InterMedia

Bachelorstudium

mit Zugangsbeschränkung

Letztes Update: 05.03.2019
Bereich:
Geistes- und Kulturwissenschaft
Kunst
Umfang 6 Semester / 180 ECTS
Sprache:
zum Teil Englisch
Abschluss: Bachelor of Arts in Arts and Design (BA)
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
Kosten: prinzipiell keine Studiengebühr
Website: https://www.fhv.at/studiu...

Über das Studium:

InterMedia bietet Ihnen in sechs Semestern Gelegenheit, Ihre Ideen in Form zu bringen. Dozierende der FH Vorarlberg sowie Betreuende aus der Kreativwirtschaft, die alle viel Erfahrung mitbringen, zeigen Ihnen wie!

InterMedia – Methodisches Design!

  • Sie wollen vielfältige Kompetenzen entwickeln, wie sich Lösungen für kommunikative Problemstellungen im visuellen Bereich entwickeln lassen?
  • Sie sehen Ihre berufliche Zukunft im Bereich der digitalen Medien?
  • Ihnen ist wichtig, dass theoretische und praktische Aspekte im Lehrplan miteinander verbunden sind?

Dann bietet Ihnen das InterMedia-Studium sechs spannende Semester, in denen Sie durchgehend eine zu Beginn des Studiums gewählte mediale Aufgabenstellung ausarbeiten und so Ihre Kompetenzen aufbauen. Dabei schärfen Sie Ihr analytisches Denken, entwickeln Ideen, die Sinn machen und gestalten Medien, die Erfahrungen aus erweiterten Blickwinkeln erlauben.

Auf Grundlage eines umfassenden interdisziplinären Ansatzes, der theoretische und praktische Aspekte vereint, zeigen wir Ihnen im Studium exemplarisch Methoden, Mittel und Wege, wie sich Lösungen für kommunikative Problemstellungen im visuellen Bereich entwickeln lassen.

Um Kommunikationsaufgaben sowohl eigenständig als auch in Teams zu entwickeln und zu realisieren, erwerben Sie Kompetenzen und Qualifikationen in folgenden Bereichen:

  1. Recherche (Verstehen, Beobachten)
  2. Analyse (Problemstellung definieren)
  3. Experiment (Ideen finden)
  4. Konzept & Entwurf (Prototypen entwickeln)
  5. Umsetzung & Produktion
  6. Evaluation & Projektreflexion (Testen und Argumentieren)

InterMedia ist zukunftsorientiert und setzt seine Schwerpunkte deshalb im Bereich digitaler Medien. Sie erhalten jedoch ausreichend Gelegenheit, sich mit den Bedürfnissen von Personen und sozialen Gemeinschaften auseinanderzusetzen um sicherzustellen, dass Gestaltung und Technik dem Menschen dient und nicht umgekehrt. 

Die FH Vorarlberg ist eine der forschungsstärksten Fachhochschulen Österreichs. Studium und Forschung sind an der FH Vorarlberg eng verknüpft

Vorteile des InterMedia-Studiums:

  • Hoher Praxisbezug, intensive persönliche Betreuung, viele Teamprojekte, breite wissenschaftliche Basis
  • Enger Kontakt zu Dozentinnen und Dozenten aus der Branche, auch außerhalb der Lehrzeiten
  • Professionelle, aktuelle Top-Ausstattung im technischen Bereich
  • Fachspezifische Werkstätten für gemeinsames produktives Arbeiten
  • Moderner Hochschulcampus und umfassende Bibliothek
  • Klarer Zeitrahmen, klare Struktur
  • Möglichkeit zum Auslandsaufenthalt im 4. Semester
  • Internationale Gäste für einen reichen Erfahrungsaustausch

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

3D Animation, Audio, Bild, Computeranimation, Designforschung, Designgeschichte, Designtheorie, Digitale Systeme, Fotografie, Gestalten, Inhaltsbasierte Systeme, Interaktive Systeme, Intermediale Medienproduktion, Layout, Management für Medienprojekte, Marketing, Marketingkommunikation, Medienethik, Medieninformatik, Medienkalkulation, Medienproduktion, Medienpsychologie, Medientechnologie, Medienwirkung, Redaktion, Räumliches Gestalten, Skribbeln, Typo, Unternehmenssysteme, Video, Visualisierung, Wahrnehmungspsychologie, Webdesign, Wissenschaftliches Arbeiten

Studieninhalt

Die zentrale Aufgabenstellung als „roter Faden“ in Ihrem Studium!

