Smart Engineering of Production Technologies and Processes

Bachelorstudium

mit Zugangsbeschränkung

Letztes Update: 24.05.2019
Bereich: Elektronik und Automation 71, Maschinenbau und Metallverarbeitung 48, Datenbanken, Netzwerkdesign und -administration 127
Umfang 6 Semester oder 7 Semester (berufsfreundlichere Variante) / 180 ECTS
Studienplätze: 30 / Jahr
Sprache:
Deutsch
Abschluss: Bachelor of Science in Engineering (BSc)
Studientyp:
Duales Studium
Anwesenheit:
Berufsbegleitend
Kosten: gesetzl. Studiengebühr (363,30€ pro Semester)
Website: https://www.fhstp.ac.at/d...

Über das Studium:

Digitale Technologien sind im Alltag bereits allgegenwärtig – wie etwa das Smartphone, das neben dem reinen Telefonieren heute für viele andere Dinge genutzt wird: als Fotoapparat, Videokamera, Musikplayer, um Eintrittskarten und Tickets zu speichern, als Terminkalender, Spielkonsole, Navigationsgerät, Geldbörse u. v. m.

Durch die vielen Möglichkeiten, die mit der Digitalisierung einhergehen, wächst auch der Wunsch, diese Möglichkeiten im Industrieumfeld zu nutzen. Studierende lernen im Studium, wie man in unterschiedlichen Industriebranchen deren Probleme und Herausforderungen identifizieren kann; und wie man nach erfolgter Analyse industrielle Prozesse durch den gezielten Einsatz von intelligenten digitalen Technologien verbessern kann.

Die Industrie 4.0 gestalten

Moderne industrielle Produktion verknüpft technische Prozesse und Technologien mit den dazugehörigen Geschäftsprozessen. Studierende werden darin ausgebildet, komplexe und sich schnell verändernde Situationen selbstorganisiert zu erfassen und zu optimieren. In enger Kooperation mit Unternehmen bildet der duale Studiengang Smart Engineering ExpertInnen für die stark interdisziplinären Aufgabengebiete der „Industrie 4.0“ aus.

Vorteile duales Studium

Studium und Beruf werden noch enger verzahnt als in herkömmlichen berufsbegleitenden Studiengängen. Praxis- und Ausbildungsblöcke in kooperierenden Unternehmen sind als fixe Bestandteile in das Curriculum integriert. Je nach aktuellem Beschäftigungsverhältnis gibt es zwei Varianten:

  • Variante 1: Ihr Arbeitgeber als Ausbildungspartner: Wenn Sie bereits in einem produzierenden Unternehmen oder für einen Lösungsanbieter im Bereich Industrie 4.0 tätig sind, können Sie in Ihrem Beschäftigungsverhältnis bleiben und absolvieren im eigenen Unternehmen die praktischen Ausbildungsblöcke. Falls Ihr Arbeitgeber noch kein Partnerunternehmen der FH St. Pölten ist, so kann Ihr Unternehmen – nach Prüfung durch die Studiengangsleitung – zum Ausbildungspartner werden.
  • Variante 2: Sie werden MitarbeiterIn in einem unserer Ausbildungspartnerunternehmen: SchulabgängerInnen oder InteressentInnen ohne facheinschlägige Beschäftigung werden mit Studienbeginn von uns bei der Suche nach einem geeigneten Unternehmen unterstützt. Die praktischen Ausbildungsblöcke werden ab dem dritten Semester, parallel zum Studium, beim neuen Arbeitgeber absolviert.

Studieninhalt

Grundlagen: 1. und 2. Semester

Um auch SchülerInnen ohne technische Ausbildung auf die drei Fachdisziplinen vorzubereiten, werden vor allem im ersten Semester Grundlagen in den Bereichen IT, Elektrotechnik und Maschinenbau vermittelt. Im zweiten Semester liegt der Fokus auf internen Unternehmensprozessen wie z. B. Produktionsplanung und Rechnungswesen.

Prozesse und Produktion: 3. und 4. Semester

Im dritten Semester werden Methoden zur Prozessanalyse vermittelt und in dualen Projekten angewendet. Unternehmensprozesse werden mit den erlernten Methoden auf deren Effizienz untersucht und später im vierten Semester durch Digitalisierung, Automatisierung oder organisatorische Maßnahmen verbessert.

