Informationstechnologien - Geoinformation und Umwelt

Bachelorstudium

mit Zugangsbeschränkung

Campus Villach

Letztes Update: 24.11.2020
Bereich: Datenbanken, Netzwerkdesign und -administration 151
Umfang 6 Semester / 180 ECTS
Sprache:
Deutsch
Abschluss: Bachelor of Science in Engineering (BSc)
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
berufsbegleitend
Kosten: gesetzl. Studiengebühr (363,30€ pro Semester)
Website: https://www.fh-kaernten.a...

Über das Studium:

Über das Studium

Im Studiengang Informationstechnologien sind vier Studienzweige mit unterschiedlichem Fokus eingebettet: Geoinformation und Umwelt, Medizintechnik, Netzwerk- und Kommunikationstechnik und Multimediatechnik. Neben einem stärkeren, fundierten IT-Basiswissen, steigt im Studienverlauf der Fokus sukzessive auf die Studienzweige.
Ein weiteres Angebot der FH Kärnten in Kooperation mit der FH Technikum Wien ist der gemeinsame Bachelor-Studiengang „Informationstechnologien – Joint Degree“.

Studienzweig Geoinformation und Umwelt:

Mit Computern die Umwelt modellieren, damit wir sie verstehen

Seitdem Smartphones das GPS-Ortungssystem mittels entsprechender Empfänger nutzen, hat die Sichtbarkeit von Geoinformationen im Alltag einen enormen Auftrieb erhalten: Unzählige Apps greifen auf räumliche Daten zu und erzeugen damit vielfältigen Nutzen. Umweltschutz, bei der Routen- und Einsatzplanung, bei der Kriminalanalyse, bei der Auswahl von Standorten für erneuerbare Energietechnologien, beim Schutz ökologisch wertvoller Räume oder in digitalen Stadtplänen spielt Geoinformation eine gewichtige Rolle.

Einzigartig im deutschsprachigen Raum

Diesen breit gefächerten Einsatzgebieten trägt der Bachelorstudienzweig „Geoinformation und Umwelt“ Rechnung: Als einziges Bachelorstudium im deutschsprachigen Raum vereint es fundiertes Basiswissen in Informatik, Mathematik, und Statistik mit modernen technischen Grundlagen der Geoinformatik. Die Studierenden erfahren dabei mittels projekt- und problembasierter Lehre, wie sie diese theoretischen Grundlagen in die Praxis umsetzen können. Dabei helfen auch Projektarbeiten mit Realitätsbezug, der die vielfältigen Jobmöglichkeiten auf nationaler und internationaler Ebene abbildet. 

Zusätzlich verfügt der Studienzweig über ein großes Netzwerk an in- und ausländischen Partnern für Lehre und Forschung aus Forschungsinstitutionen, akademischen Einrichtungen, öffentlicher Verwaltung, gemeinnützigen Organisationen und Privatwirtschaft. Daraus finden sich auch Gastlehrende aus unterschiedlichsten Bereichen ein, die interdisziplinäres Know-how in den Studienplan einbringen. Diese breit gefächerte Basisausbildung kann auch als Grundstein für ein anschließendes Masterstudium im Bereich Technik oder IT genutzt werden.

Doch schon im Bachelorstudium erhalten Studierende umfassende Problemlösungskompetenzen, wissenschaftlich basiertes, interdisziplinäres Denken und Arbeiten sowie breites technisches Wissen. Geografische Informationssysteme stehen im Zentrum der Ausbildung, in der es unter anderem auch um GIS-Anwendungen, Geodatenbanken und Vermessung geht. Aktuelle technologische Supertrends wie Big Data, Drohnen oder Sensorik erhalten im Studium viel Beachtung. Aber auch Spezialbereiche der Geoinformation nehmen gewichtigen Raum im Curriculum ein: Geomarketing, Modellierung, Umweltmonitoring, räumliche Analyse und Statistik, Photogrammetrie oder Kartographie sind einige der bestimmenden Themen. 

Studieninhalt

Studienzweig Geoinformation:

In den ersten zwei Semestern werden erste Einblicke in die Geoinformation sowie Basiswissen in Informatik, Mathematik, und Statistik vermittelt. Ziel des Studiums ist es, Studierenden Problemlösungskompetenzen, wissenschaftlich basiertes, interdisziplinäres Denken und Arbeiten sowie technisches Know-how zu vermitteln. Die Schwerpunkte beinhalten folgende Themen:
 

  • GIS-Grundlagen und GI-Technologien
  • Design und Entwicklung von GI-Systemen und -Applikationen (z.B. WebGIS, Geo-Apps)
  • Analytik, Räumliche Analyse und Statistik
  • Datenmodellierung und Geodatenbanken
  • Kartografie und Visualisierung
  • Angewandte Projekte, starker Praxisbezug

Durch das Berufspraktikum im sechsten Semester haben die Studierenden die Möglichkeit, das erworbene Wissen praxisorientiert anzuwenden und ihre Kompetenzen "on-the-job" zu erweitern. Das Berufspraktikum ist wichtiger Baustein der fachhochschulischen Ausbildung und stellt sicher, dass der Übergang zwischen akademischer Theorie und praktischer Umsetzung, zwischen Hochschule und Berufskarriere, nahtlos verläuft.

