Vorarlberger Techniktag 2012 an der FH Vorarlberg

2. Februar 2012 - 17:05

Der Vorarlberger Techniktag (kurz VTT) am 24. Jänner beschäftigt sich mit einem Thema, das für alle produzierenden und konstruierenden Unternehmen von großer Bedeutung ist: "Schadensvorbeugung - Schadensanalyse" - so lautet das diesjährige Motto der Fachtagung. Fünf Vorarlberger Labors und Dienstleister aus diesem Bereich präsentieren ihre technischen Möglichkeiten und ihr Know-how anhand von konkreten Fällen aus der Praxis. Veranstalter der Tagung ist die FH Vorarlberg (FHV), deren Forschungszentren ebenfalls Spezialanalysen anbieten.

Schadensvorbeugung - Schadensanalyse

Wenn in einem Produktionsprozess, am Bau oder im Rahmen einer Fertigung ein unerwarteter Schadensfall auftritt, muss rasch gehandelt werden. Ohne teuren Zeitverlust gilt es herauszufinden, was genau passiert ist und wo die Ursache des Fehlers liegt. Deshalb ist es unerlässlich, dass Unternehmen in dieser Situation sofort wissen, an wen sie sich wenden können. Die FH Vorarlberg hat aus diesem Grund regionale Spezialisten im Bereich der Schadensvorbeugung und Schadensanalyse zum Vorarlberger Techniktag eingeladen. V-Research, Böhler Analytik, gbd LAB, Hirschmann Automotive und PJ Messtechnik präsentieren am 24. Jänner, von 13.00 bis 18.00 Uhr aktuelle Beispiele ihrer Arbeit und welche Lösungen sie im jeweiligen Fall anbieten konnten.

Hochwertiges Netzwerk

Jedes dieser Unternehmen hat spezielle Analysemöglichkeiten und entsprechend hochwertiges Know-how. Gemeinsam mit der FHV arbeiten sie in einem Netzwerk zusammen, das dem fachlichen Austausch und der gegenseitigen Unterstützung dient. "Durch die Zusammenarbeit der Spezialisten können komplexe Probleme schneller und effizienter gelöst werden", erklärt Prof.(FH) DI Dr. Heinz Duelli. Er leitet den Dienstleistungsbereich der FHV, der interessierten Unternehmen spezielle Analysen, 3D-Vermessungen und Werkstoffprüfungen anbietet, für die es in Vorarlberg keine Angebote aus der Wirtschaft gibt. Unter anderem verfügt die FHV über ein Rasterelektronen-mikroskop, mit dessen Hilfe 300.000-fache Vergrößerungen in einer Auflösung bis 20 nm möglich sind. Dadurch können z.B. Brüche analysiert werden, die eine entsprechende Tiefenschärfe voraussetzen.

Information und Austausch

Die FHV lädt alle Interessierten aus der Industrie, insbesondere die Absolventinnen und Absolventen der technischen Studiengänge der Hochschule, zu dieser Veranstaltung ein. Neben den Vorträgen steht wie jedes Jahr der Gedankenaustausch zwischen der regionalen Industrie und der FHV ebenfalls im Mittelpunkt.

(Quelle: FH Vorarlberg)


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