Spezialisierungen: 5. und 6. Semester

Studierende wählen eine der zwei Spezialisierungen und vertiefen so ihr Wissen in einem Anwendungsbereich:

Vertiefung Smart Manufacturing

Die Studierenden werden im Bereich der Fertigung und intelligenten Maschinen mit dem Ziel der Produktionsoptimierung ausgebildet. Behandelt werden Themen wie die effiziente und nutzerInnenfreundliche Mensch-Maschine-Interaktion unter Nutzung mobiler Hardware und neuester Virtual- & Augmented-Reality-Technologien in industriellen Anwendungen.

Diese Vertiefung bindet vor allem auch KMUs als AnbieterInnen und AnwenderInnen von „smarten“ Produktionsmethoden ein.

Themen der Vertiefungsrichtung:

  • Mensch-Maschine-Interaktion
  • Assistenzsysteme

Vertiefung Smart Automation

Hier steht der Vernetzungsgedanke in der industriellen Produktion im Vordergrund. Es wird die Realisierung verteilter und vernetzter Produktionssysteme unter dem Gesichtspunkt der Industrial Security und einer sich selbst steuernden Produktion behandelt.

Themen der Vertiefungsrichtung: 

  • Vernetzte Produktion
  • Industrial Security

Bachelor Thesis

Die Bachelorarbeit wird wahlweise parallel zum Gesamtstudium oder im 7. Semester verfasst. Die Wahl erfolgt bei Beginn des Studiums durch die Entscheidung, ob das Studium in 6 oder 7 Semestern (noch berufsfreundlichere Variante) absolviert wird. 

Hinweis: Wer sich ursprünglich für das 6-Semester-Studium entschieden hat, kann nachträglich noch auf 7 Semester erweitern, ein Wechsel von 7 auf 6 Semester ist jedoch nicht möglich. 

Berufsaussichten / Jobs:

Die Studierenden von Smart Engineering werden zur Konzeption, Entwicklung und Umsetzung von Technologien und Prozessen innerhalb der Industrie 4.0 ausgebildet: Die Absolventinnen und Absolventen arbeiten ziel- und zukunftsorientiert als Expertinnen und Experten für die Digitalisierung klassischer Bereiche wie der Fertigung und Produktion, des Anlagenbaus, der Produktionslogistik, der Simulation oder der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Sie verbinden dabei traditionelle Fachgebiete der Mechatronik, des Maschinenbaus, der Elektrotechnik / Elektronik und der technischen Informatik mit modernem Know-how der Mensch-Maschine-Interaktion und Industrial Security.

Berufsfelder

  • DigitalisierungsmanagerIn
  • IT-AnwendungsspezialistIn
  • Process Mananger / Prozess Engineer
  • ProjektmanagerIn
  • Demand Manager
  • Production Manager oder Operations Manager
  • Digital Transformation Expert
  • Automation IT Expert
  • ProduktionsinformatikerIn
  • InnovationsmanagerIn
  • Shopfloor-IT-SpezialistIn
  • etc.

Durch den Fokus auf selbstständiges Arbeiten in unterschiedlichen Teamsituationen während der Ausbildung sind die Absolventinnen und Absolventen auch vorrangig im technischen Projektmanagement und im Prozessmanagement (Analyse, Evaluierung, Entwicklung und Optimierung) im Bereich der industriellen Produktion tätig. Mit Hilfe gezielter Förderung von Interdisziplinarität und Innovationsdenken tragen die Absolventinnen und Absolventen dazu bei, neue Wertschöpfungsketten, Geschäfts- und Arbeitszeitmodelle im Umfeld der Industrie 4.0 zu definieren und die dazu notwendigen Technologien zu implementieren. Klassische Berufsfelder wie ProduktionstechnologIn, FertigungsleiterIn oder MechatronikerIn werden so um Industrie 4.0 Know-how erweitert.

Einstiegsvoraussetzungen:

  • Allgemeine Hochschulreife (AHS/BHS)
  • Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung, die zu einem universitären Studium der Naturwissenschaften, Technik, Montanistik und Bodenkultur berechtigt
  • Ausländische Unireife
    Wichtiger Hinweis für BewerberInnen mit nicht-österreichischen Reifeprüfungszeugnissen
  • Studieren ohne Matura: facheinschlägige berufliche Qualifikationen

Aufnahmeprüfung + Aufnahmegespräch

Relevante Meldungen:


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