Soziale Arbeit

Masterstudium

mit Zugangsbeschränkung

Letztes Update: 01.10.2019
Bereich: Sozialarbeit und Beratung 23
Umfang 4 Semester / 120 ECTS
Studienplätze: 30 / Jahr
Sprache:
Deutsch
Abschluss: Master of Arts in Social Science (MA)
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
berufsbegleitend
Kosten: gesetzl. Studiengebühr (363,30€ pro Semester)
Website: https://www.fhstp.ac.at/d...

Über das Studium:

Soziale Arbeit als Profession und Wissenschaft gewinnt zunehmend an Bedeutung. Demographische Entwicklungen und gesellschaftliche Ausdifferenzierungen schaffen neue Betätigungsfelder. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen an die Soziale Arbeit, die Spezialisierungen für die Praxis, aber auch für wissenschaftliches Arbeiten notwendig machen. Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Front-Line-Praxis, in Konzeption und Planung sowie in der praxisnahen Forschung und Entwicklung eines modernen Sozial- und Gesundheitswesens tätig.

Im Verlauf des Masterstudiums sind die Studierenden in ein Forschungsteam des Ilse Arlt Instituts für Soziale Inklusionsforschung eingebunden und verfassen in diesem Rahmen ihre Masterthesis.

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Case Management, Ethik, General Social Work, Internationales Recht, Management, Mentoring, Organisation und Gesellschaft, Sozialarbeit, Sozialarbeits-Methoden

Studieninhalt

Kenntnisse in Fächern wie Forschung, Soziale Arbeit & Gesellschaft, Bildungsplanung & Mentoring, Methodik & Fallanalyse, Management Skills, Internationales Recht und Ethik.

Studierende können wählen zwischen den Vertiefungsrichtungen:

  • Case Management
  • General Social Work

Die Entscheidung für einen der beiden Schwerpunkte wird Ende des zweiten Semesters getroffen.

Case Management

legt den Fokus auf Fragen der Organisation fallbezogener Unterstützung in multidisziplinären Settings mit mehreren organisationalen Akteurinnen und Akteuren. In dieser Vertiefung befassen sich die Studierenden mit Vernetzungsmethoden zur Zusammenarbeit mit anderen Professionen, erwerben Erklärungs- und Handlungswissen sowie Kenntnisse der medizinischen und sozialen Versorgungs- und Infrastruktur genauso wie deren rechtliche Grundlagen. Absolventinnen und Absolventen haben die Möglichkeit, nach Abschluss des Studiums um ein Case-Management-Zertifkat anzusuchen, das sie qualifiziert, die Hilfs- und Unterstützungsleistungen ihrer Klientinnen und Klienten möglichst nah an den individuellen Bedürfnissen zu planen und zu koordinieren.

General Social Work

versteht Soziale Arbeit als anwendungsbezogene, historisch und theoretisch fundierte Praxis von professionellen und freiwillig agierenden Unterstützungsnetzwerken. Die Lehrveranstaltungen fokussieren auf innovative und projektorientierte Konzepte der Sozialarbeit für Organisationen Politik und Verwaltung und reagieren auf die sich wandelnde Gesellschaft. Die Vertiefung qualifiziert für die Front-Line-Praxis, Konzeption sowie die praxisnahe Forschung und Entwicklung eines modernen Sozial- und Gesundheitswesens.

Berufsaussichten / Jobs:

Die Absolventinnen und Absolventen sind für alle Einsatzbereiche der Sozialen Arbeit qualifiziert. Sie können beratende, organisierende und leitende Tätigkeiten im Sozial- und Gesundheitswesen durchführen, inklusive der Planung und Evaluation von Projekten. In Kombination mit beruflicher Erfahrung erleichtert der Masterabschluss den Zugang zu Leitungspositionen.

  • Case Management
  • Einrichtungs- und Teamleitung
  • Koordination ehrenamtlichen Personals
  • Projektleitung
  • Gebietsbetreuung
  • Sozialarbeit mit multiprofessionellen Teams
  • Evaluation
  • Inklusion sowie
  • Fachkräfte für komplexe Fälle

Beispiele aus dem Berufsleben

Case ManagerInnen

koordinieren als Schnittstelle unterschiedlicher Fachkräfte im Sozial- und Gesundheitswesen die einzelnen Hilfsangebote für Klientinnen und Klienten. Sie organisieren, kontrollieren und evaluieren den konkreten Bedarf und unterstützen Klientinnen und Klienten dabei, die vorhandenen institutionellen Ressourcen entsprechend zu nutzen. Sie begleiten den gesamten Hilfsprozess.

KoordinatorInnen ehrenamtlicher MitarbeiterInnen

systematisieren, organisieren und entwickeln die Freiwilligenarbeit einer Organisation. Sie führen Erstgespräche, schätzen den Bedarf und gewinnen neue Freiwillige. Zudem widmen sie sich der Qualifikation etwa durch Schulungen oder Supervision und übernehmen eine Art Mittlerrolle zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen, Leitung und Klientinnen und Klienten.

Evaluatorinnen und Evaluatoren

beschreiben, analysieren und bewerten Projekte, Prozesse und Organisationseinheiten mithilfe von quantitativen wie qualitativen Methoden wie Statistiken, Beobachtungsmethoden, Fallstudien, Interviews und Experimenten. Sie entdecken Optimierungspotenziale und melden sie den Auftraggeberinnen und Auftraggebern.

Einstiegsvoraussetzungen:

Zugangsvoraussetzungen

  • abgeschlossener Bachelor- oder Diplomstudiengang Soziale Arbeit oder Akademie für Sozialarbeit; AbsolventInnen der 2-jährigen Form der Akademien müssen Weiterbildungen im Gesamtausmaß von 60 ECTS-Punkten nachweisen.
    oder
  • abgeschlossenes Bachelor- oder Diplomstudium in einer Sozialwissenschaft, in Bildungswissenschaften, Philosophie oder Psychologie, wenn das Studium einen sozialarbeiterisch relevanten Kernbereich von mindestens 40 ECTS-Punkten enthielt. Gleiche Bedingungen gelten für AbsolventInnen Pädagogischer Akademien/Hochschulen.

Was Sie mitbringen

Zu den Anforderungen zählen neben gutem sprachlichem Ausdrucksvermögen (Deutsch, Englisch) auch eine ausgeprägte Sozialkompetenz sowie die Fähigkeit zur Selbstreflexion.

Aufnahmeverfahren

Das Auswahlverfahren ist zweistufig und umfasst eine Prüfung des Motivationsberichts sowie ein Einzelgespräch.

Für die Aufnahme in die berufsbegleitende Form wird eine berufliche Tätigkeit im Sozial- oder Gesundheitswesen im Ausmaß von max. 20 Wochenstunden empfohlen.

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