Systems Engineering

Bachelorstudium

mit Zugangsbeschränkung

Campus Villach

Letztes Update: 20.11.2020
Bereich: Elektronik und Automation 79
Umfang 6 / 180 ECTS
Studienplätze: 25 / Jahr
Sprache:
Deutsch
Abschluss: Bachelor of Science in Engineering (BSc)
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
berufsbegleitend
Kosten: gesetzl. Studiengebühr (363,30€ pro Semester)
Website: https://www.fh-kaernten.a...

Passende weiterführende Studien

Über das Studium:

Wollten Sie nicht schon immer wissen, wie ein Roboter funktioniert, an der Entwicklung der neuesten Flugzeugsysteme mitwirken oder ein vollautomatisch gesteuertes Automobil konzipieren? Sind SmartPhones oder Tablets Geräte, die Sie neugierig machen? Die Fähigkeit, komplexe Systeme zu verstehen, zu entwickeln und zu fertigen, setzt eine neue Generation von TechnikerInnen voraus.

Der Studiengang Systems Engineering bietet das passende Studium dazu an. Systems Engineering kombiniert Mechanik und Elektronik unter Verwendung moderner Informationstechnologie auf innovative Art und Weise, um intelligente Geräte zu planen und zu realisieren.

Die Realisierung komplexer elektronischer und mechatronischer Systeme ist oft nur mit systemorientierten Methoden beherrschbar. Systeme werden spezifiziert, entwickelt, gefertigt, evaluiert, implementiert, und getestet. In der Ausbildung wird deshalb ein wesentliches Augenmerk auf systemorientiertes Denken gelegt.

Von den Studierenden des Studienbereiches Engineering & IT werden Stärken in folgenden Gebieten erwartet:

  • technisches Verständnis,
  • logisches Denkvermögen,
  • gute Englisch-, Mathematik und PC-Kenntnisse,
  • Kreativität,
  • Spaß an innovativen Entwicklungen.

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Automatisierungstechnik, Elektronik, Prozesstechnik, Robotik, Systems Engineering

Studieninhalt:

Mit technischem Wissen und Kreativität Hindernisse überwinden

Faszinierend, was Technik möglich macht: Angefangen von der Robotik über die Automatisierungstechnik bis hin zur Industrie 4.0 schafft es der menschliche Erfindungsgeist immer aufs Neue, Problemstellungen zu meistern und Hindernisse zu überwinden. Die IngenieurInnen, die hinter diesen Lösungen stehen, zeichnen sich durch Kreativität und logisches Denkvermögen aus – und durch tiefgehendes technisches Wissen. Allesamt Fähigkeiten, die im Bachelorstudiengang „Systems Engineering“ großen Stellenwert haben.

Entwicklung neuer Technologien

Ob es um die Entwicklung der neuesten Smartphone-Generation geht oder um autonomes Fahren: Systems Engineers haben bedeutenden Anteil an der Entwicklung neuer Technologien. Sie setzen dabei ihre Fähigkeit ein, technische Systeme zu verstehen und sie von der Konzeption in die Wirklichkeit umzusetzen. Im Studium wird daher vom ersten Tag an problembasiertes Lernen forciert, gleichzeitig wird das erworbene Wissen von Anfang an in Laboren praktisch angewandt. Studierende lösen Problemstellungen in Teamarbeit mithilfe von industriellem Equipment: Systeme werden spezifiziert, entwickelt, gefertigt, evaluiert, implementiert, und getestet. Systemorientiertes Denken ist der Schlüssel dazu und wird im Studiengang Systems Engineering zentral vermittelt.

Gleiches gilt für die Grundlagen der Elektronik und Mechatronik. Sie bilden die Basis, auf der die weiteren Studieninhalte aufbauen. Studierende haben die Möglichkeit, sich in einem Fachgebiet zu spezialisieren: Zur Wahl stehen drei Vertiefungen: Für Elektronik entscheiden sich all jene, die sich mit den technischen Geräten des Alltags beschäftigen wollen. Vom Smartphone bis zum Computer, vom Internet of Things (IOT) bis hin zum Medizingerät wartet hier eine breite Palette an Einsatzgebieten, die weiterentwickelt werden wollen. In der Vertiefung Mechatronik/Automatisierungstechnik geht es unter anderem um moderne Industrieanlagen, Smart Homes oder die Produktionsprozesse der Industrie 4.0. Und in Mechatronik/Robotik lernen Studierende die vielfältigen Einsatzgebiete dieses interdisziplinären Wissensgebiets kennen, das die Bereiche Elektrotechnik, Mechanik und Informatik eng miteinander verknüpft. Dabei steht der Roboter im Mittelpunkt der Aufgabe.

Project-based learning hat in allen Vertiefungsrichtungen hohen Stellenwert und trägt dazu bei, dass Studierende von ihrem Berufspraktikum aus reibungslos in die Jobwelt gleiten können.

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Studienaufbau:

Hier gelangen Sie zum Curriculum.

Qualifikationsprofil:

Als modernes und breit angelegtes technisches Grundstudium legt der Bachelorstudiengang „Systems Engineering“ einen brandaktuellen Schwerpunkt auf Elektronik und Automatisierung. Studierende beschäftigen sich mit den drängenden Themen der Digitalisierung: Data-Analysis, Embedded Systems und Robotik. Das Wissen, das sie sich im Studium aneignen, ist in vielen Branchen gefragt – von der Kommunikations-, Medizin-, Unterhaltungstechnik bis hin zur Automobil- und Halbleiterindustrie sind Systems Engineers heiß begehrt.