Studium und Beruf – geht das? Mit über 30 Unternehmen als „Study and Work“- Partner startet die FH Kärnten in das neue Studienjahr 2020/21. Studienanfänger*innen haben durch dieses attraktive Angebot die Chance, theoretisches Wissen umgehend in die Praxis umzusetzen und berufliche Erfahrungen in Kärntens führenden Unternehmen zu sammeln.

Studienaufbau:

Hier gelangen Sie zum Curriculum

Qualifikationsprofil:

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums verfügen AbsolventInnen über folgende Fähigkeiten und Kenntnisse:

  • Sie sind versiert in den Kernthemen der Geoinformation, wie digitale Erfassung, Analyse, Verarbeitung, Bereitstellung und Darstellung geografischer Phänomene und räumlicher Zusammenhänge.
  • Sie schöpfen die vielseitigen Methoden der Geoinformation in ihrer Vollständigkeit aus.
  • Sie wenden GI-Technologien an und kennen die wesentlichen Einsatzgebiete von GIS-Systemen und GIS-Software.

Berufsaussichten / Jobs:

Das Tätigkeitsfeld im Bereich Informationstechnologien* ist im Gegensatz zu vielen anderen Fachgebieten nicht eindeutig einer spezifischen Branche zuzurechnen. Es gibt kaum einen Bereich in der Wirtschaft, der Politik und der Gesellschaft, der in den vergangenen Jahrzehnten nicht von Informationstechnologie, speziell von der fortschreitenden Digitalisierung der Wertschöpfungsketten, betroffen ist. Die Anwendungsgebiete der Informationstechnologie durchdringen mittlerweile viele Lebens- und Arbeitsbereiche.

Studienzweig Geoinformation:

AbsolventInnen haben ausgezeichnete und spannende Jobchancen im nationalen und internationalen Umfeld. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig, wie z.B.

  • Umweltschutz und Umweltmonitoring,
  • Katastrophenmanagement von Naturgefahren,
  • Statistik und Bevölkerungsanalysen,
  • Standortanalysen und Geomarketing
  • Kriminalanalyse und Sicherheitsmanagement

Einstiegsvoraussetzungen:

Für die Zulassung zu einem Bachelor-Studiengang an der FH Kärnten muss mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt sein:  

  • Allgemeine Hochschulreife (Österreichisches Reifeprüfungszeugnis oder ein gleichwertiges ausländisches Zeugnis) 
  • Berufsreifeprüfung 
  • Facheinschlägige Studienberechtigungsprüfung 
  • Facheinschlägige berufliche Qualifikation (facheinschlägiger Lehrabschluss oder Abschluss einer mindestens dreijährigen berufsbildenden mittleren Schule) mit Zusatzprüfungen

Darüber hinaus erforderliche, studiengangsspezifische Zugangsvoraussetzungen sowie weiterführende Informationen zur Zulassung können der Seite des jeweiligen Studiengangs entnommen werden. 

Die deutsche Fachhochschulreife gilt nur dann als Zugangsberechtigung zu einem österreichischen FH-Bachelor-Studiengang, wenn sie auch eine facheinschlägige berufliche Qualifikation vermittelt. 

Was Studierende ins Studium mitbringen sollten:

  • Eine kreative Persönlichkeit und Spaß an innovativen Entwicklungen.
  • Logisches Denkvermögen gepaart mit einem Interesse an Naturwissenschaften und Technik.
  • Neugierde und die Fähigkeit, selbständig arbeiten zu können.
  • Englischkenntnisse.

Konkrete Vorkenntnisse sind für den Bachelorstudienzweig „Geoinfomation und Umwelt“ nicht notwendig. Daher können Schülerinnen und Schüler aus allen Schulformen nach der Matura mit diesem Studiengang beginnen, wenn sie das entsprechende Interesse und die Bereitschaft zur Leistung mitbringen. Um den Studienstart zu erleichtern, bietet die FH Kärnten Intensivkurse in Mathematik, Informatik und Physik an. Fehlende Hochschulreife kann durch einschlägige berufliche Qualifikation und Besuch des Vorstudienlehrgangs ausgeglichen werden.

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