Diätologie

Bachelorstudium

BEREICH:
Medizin / Pflege
TYP:Präsenzstudium (Präsenzstudium)
KOSTEN:kostenlos (ausgenommen gesetzl. Studiengebühr) (kostenlos)
ANWESENHEIT:Vollzeit-Studium (Vollzeit)
DAUER:6 Semester
ECTS180
ABSCHLUSS: Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
WEBSITE: Link

Details zum Studium

Fächer im Studienplan

Folgenden Fächern begegnest du im Studienplan:

Alternative Kostformen, Anatomie, Befundinterpretation, Beratungstechnik, Berufskunde, Biochemie, Chemie, Dokumentation, Energieberechnung, Ernährung im Alter, Ernährungslehre, Ernährungsmedizin, Ernährungsmedizinische Beratung, Ernährungstherapie, Ernährungstrends, Esskultur und Ernährungsprophylaxe, Ethik, Gastroenterologie, Gemeinschaftsverpflegung, Gesprächsführung, Gesundheitspsychologie, Gesundheitswesen, Gesundheitsökonomie, Hygiene, Klinische Pathologie, Lebensmittelchemie, Lebensmittelhygiene, Lebensmittelkunde, Lebensmittelrecht, Lernen, Nährstoffberechnung, Pathologie, Physiologie, Präsentationstechnik, Psychologie des Essens und Trinkens, Psychosomatische Erkrankungen, Pädiatrie, Sporternährung, Statistik, Stoffwechseltherapie, Verpflegungsmanagement, Wissenschaftliches Arbeiten

Einstiegsvoraussetzungen

Bezüglich der Zugangsvoraussetzungen gelten die Regelungen des FHStG, insbesondere wird auf § 4 Abs. 2 verwiesen. Es werden BewerberInnen mit einer der folgenden Zugangsvoraussetzungen zugelassen:

Allgemeine Universitätsreife

Inländisches Reifeprüfungszeugnis oder ausländisches Zeugnis, wenn mit diesem Zeugnis im Ausstellungsland die allgemeinen Voraussetzungen zu einem Hochschulbesuch der dem beabsichtigten Studiengang entsprechenden Richtung gegeben sind. Die allgemeine Universitätsreife ist durch eine der folgenden Urkunden nachzuweisen (vgl. UOG, § 64):

  • österreichisches Reifezeugnis
  • ausländisches Zeugnis, das einem dieser österreichischen Zeugnisse auf Grund einer völkerrechtlichen Vereinbarung oder auf Grund einer Nostrifikation (...) gleichwertig ist
  • Urkunde über den Abschluss eines mindestens dreijährigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung
  • Urkunde über den Abschluss eines mindestens dreijährigen Lehrganges universitären Charakters

Studienberechtigungsprüfung

Studienberechtigungsprüfungen für ausgewählte universitäre Studienrichtungen werden laut Studienberechtigungsverordnung BGBl. Nr. 439/1986 idgF Anhang1 als Zugangsvoraussetzung anerkannt:

Studienrichtung

  • Medizin
  • Veterinärmedizin
  • Zahnmedizin
  • Pharmazie
  • Biologie
  • Biologie und Erdwissenschaften
  • Biologie und Warenlehre


Berufsreifeprüfung in den Fächern
(laut dem Bundesgesetz über die Berufsreifeprüfung BGBl. I Nr. 68/1997 idgF)

  • Deutsch
  • Mathematik
  • Lebende Fremdsprache
  • Fachbereich

Relevante einschlägige berufliche Qualifikationen

Ausgewählte Berufsgruppen wenn sie bis Studienbeginn Zusatzprüfungen nachweisen, die sich an den Pflichtfächern der Studienberechtigungsprüfung orientieren.

Allgemeine Infos

Im Bundesgesetz über die Regelung der gehobenen medizinischen-technischen Dienste, MTD-Gesetz BGBl. Nr. 460/1992 in der letztgültigen Fassung BGBl. I Nr. 7/ 2004, BGBl. I Nr. 70/2005 und BGBl. Nr. 43/2006 ist das Berufsbild einer DiaetologIn folgendermaßen verankert:

"Der Diätdienst und ernährungsmedizinische Beratungsdienst umfasst die eigenverantwortliche Auswahl, Zusammenstellung und Berechnung sowie die Anleitung und Überwachung der Zubereitung besonderer Kostformen zur Ernährung Kranker oder krankheitsverdächtiger Personen nach ärztlicher Anordnung einschließlich der Beratung der Kranken oder ihrer Angehörigen über die praktische Durchführung ärztlicher Diätverordnungen innerhalb und außerhalb einer Krankenanstalt; ohne ärztliche Anordnung die Auswahl, Zusammenstellung und Berechnung der Kost für gesunde Personen und Personengruppen oder Personen und Personengruppen unter besonderen Belastungen (z.B. Schwangerschaft, Sport) einschließlich (sic.) der Beratung dieser Personenkreise über Ernährung" (MTD-Gesetz 2006 § 2 Abs. 4).

