Biomedizinische Analytik

Bachelorstudium

mit Zugangsbeschränkung

Campus Urstein

Letztes Update: 24.05.2019
Bereich: Medizinische Diagnostik und Behandlungstechnik 30
Umfang 6 Semester / 180 ECTS
Studienplätze: 15 / Jahr
Sprache:
Deutsch
Abschluss: Bachelor of Science in Health Studies BSc
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
Kosten: gesetzl. Studiengebühr (363,30€ pro Semester)
Website: http://www.fh-salzburg.ac...

Über das Studium:

Der Studiengang Biomedizinische Analytik entwickelte sich aus der Akademie für den medizinisch-technischen Laboratoriumsdienst der Salzburger Landeskliniken. Durch eine Gesetzesänderung 2005 wurde es möglich, die Ausbildung für Biomedizinische AnalytikerInnen (vorher: medizinisch-technische AnalytikerInnen) als Fachhochschulstudium zu führen.

Großer Wert wird auf das Erkennen der Komplexität des Laboranalyseprozesses gelegt und auf das damit verbundene Prozess- und Qualitätsmanagement und Technologiewissen. Information und Kommunikation sowohl menschlich als auch technisch verbinden gleich einer Brücke Theorie- und Methodenwissen und professionelle Handlungsfähigkeit in einem Laboratorium. 

In einer praxisorientierten Ausbildung erhalten die Studierenden das Basiswissen, die Verknüpfungen und die praktischen Umsetzungen zur Anwendung von Analysemethoden und Funktionsmessungen im medizinischen Laboratorium und in Laboratorien verwandter Branchen. Die Komplexität des Laboranalyseprozesses und damit verbunden Prozess- und Qualitätsmanagement, Technologiewissen und  Informations- und Kommunikationskompetenz sind wesentliche Bestandteile des Studiums.

Im Zentrum steht eine fundierte berufspraktische Ausbildung. Diese findet großteils in den unterschiedlichen Laboratorien der SALK - Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken - statt.  Ziel ist eine hohe Berufskompetenz für die AbsolventInnen, um einerseits einen Beitrag zur optimalen Gesundheitsversorgung zu gewährleisten und andererseits an Forschung und Entwicklung teilzuhaben. Es gilt, den künftigen Ansprüchen eines hoch entwickelten Gesundheitssystems und den anverwandten Bereichen mit all seinen qualitativen und ökonomischen Aspekten zu entsprechen.

Die Ausbildung zur Biomedizinischen AnalytikerIn ermöglicht den Kompetenzerwerb zur selbstständigen und eigenverantwortlichen Durchführung des biomedizinischen Analyseprozesses gemäß § 2 Abs. 2 MTD-Gesetz.

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Anorganische Chemie, Automation, Bewerbungsstrategien, Biochemie, Biostatistik, Chemie, Funktionsdiagnostik, Genetik, Gesellschaftswissenschaft, Gesundheitswesen, Gesundheitsökonomie, Humanbiologie, Humangenetik, Hygiene, Hämatologie, IT-Software, IT-Telemedizin, Immunhämatologie, Immunologie, Immunpathologie, Karriereplanung, Klinische Chemie, Klinische Psychologie, Laboranalyseprozess, Laborskills, Labortechnologie, Messtechnik, Messtechniken, Messverfahren, Mikrobiologie, Mikroskopie, Molekularbiologie, Mykologie, Organische Chemie, Parasitologie, Pathologie, Pharmakologie, Physiologie, Präsentation, Public Health, Qualitätsmanagementsysteme, Qualitätssicherung, Schnittdiagnostik, Schreibwerkstatt, Statistik, Strahlenschutz, Stöchiometrie, Transfusionsmedizin, Virologie, Wissenschaftliches Arbeiten, Zellbiologie, Zellkulturtechniken, Zytologie, Zytopathologie

Berufsaussichten / Jobs:

Biomedizinische AnalytikerInnen sind überwiegend im Gesundheitswesen, vor allem in der Humanmedizin tätig. Sie führen Laboranalysen von PatientInnenproben in medizinischen Laboratorien verschiedener Fachrichtungen durch. Die Ergebnisse dieser Analysen sind relevant für gesundheitsfördernde Prävention, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen.

Berufsfelder sind u.a.:

  • Universitätskliniken und -institute
  • Krankenhäuser
  • Privatlaboratorien
  • Forschungsinstitute
  • Ambulatorien
  • veterinärmedizinische Laboratorien
  • Pharmaindustrie und Bio-Technologie
  • Institute mit naturwissenschaftlicher Ausrichtung
  • Kur- und Heilanstalten
  • Rehabilitationszentren
  • Gesundheitsämter
  • IKT-Betriebe für Soft- und Hardware zum Gebrauch in Laboratorien

Einstiegsvoraussetzungen:

  • Studienzulassung mit allgemeiner Hochschulreife (z.B. Matura oder Abitur, Berufsreifeprüfung, u.a)
  • Studienzulassung ohne Matura/Studienberechtigungsprüfung (SBP)  
  • Relevante einschlägige berufliche Qualifikationen
  • Deutsche Fachhochschulreife (Sparte Soziales oder Sparte Technik)

  

Relevante Meldungen:

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