Die Besonderheit dieser Ausbildung liegt im Erlernen des Systemdenkens, das gemeinsam mit modernen Informationstechnologien neue Wege in der Entwicklung von Technologie ebnen. Studierende lernen hier auf innovative Art und Weise, wie intelligente Systeme und Geräte geplant und realisiert werden können.

Basierend auf dem tiefgreifenden Verständnis der Grundlagen von Mechatronik und Elektronik ermöglicht der Studiengang den Studierenden die Vertiefung in unterschiedliche aktuelle und von der Industrie stark nachgefragte Themen: Elektronik, Automatisierungstechnik sowie Robotik. Aufgrund des hohen Projektbezugs in der Ausbildung ist es Studierenden ein Leichtes, nahtlos vom Studium in die Berufspraxis überzugehen.

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums verfügen AbsolventInnen über folgende Fähigkeiten und Kenntnisse:

  • Sie besitzen Grundkenntnisse Mathematik, Informatik, Physik und Elektrotechnik.
  • Sie sind in der Lage, mit komplexen, technischen Systemen aus den Bereichen Elektronik und Mechatronik zu arbeiten.
  • Sie beherrschen die Grundlagen der Signalverarbeitung.
  • Sie können die Prinzipien der Regelungstechnik anwenden.

Spezialisierung Mechatronik/Robotik

  • Sie können die wesentlichen Methoden der technischen Mechanik beschreiben, insbesondere Statik, Festigkeitslehre, Dynamik und Konstruktion.
  • Sie können Industriesteuerungen programmieren und gezielt einsetzen. 
  • Sie entdecken Fehler in Anlagen, halten diese instand und optimieren sie. 
  • Sie setzen Industrieroboter ein und programmieren ihre Funktionen.
  • Sie optimieren Industrieprozesse, bei denen ein Roboter das zentrale Element darstellt.

Spezialisierung Mechatronik/Automatisierungstechnik

  • Sie können die wesentlichen Methoden der technischen Mechanik beschreiben, insbesondere Statik, Festigkeitslehre, Dynamik und Konstruktion.
  • Sie können Industriesteuerungen programmieren und gezielt einsetzen. 
  • Sie entdecken Fehler in Anlagen, halten diese instand und optimieren sie. 
  • Sie verstehen industrielle Prozesse, aber auch Aufgaben im Smart-Home-Bereich.
  • Sie nutzen die Methoden der Datenanalyse und Automatisierung und verbessern technische Prozesse.

Spezialisierung Elektronik

  • Sie entwerfen und verstehen elektronische Schaltungen und Geräte.
  • Sie sind vertraut mit dem Design von analogen und digitalen Systemen.
  • Sie setzen ihr Grundwissen der Nachrichtentechnik und Kommunikationssysteme in der Praxis um.
  • Sie wenden die Grundlagen des Leiterplattenentwurfs an, um EMV-gerechte Leiterplatten zu konstruieren.
  • Sie sind mit den Grundlagen der Halbleiterphysik vertraut.

Berufsaussichten / Jobs:

AbsolventInnen verfügen über die Fähigkeit, interdisziplinäre Problemstellungen zu lösen und Projekte fachübergreifend zu koordinieren. 

Typische Tätigkeitsbereiche sind etwa die Entwicklung von elektronischen Systemen, Automatisierung und Regelung von Prozessen und Anlagen sowie deren Analyse und Optimierung.

Die Tätigkeitsbereiche von AbsolventInnen umfassen:

  • Automatisierungstechnik
  • Elektronik und Elektrotechnik
  • Halbleitertechnik
  • Mess- und Sensortechnik
  • Prozesstechnik
  • Regelungstechnik
  • Robotik
  • Umwelttechnik

Einstiegsvoraussetzungen:

Für die Zulassung zu einem Bachelor-Studiengang an der FH Kärnten muss mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt sein:  

  • Allgemeine Hochschulreife (Österreichisches Reifeprüfungszeugnis oder ein gleichwertiges ausländisches Zeugnis) 
  • Berufsreifeprüfung 
  • Facheinschlägige Studienberechtigungsprüfung 
  • Facheinschlägige berufliche Qualifikation (facheinschlägiger Lehrabschluss oder Abschluss einer mindestens dreijährigen berufsbildenden mittleren Schule) mit Zusatzprüfungen

Darüber hinaus erforderliche, studiengangsspezifische Zugangsvoraussetzungen sowie weiterführende Informationen zur Zulassung können der Seite des jeweiligen Studiengangs entnommen werden. 

Die deutsche Fachhochschulreife gilt nur dann als Zugangsberechtigung zu einem österreichischen FH-Bachelor-Studiengang, wenn sie auch eine facheinschlägige berufliche Qualifikation vermittelt.  

Was Studierende ins Studium mitbringen sollten:

  • Freude an der Lösung von technischen Aufgaben.
  • Neugierde und Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik.
  • Kreativität, technisches Grundverständnis und logisches Denkvermögen.

Konkrete Vorkenntnisse sind für den Bachelorstudiengang Systems Engineering nicht notwendig. Daher können Absolventinnen und Absolventen aus allen Schulformen nach der Matura mit diesem Studiengang beginnen, wenn sie das entsprechende Interesse und die Bereitschaft zur Leistung mitbringen.

Unterstützend bieten wir vor Studienbeginn im Rahmen der FH Add-ons Intensivkurse in Mathematik, Informatik und Physik an, um den Studieneinstieg zu erleichtern.

Eine fehlende Hochschulreife kann durch einschlägige berufliche Qualifikation und den Besuch des Vorstudienlehrgangs ausgeglichen werden.

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