Der oben genannte Begriff "Eigenverantwortlichkeit" bezieht sich sowohl auf die Ernährungsberatung für Gesunde als auch auf die Durchführung des diaetologischen Prozesses und umfasst die Arbeitsschritte der ernährungsmedizinischen Therapie von der Erhebung des Ernährungsstatus und der Ernährungsanamnese, der diaetologischen Befundung und Beurteilung, Planung, Umsetzung inklusive Ernährungsberatung und ernährungsmedizinische Beratung bis zur Qualitätssicherung, Evaluation, Dokumentation und Reflexion und das eigenverantwortliche Handeln im Ernährungs- bzw. Verpflegungsmanagement.

Studieninhalt

Der FH-Bachelor-Studiengang Diaetologie hat zum Ziel,

  • die Anforderungen der beruflichen Praxis einer DiaetologIn mit den Grundsätzen wissenschaftlicher Bildung zu verknüpfen und somit fachliches Grundwissen mit methodischen Kenntnissen und Fertigkeiten sowie einer differenzierten Sachorientierung zu verbinden. Der hohe Theorie-Praxis-Bezug gewährleistet eine Vernetzung von fachlich-methodischen, sozialkommunikativen Kompetenzen und Selbstkompetenzen sowie wissenschaftlichen Kompetenzen.
  • die Studierenden in besonderem Maße zu selbstständigen, eigenverantwortlichen und an Lösungen orientierten AbsolventInnen heranzubilden. Dabei verfügen die Studierenden über ein hohes Maß sowohl an theoretischem Wissen, als auch praktischen Fertigkeiten kombiniert mit der Fähigkeit zur kritischen Reflexion aber auch der Kompetenz, sich selbstständig Wissen anzueignen und weiterzuentwickeln.
  • die beruflichen Fähigkeiten und Möglichkeiten aufgrund der im Laufe des Studiums erworbenen Kompetenzen zu verbessern. Dies soll durch die Vermittlung von Grundkenntnissen wie methodischen Fertigkeiten zum selbstständigen Lernen, von Fachkenntnissen sowie sozialen Kompetenzen und Selbstkompetenzen z. B. Teamfähigkeit erreicht werden.
  • eine ganzheitliche Ausbildung auf Hochschulniveau anzubieten, die sich der Anwendungs- und Berufsorientierung verpflichtet.
  • ein modernes Ausbildungskonzept, das sich nach der Output-Orientierung richtet, vorzulegen und die Erfordernisse eines erwachsenengerechten Lernens zu berücksichtigen.
  • wissenschaftliche Erkenntnisse aus verschiedenen Teilgebieten als Basis für die Erarbeitung von praxisrelevanten Fragestellungen zu verwenden, die Persönlichkeit der Studierenden zur Entfaltung zu bringen, sodass die wissenschaftliche und berufspraktische Orientierung der Ausbildung sich als sinnvoll ergänzende Einheit darstellt.
  • die Selbstorganisation und Selbstständigkeit der Studierenden zu fördern und sie in kollegialer Weise an die alltäglichen Berufsanforderungen heranzuführen.

Studienaufbau

Qualifikationsprofil

Die fachlich-methodischen, sozialkommunikativen Kompetenzen und Selbstkompetenzen sowie die wissenschaftlichen Kompetenzen der DiaetologIn sind in der FH-MTD-Ausbildungsverordnung 2006 (FH-MTD-AV, BGBl. Nr. 2/2006) detailliert festgelegt.

Die AbsolventInnen des FH-Bachelor-Studienganges Diaetologie sind in der Lage, an der Nahtstelle zwischen Medizin, Ernährungswissenschaft, Naturwissenschaft und verwandten Disziplinen Professionalität im Bereich der Ernährung und Ernährungstherapie und den damit verbundenen Forschungsarbeiten auf einem akademischen Niveau zu erbringen und sich den wissenschaftlichen Entwicklungen laufend anzupassen.

Der FH-Bachelor-Studiengang Diaetologie will den Studierenden eine wissenschaftlich fundierte Hochschulbildung und gleichzeitig eine solide Berufsvorbereitung bieten. Damit soll der Zusammenhang von Lernen und Arbeiten – orientiert am beruflichen Handeln – hergestellt werden. Gleichzeitig geht es um den Erwerb von sozialkommunikativen Kompetenzen und Selbstkompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Empathie und Wertschätzung, um auf Grund der erworbenen Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten realitätsnahe Herausforderungen zu bewältigen.

DiaetologInnen sind eigenverantwortlich handelnde Personen, die mit hoher Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz sowie wissenschaftlich orientiert arbeiten.