Zu Beginn Ihres Studiums entscheiden Sie sich für eine mediale Aufgabenstellung, die Sie durch alle Semester hindurch mithilfe professioneller Methoden zu lösen und umzusetzen lernen.Für dieses eigene, komplexe Kommunikationsthema sollte „Ihr Herz schlagen“! Es wird Sie durch alle Semester begleiten und fordern (z.B. Entwicklung einer Fotoausstellung wenn Sie immer und gerne fotografieren).

Sie entwickeln dadurch am Beispiel Ihres spezialisierten Bereichs jene Grundlagen, die notwendig sind, um im Berufsleben immer wieder neue Herausforderungen bewältigen zu können. Trotz Spezialisierung sind Sie in der Lage, mit anderen Fachbereichen zu kooperieren und Aufgabenstellungen in ihrer Komplexität zu überblicken.

Sie haben noch keine Idee für eine Aufgabenstellung? Hier finden Sie Themen:

  • Corporate Design: Wie lassen sich flexible visuelle Sprachen entwickeln, die einer Veranstaltung oder Veranstaltungsreihe einen nachvollziehbaren Charakter verleihen? Was macht eine Region attraktiv und wie lässt sich eine solche Attraktivität kommunizieren?
  • Verpackungsdesign: Wie lassen sich Verpackungen gestalten, damit Käuferinnen und Käufer verstehen, welche Konsequenzen sich aus dem Konsum ergeben? Wie lassen sich digitale Daten (Bücher, Musikstücke, Filme etc.) »verpacken« damit sie sich als Geschenk weitergegeben lassen?
  • Mediengestaltung: Wie können Medieninhalte so aufbereitet werden, dass sie eine unterschiedliche Tiefe der Auseinandersetzung unterstützen? Wie können TV-Formate aussehen, die ein jüngeres Publikum ansprechen? Wie können Videos für Messen gestaltet werden, damit sie unter den Bedingungen verminderter Aufmerksamkeit in der Lage sind, Botschaften zu übermitteln? Wie lassen sich Videos so gestalten, dass auch komplexe inhaltliche Zusammenhänge ein breites Publikum interessieren?
  • Informationsaustausch: Wie lässt sich ein digitales »Schwarzes Brett« entwickeln, das einen übersichtlichen Austausch von unterschiedlichsten Informationen unterstützt?
  • Crossmediales Storytelling: Wie lassen sich unterschiedlichste Medienkanäle im Zusammenspiel nutzen, um bestimmte Themen oder Botschaften zu forcieren? Welche Optionen ergeben sich aus der parallelen Nutzung mehrerer Geräte (TV, Mobile, Computer etc.)?
  • Verkaufsorte, Point of Sale: Wie lassen sich digitale Informationen und analoge Angebote in Geschäften miteinander verknüpfen?
  • Ausstellungsgestaltung: Wie lässt sich ein Thema im Rahmen einer Ausstellung präsentieren, wenn keine klassischen Ausstellungsobjekte zur Verfügung stehen? Wie lassen sich am Beispiel von Architekturprojekten ökologische, soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge anschaulich darstellen? Welche Gestaltungsformen können Ausstellungsbesuchern helfen, ihre Wahrnehmungsfähigkeit zu schulen?
  • Marketing: Wie lassen sich Tourismusregionen im Winter attraktiv darstellen, wenn das bisherige zentrale Reisemotiv – Schnee – ausbleibt? Wie lassen sich Kulturveranstaltungen außerhalb der Spielzeit fortlaufend darstellen? Wie kann das Interesse an kulturellen Veranstaltungen geweckt werden?
  • Mobile Applikation: Wie kann eine Applikation bei der Organisation und Koordination komplexer Vorbereitungen von gemeinsamen Veranstaltungen, Feiern und Mahlzeiten helfen: Wer kommt, wer bringt was mit, wer kann welchen Part übernehmen, wer kümmert sich worum?
  • Automatisierte Präsentationen: Wie lassen sich Datenbestände automatisch in Präsentationsformen transformieren?
  • Digitale Unsterblichkeit: Wie könnte eine digitale Nachlassverwaltung aussehen?
  • Aufklärung: Wie lassen sich im Rahmen einer digitalen oder analogen Publikation Vorurteile relativieren? Wie können Menschen auf Naturkatastrophen vorbereitet werden? Wie lassen sich Flüchtlinge mit den für sie relevanten Informationen versorgen?
  • Wissensvermittlung: Wie kann die Attraktivität sportlicher Aktivitäten untrainierten Personengruppen akzeptabel vermittelt werden? Wie lassen sich die Funktionsweisen politischer Arbeit darstellen? Wie lassen sich Interessenskonflikte in Lernspiele umsetzen?
  • Arbeitsvermittlung: Wie lässt sich eine attraktive Plattform entwickeln, die Arbeitssuchende und Arbeitgeber miteinander vernetzt?
  • Sozialplattform: Wie kann eine Plattform gestaltet werden, die Waren und Spenden von Unternehmen und Privatpersonen an bedürftige Menschen vermittelt?
  • Gedächtnisstützen: Wie lassen sich Erinnerungen von älteren Menschen bewahren und auffrischen?
  • Produktpräsentation: Wie lassen sich Waren anschaulich für die Betrachtung durch eine Head-Mounted Display aufbereiten? Wie lassen sich in dreidimensionalen Welten, die wir in alle Richtungen betrachten können, Geschichten erzählen? Wie lässt sich die Qualität von Büromöbeln anschaulich darstellen?
  • Lichtinszenierungen: Wie lässt sich die Bedeutung von Beleuchtungskonzepten an Architekten und Bauherrn vermitteln? Welche Gestaltungsmöglichkeiten bieten Medienfassaden?
  • Customization, User-Generated Content & Production: Wie lassen sich Menschen an Entwicklungsprozessen beteiligen, die über die Auswahl einer begrenzten Anzahl von vorgegebenen Varianten hinausreicht?
  • Multikulturalität: Wie lassen sich Informationen für ein vielsprachiges Publikum aufbereiten?

