ÖH Innsbruck: Neue ÖBB-Preispolitik auf Kosten der Studierenden

20. Juli 2012 - 9:00

Die ÖBB haben mit 02. Juli österreichweit die Ticketpreise durchschnittlich um acht Prozent erhöht. Doch nicht nur die Ticketpreiserhöhung sondern auch der Wegfall der Kombination des Gruppentickets mit der ÖBB-Vorteilscard trifft speziell Studierende schwer.

"Gerade Vorarlberger, aber auch Studierende aus anderen Bundesländern, verabredeten sich in der Vergangenheit und fuhren gemeinsam nach Hause. Mit der damaligen Konstellation - nämlich Gruppenticket und ÖBB-Vorteilscard - konnte einiges an Geld gespart werden", erklärt der Vorsitzende der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) an der Universität Innsbruck, Benjamin Rohrer (AktionsGemeinschaft). Die ÖBB hat nun aber mit 02. Juli diese Vergünstigung abgeschafft, ab sofort kann nur mehr Gruppenticket oder ÖBB-Vorteilscard in Anspruch genommen werden.

"Nach dem Wegfall des Nahverkehrmonatstickets für Hochschüler ist dies der nächste Tiefschlag in der Studierendenpreispolitik der ÖBB", führt Rohrer weiter aus. Das bisherige Vorteilscard-Gruppenticket kostete in der Vergangenheit beispielsweise auf der Strecke Wien-Brenner 17 Euro, seit 02. Juli muss man schon 32 Euro berappen. "Diese Preissteigerung von fast 80% ist einfach inakzeptabel und hindert viele Studierende daran, an Wochenenden nach Hause zu fahren und soziale Kontakte und ehrenamtliches Engagement aufrecht zu erhalten", zeigt sich Rohrer besorgt.

"Wir sehen hier die ÖBB ganz klar in der Pflicht, diese Missstände zu beseitigen und fordern die Bundesbahnen auf, die Streichung der Ermäßigung zurück zu nehmen und weiters einen generell gültigen Studierendentarif einzuführen", schließt Rohrer (Quelle: Aussendung ÖH Uni Innsbruck)


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