Im beruflichen Tätigkeitsfeld einer DiaetologIn geht es um eine professionelle Gestaltung der fachlichen und zwischenmenschlichen Arbeit. Dazu sind neben dem Fachwissen eine Reihe von persönlichen Eigenschaften, Einstellungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten notwendig, die im Laufe der Ausbildung erworben werden und im beruflichen Handeln erweitert werden können.

Die rasante Entwicklung in der Medizin, Ernährungsmedizin und Ernährungswissenschaft erfordert ein „lebenslanges Lernen“. Um aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse im beruflichen Handlungsfeld verstehen und anwenden zu können, ist eine Basis an wissenschaftlichen Kompetenzen notwendig.

Eine fundierte Ausbildung in den medizinischen Grundlagenfächern, den fachspezifischen Fächern der Ernährung und Ernährungsmedizin, Beratungstechnik, Kommunikation und die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens befähigen die AbsolventInnen diverse „Diätströme“ kritisch zu bewerten. Das breit gefächerte Wissen ist die Basis, um bei Einzelberatungen, Gruppenberatungen und –schulungen auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen einzugehen und den diaetologischen Prozess planen, durchführen, evaluieren und dokumentieren zu können.

Berufs- & Jobmöglichkeiten

Die DiaetologIn übt die berufsspezifischen Tätigkeiten im Rahmen eines Angestelltenverhältnisses oder einer freiberuflichen Tätigkeit aus.
Sowohl im intra- als auch im extramuralen Bereich handeln DiaetologInnen in einem interdisziplinären Team und leisten somit einen wesentlichen Beitrag zur ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge in einem therapeutischen Team. Im Rahmen des diaetologischen Prozesses ist eine Zusammenarbeit mit Fach-ÄrztInnen, anderen Sparten der gehobenen medizinisch-technischen Dienste, Diplomierten Gesundheits- und KrankenpflegerInnen, PsychologInnen, Verwaltungs- und Küchenpersonal, aber auch mit der Lebensmittelindustrie und Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit gegeben. „Der Diätdienst und ernährungsmedizinische Beratungsdienst darf auch im Dienstverhältnis zu einem (einer) Gastgewerbetreibenden und zu Einrichtungen der Forschung, Wissenschaft und Industrie ausgeübt werden“ (MTD-Gesetz 2006 § 7 Abs. 2).

DiaetologInnen können Mitglied eines interdisziplinären Teams oder Mitglied eines Ernährungsteams sein. Sie können auch als Lehrende, Lehr- und Forschungspersonal, in der Praktikumsanleitung bzw. Projektleitung zum Einsatz kommen.

Nach einigen Jahren Berufserfahrung und der entsprechenden Zusatzqualifikation kann die DiaetologIn in einer leitenden Position tätig werden.


Alternativen zu diesem Studium

Hier kannst du nach Studiengängen mit gleichen oder ähnlichen Fächern suchen.

AUSBILDUNGSART
ANBIETER
TREFFER
Mas - Universität Innsbruck
Vollzeit-StudiumPräsenzstudiumkostenlos (ausgenommen gesetzl. Studiengebühr)
Accounting- Auditing and Taxation
Mas - Technische Universität Graz
Vollzeit-StudiumPräsenzstudiumkostenlos (ausgenommen gesetzl. Studiengebühr)
Advanced Materials Science
Bac - FH Krems
Berufsbegleitendes StudiumPräsenzstudiumkostenlos (ausgenommen gesetzl. Studiengebühr)
Advanced Nursing Practice
Mas - Paracelsus Medizinische Privatuniversität
Vollzeit-Studiumkostenpflichtig
Advanced Nursing Practice
Mas - FH Wiener Neustadt
Vollzeit-StudiumPräsenzstudiumkostenlos (ausgenommen gesetzl. Studiengebühr)
Aerospace Engineering
Bac - Ferdinand Porsche FernFH-Studiengänge
Berufsbegleitendes StudiumFernstudiumkostenlos (ausgenommen gesetzl. Studiengebühr)
Aging Services Management
Mas - Universität für Bodenkultur Wien
Vollzeit-StudiumPräsenzstudiumkostenlos (ausgenommen gesetzl. Studiengebühr)
Agrar- und Ernährungswirtschaft
Bac - Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
Vollzeit-StudiumPräsenzstudiumkostenlos (ausgenommen gesetzl. Studiengebühr)
Agrarpädagogik
Bac - Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
Berufsbegleitendes StudiumPräsenzstudiumkostenlos (ausgenommen gesetzl. Studiengebühr)
Agrarpädagogik (nach/während einschlägigem St...
Bac - Universität für Bodenkultur Wien
Vollzeit-StudiumPräsenzstudiumkostenlos (ausgenommen gesetzl. Studiengebühr)
Agrarwissenschaften

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