Zugangsbeschränkungen: Uni Wien will auch Chemie beschränken

2. Februar 2018 - 14:39

Die Universität Wien will die neuen Möglichkeiten zu Zugangsbeschränkungen neben Jus, Erziehungswissenschaften und Fremdsprachen auch in der Chemie sowie eventuell in der Soziologie bzw. den Politikwissenschaften nutzen. In Jus werde die Kürzung der Studienplätze aber nicht auf einmal erfolgen, sondern in mehreren Schritten, so Rektor Heinz Engl in der "Presse".

Genaue Zahl der Plätze wird laut Engl noch ausverhandelt

Neben den österreichweit möglichen Beschränkungen in Jus, Erziehungswissenschaften und Fremdsprachen dürfen ab 2019 auch nur an einzelnen Unis überlaufene Fächer mit Zugangshürden versehen werden. An der Uni Wien will Engl dies neben Chemie auch "zumindest" in einer der beiden großen sozialwissenschaftlichen Studienrichtungen Soziologie und Politikwissenschaften tun. Studienwerber könnten in diesen Fächern auch an andere österreichische Unis ausweichen, wo die Studienbedingungen gut seien.

In den Fremdsprachen würden nicht alle möglichen Fächer beschränkt, betonte Engl. Zwar sei die Anglistik sehr überlaufen. "Aber warum sollen wir etwa in Slawistik einen Aufnahmetest machen?" Die genaue Zahl der Plätze werde noch ausverhandelt. Insgesamt würden die künftigen Zugangszahlen aber "ungefähr in der selben Höhe liegen wie die aktuellen, wenn man die sogenannten 'no-shows' also diejenigen, die nie auch nur zu einer Prüfung angetreten sind, subtrahiert", so der Rektor im "Standard". Die Entscheidung über den Zugang falle nur zu einem anderen Zeitpunkt.

(APA/red, Foto: APA/Punz)


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