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Studie bestätigt Forschungskompetenz der FH Vorarlberg

10. Dezember 2010 - 10:18

Die Gründung eines Josef-Ressel-Forschungszentrums an der Fachhochschule Vorarlberg im Jahr 2008 hat sich als richtig erwiesen - so lautet das Ergebnis einer wissenschaftlichen Überprüfung dieser Forschungseinrichtung. Die Studie spricht unter anderem von einer "guten Hebelwirkung" der eingesetzten Mittel und empfiehlt die Fortsetzung dieses Programms. Landesrätin Andrea Kaufmann sieht darin eine "klare Bestätigung der Forschungskompetenzen an der FH Vorarlberg."

Unter dem Titel "Ein Pilot startet durch" wurden heute, Donnerstag, im Wirtschaftsministerium in Wien die Ergebnisse der wissenschaftlichen Überprüfung der drei im Jahr 2008 eingerichteten Pilotprogramme "Josef-Ressel-Zentren" präsentiert. Neben der FH Vorarlberg wurden diese Forschungszentren an den Fachhochschulstudiengängen Burgenland und an der FH Oberösterreich eingerichtet. Die Programmevaluierung empfiehlt die Fortführung des Programms "Josef Ressel Zentren" (JRZ). Will man, dass die FHs Forschungsleistung erbringen, so zeigte das Programm in Relation zum Mitteleinsatz eine gute "Hebelwirkung", vor allem durch indirekte strukturbildende Effekte. Die Studie spricht sich auch für die Beibehaltung der hohen Flexibilität aus, beispielsweise die Einbeziehung weiterer Unternehmen während der Programmlaufzeit. Das JRZ-Programm ist damit auch ein wichtiger, positiver Anreiz zur Profilbildung in der FH-Landschaft und zur Vernetzung der Forschung mit der Lehre, lautet das Resümee der Studie.

FH Vorarlberg - ein Forschungszentrum

Die Förderung von praxisorientierter Forschung in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sei als maßgebliche Investition in die Zukunft zu werten, betonte Landesrätin Kaufmann anlässlich der Studienpräsentation in Wien: "Nicht zuletzt durch die Gründung der Forschungszentren ist die FHV zu einer der führenden Fachhochschulen in Österreich geworden."

Mit der Gründung des Josef-Ressel-Forschungszentrums sollen besonders kleinere und mittlere Unternehmen in die Forschung eingebunden werden. Gemeinsam mit den sechs beteiligten Partnern aus der regionalen Wirtschaft und Gesellschaft werden unterschiedlichste Prozesse unter Einbeziehung von Unsicherheiten mathematisch modelliert, simuliert und optimiert. Vor allem das Berechnen von Wahrscheinlichkeiten, Unsicherheiten und Risikomodellen kommt in vielfältiger Weise zur Anwendung und ist daher ein lohnender Gegenstand für die Forschung. Konkret werden (robuste) Verfahren - zur Liquiditäts- und Risikosteuerung mit der Hypo Landesbank Vorarlberg, - für die langfristige Optimierung der Energieportfolios für die Vorarlberger Kraftwerke, - der Risikosteuerungen im Versicherungsbereich zusammen mit der Vorarlberger Landes-Versicherung, - zur Entscheidungsvorbereitung unter Einbeziehung unabhängiger heterogener Gruppen gemeinsam mit der Firma Kairos, - zur Steuerung von vernetzten Produktionssystemen mit der Rankweiler Firma T.I.G. und - für die Routenplanung und Routenoptimierung für Entsorgungsfahrzeuge zusammen mit dem Umweltverband Vorarlberg entwickelt. (OTS)


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