178 Mio. Euro für acht neue und bestehende COMET-Forschungszentren

15. Juni 2022 - 15:41

Im Rahmen des COMET-Programms erhalten ein neues und sieben bestehende K1-Kompetenzzentren rund 178 Mio. Euro von der öffentlichen Hand und Unternehmenspartnern. Diese Jury-Entscheidung zur Förderung der von Wissenschaft und Wirtschaft getragenen Einrichtungen für anwendungsorientierte Spitzenforschung gaben das Klimaschutz- und das Wirtschaftsministerium sowie die Forschungsförderungsgesellschaft FFG am Mittwoch bekannt.

Klimaschutzministerin Gewessler und Arbeitsminister Kocher ziehen an einem Strang
Klimaschutzministerin Gewessler und Arbeitsminister Kocher ziehen an einem Strang

Über die beiden Ressorts werden dafür rund 53 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, 26 Mio. Euro kommen von den beteiligten Bundesländern - in Summe also rund 79 Mio. Euro von der öffentlichen Hand. Die Unternehmenspartner der Forschungszentren investieren knapp 90 Mio. Euro, weitere 9 Mio. Euro tragen die wissenschaftlichen Partner bei. Insgesamt stehen den acht Zentren damit 178 Mio. Euro für acht Jahre zur Verfügung.

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) und Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) hoben die Bedeutung der Forschung für die ökologische Wende, den Wirtschaftsstandort und die Schaffung hochqualifizierter Arbeitsplätze hervor. Die beiden FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner führen den Erfolg des COMET-Programms auf die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft sowie die gemeinsame Finanzierung von Bund, Ländern und Partnern zurück.

Forschung in Schlüsselbereichen

Die COMET-Kompetenzzentren forschen laut Aussendung in jenen Bereichen, die für die österreichische Wirtschaft strategisch wichtig sind. Als Beispiele werden Schlüsselthemen wie Klimaschutz, Digitalisierung, Mobilität, Gesundheit, Energie, Material und Produktion genannt.

Neu ist das Kompetenzzentrum "HyCentA - Hydrogen Research Centre Austria" in Graz. An diesem sind die Steiermark, Oberösterreich, Tirol und Wien beteiligt.

Verlängert werden: "BEST 4.0 - Shaping the Transition to a Sustainable and Climate-Friendly Bioeconomy" in Graz, Wien und Wieselburg (beteiligte Länder: Steiermark, Niederösterreich, Wien); "INTEGRATE - Competence Center for Integrated Software and AI Systems" in Hagenberg (Oberösterreich); "K1-MET - Competence Center of Sustainable Digitalized Metallurgy for a Climate Neutral and Resource Efficient Planet" in Linz (Oberösterreich, Steiermark, Tirol); "Know-Center - Research Center for Trustworthy AI & Data" in Graz (Steiermark, Tirol, Wien); "LEC GETS - LEC-Green Energy and Transportation Systems" in Graz (Steiermark, Salzburg, Tirol); "RCPE - Research Center Pharmaceutical Engineering GmbH in Graz (Steiermark) und "WOOD - Transition to a sustainable bioeconomy" in Linz, Tulln und St. Veit an der Glan (Oberösterreich, Kärnten, Niederösterreich).

Im COMET-Netzwerk gibt es damit derzeit fünf K2-Zentren, 19 K1-Zentren, 16 COMET-Projekte und zwölf COMET-Module mit insgesamt rund 1.846 Forscherinnen und Forschern.

Service: www.ffg.at/comet

(APA/red, Foto: APA/ROLAND SCHLAGER)

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