Berufsaussichten / Jobs:

Als Absolventin und Absolvent des Bachelorstudiums eröffnen sich Ihnen, je nach selbst gewählter Spezialisierung, am Arbeitsmarkt vielfältigste Tätigkeitsbereiche.

  • Mediengestaltung: Schriftgestaltung, Illustration, Generatives Design, Plakatgestaltung, TV-Design, 3D Animation, Webdesign, Social Media Design.
  • Editorial Design: Zeitungsdesign, Magazingestaltung, Buchgestaltung.
  • Marktkommunikation: Corporate Design, Advertising, Retail Design, Messegestaltung, Verpackungsdesign, Customized Product- and Service-Design.
  • Experience & Entertainment Design: Event-Design, Food-Design, Lichtgestaltung, Game-Design.
  • Informationsdesign: Orientierungssysteme, Ausstellungsgestaltung, Simulations-Design, Augmented Reality-Design, Visualisierungen.
  • Interaktions- und Schnittstellen-Design: User Experience Design, Intelligent System Design, Internet der Dinge, Interface Design.
  • Intervention-Design: Inclusive Design, Smart Experience Design.

Mit Ihrem akademischen Grad „Bachelor of Arts in Arts and Design, BA“ qualifizieren Sie sich auf nationaler und internationaler Ebene für ein weiterführendes Masterstudium an einer Fachhochschule oder Universität.

Einstiegsvoraussetzungen:

  • Allgemeine Universitätsreife:
    • österreichisches Reifeprüfungszeugnis oder Berufsreifeprüfungszeugnis oder
    • entsprechendes Studienberechtigungszeugnis oder
    • gleichwertiges ausländisches Zeugnis (z.B. Abitur) oder
    • Urkunde über den Abschluss eines mindestens dreijährigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung oder
  • Facheinschlägige berufliche Qualifikation:
    • Abgeschlossene facheinschlägige Lehre mit Zusatzprüfungen für InterMedia oder
    • Abschluss einer facheinschlägigen berufsbildenden mittleren Schule mit Zusatzprüfungen für InterMedia oder
    • Deutsche Fachhochschulreife (facheinschlägig) mit Zusatzprüfungen für InterMedia.

Persönliche Voraussetzungen

  • Gestalterisches und konzeptionelles Talent
  • Vorteilhaft ist es, wenn Sie vor Aufnahme des Studiums bereits einschlägige Erfahrung im Gestaltungsbereich sammeln konnten bzw. eine Vorbereitung auf das Studium nachweisen können.
  • Eine berufliche Zeitspanne (Lehre, Praktikum, Arbeitsstelle) im Medienbereich oder ein einschlägig orientierter Schulabschluss verbessert die Chancen im Aufnahmeverfahren. 

Relevante Meldungen:

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