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Gesundheits- und Krankenpflege

Bachelorstudium

mit Zugangsbeschränkung

Campus Feldkirchen

Letztes Update: 24.05.2019
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
Kosten: gesetzl. Studiengebühr (363,30€ pro Semester)
Website: https://www.fh-kaernten.a...

Über das Studium:

Im Studium Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Kärnten werden theoretische, pflegerische, medizinische, wissenschaftliche, kommunikative, rechtliche Grundlagen gelehrt/gelernt und in der Ausbildung in der Praxis innerhalb der 3 Jahre gefestigt. Die Hälfte des Studiums wird im „echten“ Berufsfeld“ umgesetzt und bietet die Möglichkeit, den erworbenen Wissenszuwachs und die Pflegehandlungen von Beginn an zu reflektieren und einen kontinuierlichen Theorie - Praxistransfer herzustellen.

Praktika sind eine unabdingbare Voraussetzung für die Erlangung der Berufsberechtigung. Ziel ist es, dass die Studierenden lernen kritisch zu denken, Ihr Handeln wissenschaftlich fundiert zu begründen und neues Wissen zu implementieren bzw. umzusetzen. Sowohl in der theoretischen, als auch in der praktischen Ausbildung wird auf die Neupositionierung des gehobenen Dienstes in der Pflege und die damit verbundenen Kompetenzverlagerungen innerhalb und zwischen den Berufsgruppen im Gesundheitswesen eingegangen. Studierende erfahren von Beginn an Basiswissen zu Ihren Berufsbild und Ihrer Position im interdisziplinären Team.

Im Rahmen der Berufspraktika erhalten die Studierenden Einblick in ihre zukünftigen möglichen Berufsfelder. Ziel ist es, theoretisches Fachwissen je nach Ausbildungsstand unter Aufsicht von PraxisanleiterInnen oder MentorInnen umzusetzen sowie berufspraktische Fertigkeiten zu erwerben. Diese Praktika umfassen insgesamt mindestens 2300 Stunden.

Während des Praktikums durchlaufen die Studierenden die klassischen Pflegebereiche wie die Akutpflege, die Langzeitpflege und die mobile Pflege. Darüber hinaus sammeln sie praktische Erfahrungen in Einrichtungen der Gesundheitsförderung und der Prävention. Unseren Studierenden stehen ausreichend Praktikumsplätze in Kärnten zur Verfügung. Praktika sind sowohl im In- als auch im Ausland möglich. Zu den Praktikumsinstitutionen zählen:

  • Private und öffentliche Krankenanstalten 
  • Einrichtungen der Betreuung Pflegebedürftiger sowie psychisch Kranker
  • Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge/Rehabilitationszentren 
  • Einrichtungen der Hauskrankenpflege und des Sozialwesens

Qualifikationsprofil:

Gesellschaftliche Veränderungsprozesse wie der demographische Wandel und sozialkulturelle Verschiebungen, vor allem aber auch der steigende Kostendruck stellen veränderte Anforderungen an die in der Pflege tätigen Personen und deren professionelles Selbstverständnis. In der Folge ist auch die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung herausgefordert, sich neu zu gestalten. Es bedarf eines gleichermaßen praxisorientierten und wissenschaftlich ausgerichteten Angebots auf Hochschulniveau, um den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege angemessen auf die gegenwärtige und zukünftig zu erwartende Praxisentwicklung vorbereiten zu können. Demgemäß bietet der Bachelorstudiengang „Gesundheits- und Krankenpflege“ eine fundierte Grundausbildung auf wissenschaftlicher Basis und mit hohem Praxisbezug.

Das Studium „Gesundheits- und Krankenpflege“ der FH Kärnten bietet eine fundierte, generalistische Grundausbildung, welche die Studierenden bestmöglich auf die neuen Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten des gehobenen Dienstes in der Gesundheits- und Krankenpflege vorbereitet und vermittelt die Voraussetzungen für kompetenzvertiefende bzw. kompetenzerweiternde Spezialisierungsausbildungen.

Die AbsolventInnen erwerben im Fachhochschul-Bachelorstudiengang die Fachkompetenz für die Berufsausübung, welche Sach- und Methodenkompetenz sowie instrumentell-technische Kompetenz umfasst. Die Fachkompetenz wird, abgeleitet von den Aufgabenfeldern der Pflege, in folgende Kompetenzen gegliedert: 

  • Individuumsbezogene Kompetenz: Die AbsolventInnen lernen ihre fundierten Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Kompetenzbereichen (pflegerische Kernkompetenz, Kompetenzen bei medizinischer Diagnostik und Therapie sowie Kompetenzen im multiprofessionellen Versorgungsteam) der professionellen Pflege an Einzelpersonen, Familien und Gruppen anzuwenden. Sie sind in der Lage anspruchsvolle und komplexe Pflegeaufgaben zu erbringen und übernehmen die fachliche Leitung in der Pflegepraxis. Außerdem verfügen sie über die Kompetenzen zur Arbeit im multiprofessionellen Team.
  • Organisationbezogene Kompetenz: Die AbsolventInnen können ihre Kenntnisse aus der Betriebswirtschaftslehre, der Organisationslehre sowie des Betriebsmanagements für ihre Arbeit in der Gesundheits- und Krankenpflegen effektiv und effizient einbringen und in der Entscheidungsfindung zwischen Berufsethos, Wirtschaftlichkeit und Individualität abwägen.
  • Gesellschaftsbezogene Kompetenz: Die AbsolventInnen sind in der Lage die Pflegeperspektive zur Gesundheit, Funktionsbeeinträchtigung oder Schädigung, Krankheit, Sterben oder Tod im gesellschaftspolitischen Diskurs einzubringen und sich an diesbezüglichen Veranstaltungen, Aktionen, Arbeitsgruppen, Programmen und Projekten zu beteiligen oder diese zu organisieren. Auch verfügen sie über Kompetenzen, das Aufgabenspektrum der Gesundheitsförderung und Prävention – insbesondere in Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Betrieben und Gemeinden – wahrzunehmen und innovative Konzepte für diese Bereiche zu entwickeln.

