Verbesserte Studienförderung als Investition in die Zukunft

23. November 2010 - 17:14

Die vielfältigen Studien- und Wissenschaftsförderungen des Landes Vorarlberg werden ab Dezember 2010 teilweise deutlich verbessert und um neue Schwerpunkte bereichert. "Wir sind trotz Sparkurs imstande, in Bildung und Wissenschaft verstärkt zu investieren. Das sind zusätzliche Impulse für die Zukunft unseres Landes", sagte Landeshauptmann Herbert Sausgruber heute, Dienstag, im Pressefoyer.

Die am 1. Dezember 2010 in Kraft tretenden neuen Förderrichtlinien nehmen auf die geänderten Bedürfnisse Rücksicht und machen die Studien- und Wissenschaftsförderungen des Landes noch attraktiver, erläuterte Landesrätin Kaufmann. Beispielsweise wird beim Vorarlberg Stipendium, das für Studien- und Forschungsaufenthalte im Ausland vergeben wird, und beim Ender-Stipendium, das sozial bedürftige Studierende unterstützt, die Voraussetzung eines Hauptwohnsitzes in Vorarlberg von fünf auf drei Jahre reduziert, um den Zugang zu erleichtern. Das Ender-Stipendium wird auf neue Zielgruppen ausgedehnt, u.a. auf junge hochbegabte und - im Sinne des lebensbegleitenden Lernens - ältere Studierende. Neu ist auch ein Reisekostenzuschuss zur Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen für Vorarlberger Nachwuchswissenschafterinnen und -wissenschafter.

Über 6.800 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger studieren an Universitäten, Fachhochschulen und Hochschulen in Österreich. Nach wie vor der beliebteste Universitätsstandort ist Innsbruck mit rund 2.800 Vorarlberger Studierenden, gefolgt von Wien mit knapp 2.300. Aber auch in den anderen Bundesländern, vor allem in der Steiermark, in Oberösterreich und Salzburg, sind viele Studierende aus dem Ländle anzutreffen. Daneben absolvieren zahlreiche Vorarlbergerinnen und Vorarlberger einen Teil oder ihr gesamtes Studium an Universitäten und Hochschulen im Ausland. (OTS)

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