FWF fördert kooperative Doktorate zwischen Unis und FH

9. September 2020 - 10:41

Der Wissenschaftsfonds FWF fördert ab dem Wintersemester 2021 gemeinsame Doktoratsprogramme von Universitäten und Fachhochschulen (FH). Die erste Ausschreibungsrunde dazu startet am 21. September, heißt es in einer Aussendung. Antragsberechtigt sind gemischte Teams aus beiden Bereichen, das Fördervolumen beträgt fünf Mio. Euro.

Zusammenspiel zwischen FH und Unis soll intensiviert werden
Zusammenspiel zwischen FH und Unis soll intensiviert werden

Doktorate dürfen nur von Universitäten angeboten werden, was in der Vergangenheit mehrfach zu Kritik von FH-Vertretern geführt hat. Diese wollten auch eigene Doktorate vergeben können. Das können sie zwar auch künftig nicht - als Kompromiss kündigte die Regierung aber Anfang des Jahres die Förderung gemeinsamer Doktoratsprogramme von Unis und FH an.

Das vom Bildungsministerium initiierte neue Programm "doc.funds.connect" unterstützt nun den Zusammenschluss von mindestens fünf Forschern der beiden Hochschultypen. "Ziel der Bundesregierung ist es, das Zusammenspiel zwischen Fachhochschulen und Universitäten weiter zu intensivieren und exzellente Wissenschaft in beiden Bereichen zu fördern", so Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) in einer Aussendung.

Grundfinanzierung erfolgt durch Unis und FH

Die Grundfinanzierung erfolgt durch die Unis und die FH - sie müssen also etwa die nötige Infrastruktur bereitstellen. Die Ausbildung erfolgt dann durch die Einbindung der Doktoranden in die Forschung. Die Projektpartner müssen außerdem Strukturen und Verfahren für das Ausbildungsprogramm, die Doktorandenauswahl, deren Betreuung und den Studienabschluss definieren.

Gefördert werden über eine Dauer von vier Jahren Personalkosten für maximal fünf Doktoranden, Ausbildungskosten von bis zu 5.000 Euro pro beantragter Doktoranden-Stelle und pro Jahr sowie fünf Prozent allgemeiner Projektkosten. Die Ausschreibung läuft bis 23. November, die Vergabe erfolgt dann im kommenden Sommer durch das Kuratorium des FWF unter Einbindung der Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG). Insgesamt werden voraussichtlich vier bis fünf Projekte gefördert.

Service: http://go.apa.at/IKRFeMn0

(APA/red, Foto: APA/APA (Hochmuth))

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