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Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege

Bachelorstudium

mit Zugangsbeschränkung

Campus 1 Wiener Neustadt

Letztes Update: 10.07.2019
Bereich: Krankenpflege und Geburtshilfe 31
Umfang 6 Semester / 180 ECTS
Sprache:
Deutsch
Abschluss: Bachelor of Science in Health Studies (BSc)
Studientyp:
Präsenzstudium
Anwesenheit:
Vollzeit
Kosten: gesetzl. Studiengebühr (363,30€ pro Semester)
Website: http://www.fhwn.ac.at/Stu...

Über das Studium:

Der Bachelorstudiengang „Allgemeine Gesundheits- & Krankenpflege“ mit Schwerpunkt Evidence Based Nursing (= Kombiniert die besten wissenschaftlichen Belege mit Theorien, Pflegepraxis und Vorstellungen des PatientInnen) bildet Studierende auf akademischem Niveau für das Berufsbild des Gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege aus.

Die beruflichen Tätigkeitsfelder des Gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege sind vielfältig und vor allem von gesetzlichen Vorgaben (z.B. Gesundheits- und Krankenpflegegesetz) und sich ständig verändernden Gesundheitsbedürfnissen der PatientInnen sowie von der Weiterentwicklung des Gesundheitswesens insgesamt geprägt.

Angehörige des Gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege sind in sämtlichen Systembestandteilen des Gesundheitswesens beschäftigt, insbesondere aber in Krankenanstalten, Senioren- und Pflegeheimen, Hauskrankenpflegeeinrichtungen, Rehabilitationskliniken, Arztpraxen und Ambulatorien, um nur ein paar wenige davon zu nennen.

Auch die selbständige Berufsausübung, beginnend bei der Pflegeberatung und -schulung von pflegenden Angehörigen und Patienten bis hin zum selbständigen Betrieb von Pflegepraxen, gehört zum Berufsspektrum.  Ferner können auch Tätigkeiten im Bereich der angewandten Pflegewissenschaften angestrebt werden.

Zunehmend erkennbar ist der Wandel im Pflegeberuf: Aus kurz- und mittelfristiger Sicht werden Angehörige des Gehobenen Dienstes der Gesundheits- und Krankenpflege verstärkt auch neue Rollen und Aufgaben, wie beispielsweise Case und Care Management oder Gesundheitsberatung und –prävention übernehmen müssen.

Fächer:

Diesen Fächern begegnest du u.a. im Studienplan:

Anatomie, Arbeitsorganisation, Betriebswirtschaftslehre, Delegation, Diagnostik, Englisch, Erste Hilfe, Ethik, Familiengesundheitspflege, Geriatrische Pflege, Gerontologie, Gesundheit, Gesundheitswissenschaft, Gesundheitsökonomie, Hygiene, Katastrophenschutz, Kommunikation, Konfliktmanagement, Mikrobiologie, Mitarbeiterführung, Moderation, Palliativpflege, Pathologie, Pflege bei chronischen Gesundheitsbeeinträchtigungen, Pflegeeducation, Pflegeepidemiologie, Pflegefachliche Kommunikation, Pflegekonzepte, Pflegemodelle, Pflegerisches Beratungsgespräch, Pflegerisches Handeln, Pflegetheorien, Pharmakologie, Physiologie, Präsentation, Prävention, Psychiatrische Gesundheitspflege, Public Health, Qualitative Pflegeforschung, Qualitätsmanagement, Quantitative Pflegeforschung, Selbstkompetenz, Selbstmanagement, Soziologie, Statistik, Teamführung, Transkulturelle Pflege, Wissenschaftliches Arbeiten

Studieninhalt

  • Dimensionen und Methodik des pflegerischen Handelns
  • Theorie der Gesundheits- und Krankenpflege
  • Sozial- und humanwissenschaftliches Basiswissen
  • Medizinische Grundlagen
  • Medizinisches Fachwissen
  • Gesundheit und Prävention
  • Interpretative Fallarbeit in der Pflege
  • Kommunikation, Fremdsprache, Berufsentwicklung
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Organisation und Delegation in der Pflege
  • Berufsspezifische Rechtsgrundlagen
  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen
  • Berufspraktika

Qualifikationsprofil:

Gemäß des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes sind Personen, die nach den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes zur Ausübung der allgemeinen Gesundheits- und Krankenpflege berechtigt sind, berechtigt, die Berufsbezeichnung “Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin”/ “Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger” zu führen.

