
Die Universitäten bieten maximale
Freiheit zu lernen, „was man will“, verlangt euch aber auch maximale Verantwortung
ab: Hast du ein Fach gewählt, musst du zwar einen Studienplan erfüllen, kannst
dir aber selbst aussuchen, wie du ihn erfüllen willst; Damit steht es dir auch
frei, deinen Stundenplan jedes Semester selbst zu erstellen und die/den
Lehrende/n, die Lehrveranstaltung und dein eigenes Tempo zu bestimmen –
natürlich unter Einhaltung gewisser Rahmenbedingungen (z. B. den
Vorraussetzungen für Kinderbeihilfe oder anderer Förderungen).
Das
Universitätsstudium ist meist weniger
praktisch ausgelegt, als andere Varianten der Ausbildung – besonders in den
Sozial- und Geisteswissenschaftlichen Richtungen (wie z. B. Soziologie,
Philosophie, etc.). Allerdings sind etliche technische (z. B.
Bauingenieurwesen) und Wirtschaftsstudien (BWL, IWW...) an den Unis – entgegen
dem allgemeinen Bild – sehr praktisch ausgerichtet und qualitativ hoch stehend!
Meist dauert ein Universitätsstudium länger als die anderen
Ausbildungsvarianten, hat aber auch mehr
Tiefe zu bieten. Wenn man auf einer Universität inskribieren will, sollte
man sich das Ziel aber höher setzen, als bloß einen „Bakkalaureus/a“ zu
machen: Die größten Vorteile eines Universitätsstudiums kann meist nur nutzen,
wer danach auch den „Master“ anvisiert!
Wenn du nebenbei beruflich tätig
sein willst - was nur zu empfehlen ist – genügt zumeist ein Einzelstudium. Hier
hast du die Möglichkeit und jede Menge Zeit, schon während deines Studiums
praktische Erfahrungen in deinem angepeilten Beruf zu sammeln. Kannst du dir
den Luxus leisten, Vollzeitstudent/in zu werden, kannst du dir aber auch ein
Doppelstudium überlegen!
Manche Unis bieten einen frewilligen Eignungstest an, der dir zeigen soll, ob dieses bestimmte Studium für dich das richtige ist wie etwa die TU oder das Studium der Psychologie in Wien. Diese sind unabhängig von deiner erfolgreichen Inskription und diene nur der Orientierung!