der nutzungsorientierten Gestaltung zielen Sie darauf ab, Angebote so zu entwickeln, dass sie über eine hohe und möglichst allgemeine Gebrauchstauglichkeit verfügen. Die möglichen Nutzerinnen und Nutzer werden dabei mit ihren Aufgaben, Zielen und Eigenschaften in den Mittelpunkt des Entwicklungsprozesses gestellt.
  • Social Design: Sie entwickeln Handlungsräume, Interaktionsmodelle, Rituale und Kommunikationssysteme, die das soziale Zusammenleben von Gruppen unterstützen und erleichtern, wobeiSie die betroffenen Personen in die Entstehungsprozesse mit einbeziehen.
  • Service Design: Sie konzipieren und gestalten alle prozesshaften Elemente von Angeboten und Dienstleistungen. Service Design umfasst somit sowohl die Kommunikation zwischen den an einem Angebot beteiligten Menschen, als auch die benötigten Mittel und Prozesse, die ein solches Angebot verständlich, emotional ansprechend und verfügbar machen.
  • Designforschung: Sie wenden wissenschaftliche Methoden an, um Gestaltungsprozesse zu beschreiben undmögliche Zusammenhänge und Wirkungen zu analysieren.

Einstiegsvoraussetzungen:

Der Masterstudiengang InterMedia versteht sich sowohl als Weiterführung und Ergänzung zu den im Bachelor-Studiengang erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten, als auch als eine eigenständige wissenschaftliche Auseinandersetzung mit bislang offenen Gestaltungsfragen von wirtschaftlicher, sozialer und gesellschaftlicher Relevanz.

Der Zugang steht Ihnen deshalb nicht nur mit einem Bachelorabschluss im Gestaltungsbereich offen, sondern auch dann wenn Sie aus anderen Perspektiven in Ihrem Bachelorstudium mit gestalterischen Fragestellungen auf wissenschaftlicher Ebene auseinandergesetzt haben und ein entsprechendes Vorwissen nachweisen können.

Das Masterstudium InterMedia setzt folgende Qualifikationen bzw. Befähigungen voraus:

  • Abgeschlossenes Bachelor- oder Diplomstudium oder
  • Abgeschlossenes gleichwertiges Bachelor- oder Diplomstudium, welches im Zusammenhang mit gestalterischem Wissen steht (dessen Lernergebnisse mit dem Qualifikationsprofil des Masterstudiums in Beziehung steht, z.B. wissenschaftliche Kenntnisse aus den Bereichen Kommunikation, Marketing, Wahrnehmungspsycholgie, Kulturgeschichte, Medienwissenschaften etc.)

im Ausmaß von mindestens sechs Semestern und 180 ECTS an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung, bei denen die Zulassung die allgemeine Universitätsreife voraussetzt, und die auf Grund der Rechtsvorschriften des Staates, in dem sie ihren Sitz hat, als postsekundäre Bildungseinrichtung anerkannt ist.

Nachweis der deutschen und englischen Sprache auf Niveau B2 des CEFR (Gemeinsamer Europäischer Sprachrahmen).

Die Entscheidung über die Anerkennung von Sprachnachweisen sowie der Gleichwertigkeit der Abschlüsse fachfremder Bachelorstudien und damit über die Zulassung zur Aufnahme liegt bei der Studiengangsleitung.

Nach Vorgabe der Studiengangsleitung können je nach Bachelorabschluss zusätzliche Leistungen zu erbringen sein. Fehlende Kenntnisse können z.B. durch den Besuch entsprechender Lehrveranstaltung des Bachelorstudiengangs nachgeholt werden.

Persönliche Zugangsvoraussetzungen:

  • Interesse an gestalterischen Fragestellungen
  • Bereitschaft zu ganzheitlichem Denken, in Teams zu arbeiten und Bestehendes zu hinterfragen
  • Fähigkeit zu wissenschaftlicher Arbeit

Relevante Meldungen:


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