Immer weniger Schulsportwochen - Teilnahmequote stabil

30. November 2018 - 11:59

Die Zahl der Schulsportwochen ist seit Beginn der 2000er-Jahre zurückgegangen. Das liegt aber weniger an mangelnder Teilnahme der Schüler, sondern vor allem an deren sinkender Zahl im Zeitraum zwischen 1999/2000 und 2010/11. Die Teilnahmequote betrug nämlich konstant knapp 25 Prozent pro Schuljahr, zeigt die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP).

Skifahren dominiert die Wintersportwochen mit 56 Prozent
Skifahren dominiert die Wintersportwochen mit 56 Prozent

Demnach wurden 1999/2000 noch insgesamt 6.630 "mehrtägige Schulveranstaltungen mit bewegungserziehlichem Schwerpunkt" durchgeführt. Insgesamt nahmen dabei rund 282.000 Kinder und Jugendliche bzw. 24 Prozent aller Schüler an einer Sportwoche teil. 2010/11 gab es dann nur mehr 5.768 Sportwochen mit 235.000 Schülern (ebenfalls 24 Prozent aller Schüler).

Interessanterweise zugenommen hat im Gegensatz dazu im gleichen Zeitraum die Zahl der teilnehmenden Lehrer: Begleiteten 1999/2000 noch knapp 15.000 Pädagogen ihre Schüler, waren es 2010/11 insgesamt knapp 19.000.

Nicht bestätigt wurde durch die Aufstellung die Vermutung, dass Skikurse durch Sommersportwochen ersetzt werden. Sowohl 1999/2000 (48 Prozent Wintersport/52 Prozent Sommersport) als auch 2010/11 (49 Prozent Wintersport/51 Prozent Sommersport) hielten sich beide Formen in etwa die Waage. Auch bei den im Rahmen der Wintersportwochen schwerpunktmäßig durchgeführten Sportarten gab es nur wenige Änderungen: Das Skifahren dehnte seine Dominanz sogar noch aus (1999/2000: 50 Prozent, 2010/11: 56 Prozent), das Snowboarden verlor leicht (1999/2000: 34 Prozent, 2010/11: 32 Prozent), der nordische Skisport stark (1999/2000: elf Prozent, 2010/11: sechs Prozent).

(APA/red, Foto: APA/APA (dpa))


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