Die primären, fachlich einschlägigen Tätigkeitsfelder werden durch das Gesundheits- und Krankenpflegegesetz in Form des Berufsbildes wie folgt zusammengefasst:

1. Der gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege trägt die Verantwortung für die unmittelbare und mittelbare Pflege von Menschen in allen Altersstufen, Familien und Bevölkerungsgruppen in mobilen, ambulanten, teilstationären und stationären Versorgungsformen sowie allen Versorgungsstufen (Primärversorgung, ambulante spezialisierte Versorgung sowie stationäre Versorgung). Handlungsleitend sind dabei ethische, rechtliche, interkulturelle, psychosoziale und systemische Perspektiven und Grundsätze.

2. Der gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege trägt auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse durch gesundheitsfördernde, präventive, kurative, rehabilitative sowie palliative Kompetenzen zur Förderung und Aufrechterhaltung der Gesundheit, zur Unterstützung des Heilungsprozesses, zur Linderung und Bewältigung von gesundheitlicher Beeinträchtigung sowie zur Aufrechterhaltung der höchstmöglichen Lebensqualität aus pflegerischer Sicht bei.

3. Im Rahmen der medizinischen Diagnostik und Therapie führen Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege die ihnen von Ärzten übertragenen Maßnahmen und Tätigkeiten durch.

4. Im Rahmen der interprofessionellen Zusammenarbeit tragen Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege zur Aufrechterhaltung der Behandlungskontinuität bei.

5. Der gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege entwickelt, organisiert und implementiert pflegerische Strategien, Konzepte und Programme zur Stärkung der Gesundheitskompetenz, insbesondere bei chronischen Erkrankungen, im Rahmen der Familiengesundheitspflege, der Schulgesundheitspflege sowie der gemeinde- und bevölkerungsorientierten Pflege.

Die sekundären beruflichen Tätigkeitsfelder finden sich einerseits entlang des Karrierepfades in hierarchischen Rollen, wo zunehmend – neben der Organisation der Fachpflege – auch die Planung und Organisation von Organisationseinheiten und gesamten Organisationen im Gesundheitswesen aus betriebsorganisatorischer, betriebswirtschaftlicher, qualitativer und strategischer Sicht Teil des Berufsbildes werden. Darüber hinaus findet man Angehörige des Gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege auch in disziplinären und interdisziplinären Spezialaufgaben wie beispielsweis in Koordinationsfunktionen (z.B. OP-Koordination) oder im Qualitätsmanagement.

Andererseits übernehmen Angehörige des Gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege Funktionen und Rollen in der Patientenschulung und -sensibilisierung, soziokulturellen und allgemein gesellschaftlichen Aufgabenfeldern.

Berufsaussichten / Jobs:

Das Bachelorstudium "Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege" bietet Ihnen unmittelbar nach dem Abschluss hervorragende berufliche Chancen als Diplomierte/r Gesundheits- & Krankenpflegerin/-pfleger in Krankenhäusern, Kliniken oder im Privatbereich.

  • Krankenanstalten, Senioren- und Pflegeheimen, Hauskrankenpflegeeinrichtungen, Rehabilitationszentren, Arztpraxen, Ambulatorien oder freiberuflich tätig.
  • Selbstständige Berufsausübung - Tätigkeitsfelder: Pflegeberatung, Patienten- und Angehörigenschulung, selbstständiger Betrieb von Pflegepraxen.
  • Aufbauende Masterstudien und Tätigkeiten im Bereich der Pflegewissenschaft und -Forschung.

Einstiegsvoraussetzungen:

  • Universitätsreife (Berufs-/Reifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung) oder 
  • einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzqualifikation in Englisch und Mathematik 
  • Ihr allgemeines Sprachniveau in Deutsch befindet sich auf dem Level C1, in Englisch auf dem Level B2

Nach erfolgter Zusage einzureichen:

  • Der zur Erfüllung der Berufspflichten nötige ärztliche Nachweis der gesundheitlichen Eignung inkl. Immunitätsnachweis (Impfempfehlungen für das Gesundheitspersonal in Österreich - abrufbar unter bmgf.gv.at) 
  • Nachweis der Unbescholtenheit (Strafregisterbescheinigung - zu Beginn des Studiums nicht älter als drei Monate) 

Relevante Meldungen:


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