Berufsaussichten / Jobs:

Gesundheits- und Krankenpflege ist ein hochqualifizierter, vielseitiger Beruf, der vor allem durch Fachkompetenz, Verantwortungsbewusstsein und lebenslanges Lernen gekennzeichnet ist. Die „Pflege“ macht die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen aus und ist dementsprechend ein Beruf mit sehr guten Jobchancen, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Egal ob Pflegepersonen im interdisziplinären Team tätig sind oder alleine arbeiten - jede diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin/ jeder diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger trägt im Moment der Berufsausübung die Verantwortung für sein Tun und  bedingt eine moralisch-ethische Grundhaltung.

Neu definierte Kompetenzbereiche in der Pflege (siehe GuKG), der technische Fortschritt in der Medizin, die Multimorbidität der Menschen in jedem Alter und die demographische Entwicklung sind mitunter Gründe, warum die Anforderungen in der Berufsausbildung für diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger/-pflegerin umfangreicher geworden sind. Die Reaktion darauf ist die sog. Akademisierung der Pflege (Pflegeausbildung auf tertiärer Ebene an der Hochschule).

Es ist notwendig, dass sich Angehörige des Pflegeberufes auf neue Erkenntnisse einstellen, Veränderungen zulassen und stets ihre pflegerischen Handlungen reflektieren und adaptieren. Die Anwendung evidenzbasierter Pflege1 im jeweiligen Arbeitsfeld der Pflege ist der Prozess lebenslangen Lernens von Pflegenden. Viele Arbeitsschritte in der täglichen Praxis beruhen auf gelerntem Fachwissen kombiniert mit positiven Erfahrungen und Traditionen. In Kombination mit klinischer Expertise wird Evidenz-basierte Pflege zur wissenschaftlich fundierten, individuellen und patientenorientierten Pflege und nicht zur "Kochbuchpflege", die zur gedankenlosen Anwendung von Regeln, Leitlinien und Standards führt (DiCenso, Cullum 1998).

Nach dem Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege, welches die Studierenden generalistisch ausbildet und dadurch befähigt, Menschen über die gesamte Lebensspanne zu betreuen, werden Spezialisierungen und Weiterbildungen auf Hochschulebene angeboten. 

Mögliche Arbeitsfelder für unsere AbsolventInnen sind:

  • Stationäre Einrichtungen ( Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, …)
  • Teilstationäre Einrichtungen (Tageszentren, ..)
  • ambulante Einrichtungen (GKK, …)
  • mobile Dienste
  • Gesundheits- und Beratungseinrichtungen
  • Freiberuflichkeit
  • Schulen, Betriebe

Der gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege trägt die Verantwortung für die unmittelbare und mittelbare Pflege von Menschen in allen Altersstufen, Familien und Bevölkerungsgruppen in mobilen, ambulanten, teilstationären und stationären Versorgungsformen sowie allen Versorgungsstufen (Primärversorgung, ambulante spezialisierte Versorgung sowie stationäre Versorgung).

Auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse tragen Angehörige des gehobenen Dienstes durch gesundheitsfördernde, präventive, kurative, rehabilitative sowie palliative Kompetenzen zur Förderung und Aufrechterhaltung der Gesundheit, zur Unterstützung des Heilungsprozesses, zur Linderung und Bewältigung von gesundheitlicher Beeinträchtigung sowie zur Aufrechterhaltung der höchstmöglichen Lebensqualität aus pflegerischer Sicht bei.

Darüber hinaus führen Gesundheits- und KrankenpflegerInnen die ihnen von Ärztinnen und Ärzten übertragenen Maßnahmen und Tätigkeiten im Rahmen der medizinischen Diagnostik und Therapie durch und tragen zur Aufrechterhaltung der Behandlungskontinuität im Rahmen der interprofessionellen Zusammenarbeit bei.

Zudem entwickelt, organisiert und implementiert der gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege pflegerische Strategien, Konzepte und Programme zur Stärkung der Gesundheitskompetenz, insbesondere bei chronischen Erkrankungen, im Rahmen der Familiengesundheitspflege, der Schulgesundheitspflege sowie der gemeinde- und bevölkerungsorientierten Pflege.

Der Beruf der diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. des diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegers kann unselbständig und freiberuflich ausgeübt werden.

Einstiegsvoraussetzungen:

Für die Zulassung zu einem Bachelor-Studiengang an der FH Kärnten muss mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt sein:  

  • Allgemeine Hochschulreife (Österreichisches Reifeprüfungszeugnis oder ein gleichwertiges ausländisches Zeugnis) 
  • Berufsreifeprüfung 
  • Facheinschlägige Studienberechtigungsprüfung 
  • Facheinschlägige berufliche Qualifikation (facheinschlägiger Lehrabschluss oder Abschluss einer mindestens dreijährigen berufsbildenden mittleren Schule) mit Zusatzprüfungen

Darüber hinaus erforderliche, studiengangsspezifische Zugangsvoraussetzungen sowie weiterführende Informationen zur Zulassung können der Seite des jeweiligen Studiengangs entnommen werden. 

Die deutsche Fachhochschulreife gilt nur dann als Zugangsberechtigung zu einem österreichischen FH-Bachelor-Studiengang, wenn sie auch eine facheinschlägige berufliche Qualifikation vermittelt.  

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