Schüler-Sommerjobs: Uni Graz erlebt "Run" auf Ferialpraxis-Stellen

19. Mai 2020 - 11:05

Eine immense Nachfrage nach ihren erstmals angebotenen Ferialpraxis-Stellen erlebte die Universität Graz. Die Stellen für Schüler ab 15 Jahren sind mehr als zehnfach überbucht. Nun hat man die Zahl der Stellen auf 40 verdoppelt. Die Praktika reichen von der Universitätsbibliothek über etliche Institute bis hin zum Büro für Internationale Beziehungen.

Ferialjobs gibt es in den verschiedensten Bereichen
Ferialjobs gibt es in den verschiedensten Bereichen

Mit so einem "Run" hat Susanne Hausleitner von der Personal- und Organisationsentwicklung der Universität Graz nicht gerechnet: "Für die ursprünglich 21 Stellen haben wir 300 Bewerbungen bekommen. Die Schüler sind enorm motiviert, sie haben sich bei den Bewerbungsschreiben wirklich bemüht, so dass die Wahl für die 21 Plätze wirklich schwer gefallen ist", berichtete Hausleitner, die das Ferialjob-Projekt "FerialArbeitNehmerInnen" (FAN) ausgearbeitet hat und abwickelt, im Gespräch mit der APA.

Als man dann auch noch gehört hat, dass in den letzten Wochen zahlreiche Unternehmen und Institutionen ihre Zusagen für Ferialjobs zurückgezogen haben, hat das Personalressort der Uni einen beherzten Schritt gesetzt und die Zahl der Ferialjobs verdoppelt. "Wir können damit den Zweitgereihten auf den oft sehr langen Bewerbungslisten eine Chance geben", freut sich die Organisatorin.

Jobs im Ausmaß von 30 Wochenstunden

21 Institute, Labors, Zentren und Organisationseinheiten der Uni Graz stellen Plätze für Schüler-Sommerjobs zur Verfügung. Die Aufgaben reichen von Digitalisierungsarbeiten am Dekanat der Geisteswissenschaftlichen Fakultät über die Mithilfe bei der Betreuung internationaler Studierender bis zur Hilfe bei der Vorbereitung einer Ausstellung am Institut für Slawistik. "Besonders viele Bewerbungen haben wir für die Plätze in den Pharmazeutischen Wissenschaften bekommen - alleine dort gab es an die 45 Bewerbungen", schilderte Hausleitner. Für die Jobs im Ausmaß von 30 Wochenstunden wird ein Entgelt in der Höhe der Lehrlingsentschädigung des 2. Lehrjahres (628 Euro) bezahlt.

Am 13. Juli soll es losgehen: "Natürlich wird dabei größtes Augenmerk auf die Einhaltung der geltenden Sicherheits- und Hygienebestimmungen gelegt, aber wir werden unser Bestes tun, um den Jugendlichen zumindest ein Stück weit Normalität bieten zu können", betonte Hausleitner. Im Herbst wird das Projekt evaluiert. Wenn alles passt, will man im kommenden Jahr gleich mit 40 Plätzen an den Start gehen.

Service: Infos unter https://jobs.uni-graz.at/de/Ferialjobs

(APA/red, Foto: APA/Uni Graz/Fotowerkstatt Seidl)

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