Ein Jahr EU-Projekt Fibonacci: Forschendes Lernen zum An- und Begreifen

18. Mai 2011 - 15:44

LehrerInnen und PädagogInnen aus Österreich erhalten Fibonacci-Zertifikat für innovative Unterrichtsmethoden im Naturwissenschafts- und Mathematikunterricht

Das Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt lud in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Kärnten und der Pädagogischen Hochschule Steiermark am 17. Mai 2011 zur Veranstaltung "Ein Jahr FIBONACCI" ins Hans Blümel Heim auf der Pack ein.

Fibonacci ist ein europaweites Projekt (7. Rahmenprogramm), welches sich eines zentralen Problems im europäischen Bildungssystem annimmt. Wie kann man Jugendlichen und Kindern das Interesse an Mathematik und den Naturwissenschaften so früh wie möglich schmackhaft machen? Wie kann forschendes Lernen in den Kindergärten und Schulen aussehen? Je 15 beteiligte Schulen und Kindergärten aus Kärnten und der Steiermark stellten sich im Rahmen dieses EU-Projekts dieser Herausforderung.

Im Rahmen der Veranstaltung "Ein Jahr FIBONACCI" wurden Einblicke in die vielfältigen Fibonacci-Projekte gewährt. In dieser Leistungsschau der Fibonacci-PartnerInnen wird gezeigt, wie die Begeisterung der Kinder für Naturwissenschaften und Mathematik auf eine forschende und spielerische Methode bereits ab dem Kindergarten- bzw. Grundschulalter geweckt wird. Eduard Schittelkopf, Professor an der Pädagogischen Hochschule Steiermark, präsentiert in seinem Vortrag "Forschendes Lernen - Experimente zum Rückstoßprinzip" eindrucksvoll wie man mit einfachen Mitteln physikalische Phänomene lustvoll erkundet. Beispielsweise verwendete alte CDs als neue Autoräder und ließ Raketenautos blitzschnell durch den Vortragsraum fahren.

"Gerade im Kindergartenbereich ist die Begeisterung für Naturwissenschaften und Mathematik spürbar. Hier beginnt die Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften mit bewusster Wahrnehmung und intensiver Beobachtung. Im Fibonacci-Projekt bauen wir auf die gute Zusammenarbeit mit der Pädagogische Hochschule Klagenfurt sowie der Pädagogischen Hochschule und Katholischen Pädagogischen Hochschule Graz auf, die den LehrerInnen und PädagogInnen Impulse für innovative Unterrichtsmethoden in Workshops anbieten", so Gertraud Benke, Mitglied des Leitungsteams des Projekt Fibonacci am Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Für die intensiven Bemühungen zur Etablierung eines forschenden Unterrichts im Naturwissenschafts- und Mathematikunterrichts erhielten die teilnehmenden österreichischen Schulen und Kindergärten im feierlichen Rahmen das Fibonacci-Zertifikat.

(Quelle: Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung (IUS), IMST, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt)


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