28. Juli 2010 - 21:40 | eve b
(Wien) - Eine Unternehmensbefragung des
Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft zeigt, dass Bachelor Absolventen
am Arbeitsmarkt noch am ehesten mit Absolventen bisheriger
Fachhochschul-Diplomstudiengänge zu vergleichen sind.
Die
Personalverantwortlichen sehen den Bachelor auch näher an Absolventen einer
berufsbildenden höheren Schule als am Uni-Magister. Weiters noch halten es 65
Prozent der Unternehmen sogar für „fraglich, ob der Bachelor als „Akademiker“
eingestuft werden soll.“
Die Angaben beziehen sich auf rund 500
mittlere und große Unternehmen (ab 50 Beschäftigte), die rund 323.000 Personen
beschäftigen. Davon sind die Hälfte dem Produktions- bzw. privaten
Dienstleistungssektor zuzurechnen.
Bei der Frage nach dem Anfangsgehalt der
Absolventen war das Resultat eher knapp: 52 Prozent der Befragten glaubten,
dass Bachelor-Absolventen, die frisch von der Hochschule kommen, im Unternehmen
ein niedrigeres Anfangsgehalt bekommen, als Neuabsolventen eines
Diplomstudiums. 48 Prozent hingegen, waren vom Gegenteil überzeugt.
Die
Einführung der Bologna-Strukturen werden allerdings von 60 Prozent der Firmen
befürwortet. Bei jenen, die bereits Bachelor-Absolventen beschäftigen, sind es
70 Prozent. (apa/red)
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