Rechtswissenschaften

Diplomstudium
A 101
| (
Wien
)
Bereich:
Rechtswissenschaft
Typ: Präsenzstudium (Präsenzstudium)
Kosten: kostenlos (ausgenommen gesetzl. Studiengebühr) (kostenlos)
Anwesenheit: Vollzeit-Studium (Vollzeit)
Dauer: 8 Semester
ECTS 240
Abschluss: Mag.a/Mag. iur.
Studienplan:
Studi-Info Link


Fächer
Der Studienplan enthält folgende Fächer:
Anzahl ordentlicher Studierender
Wintersemester Gesamtδ Vorsemester
2009/10 4197 5489 9686
2010/114224 5599 9823 +1.41%
2011/124429 5826 10255 +4.4%
2012/134529 6041 10570 +3.07%

Quelle: UNI:DATA BMWF

Details zum Studium

  • Reifezeugnis oder Studienberechtigungsprüfung
  • Die Zusatzprüfung Latein ist bis zum Antritt zur Teilprüfung 'Römisches Recht', spätestens vor der letzten Teilprüfung der ersten Diplomprüfung abzulegen (falls Latein nicht bereits im Ausmaß von mindestens 10 Wochenstunden absolviert wurde).

Ziel des Diplomstudiums der Rechtswissenschaften an der Universität Wien ist eine wissenschaftliche Berufsvorbildung auf hohem wissenschaftlichen und didaktischen Niveau. Dabei soll eine universaljuristische Bildung vermittelt werden, die grundlegende Kenntnisse in allen Fächern mit der Vertrautheit mit fachspezifischen Methoden, sowie der Fähigkeit, Wissen und Methoden sachgerecht anzuwenden, verbindet. Dadurch soll einerseits eine Berufsvorbildung für alle klassischen Rechtsberufe erlangt werden, andererseits juristische Schlüsselkompetenzen verbunden mit ökonomischen Grundkenntnissen, die die Absolventinnen und Absolventen befähigen, auf Grundlage ihres Wissens und ihrer methodischen Kompetenz sich in verschiedenen anderen juristisch orientierten Berufsbereichen zu bewähren. Da in der Ausbildung auch die Denk-, Argumentations- und Ausdrucksfähigkeit, das kritisches Rechtsbewusstsein und soziale Kompetenzen geschult werden, bildet das Studium darüber hinaus auch eine Grundlage für Berufszweige, in denen derartige Kompetenzen benötigt werden.

Um diese universaljuristische Bildung bzw diese Schlüsselkompetenzen vermitteln zu können muss verstärkt fächerübergreifend gearbeitet werden; auf die Anhäufung von Detailwissen soll verzichtet werden. Auf die Internationalisierung soll neben dem bereits bestehenden Lehrangebot im Bereich des Faches Völkerrechts verstärkt durch eine Vernetzung mit dem Fach Europarecht reagiert werden, daneben sollen die sprachlichen und ökonomischen Kompetenzen geschult werden. Mit einem breiten Wahlfachangebot soll Studierenden die Möglichkeit geboten werden, aufbauend auf erworbenem Grundwissen, das Wissen nach Wunsch zu vertiefen bzw zu erweitern; hier soll auch die Möglichkeit bestehen, rasch auf Neuentwicklungen zu reagieren.

Im Rahmen des Diplomstudiums Rechtswissenschaften an der Universität Wien sollen zur Erreichung der bezeichneten universaljuristischen Bildung bzw der entsprechenden Schlüsselkompetenzen elearning Methoden („blended learning“) verstärkt zum Einsatz kommen. Dadurch soll schon im Bereich der Studieneingangsphase – nach Maßgabe infrastruktureller Möglichkeiten – eine Vertiefung der Wissenschaftskompetenz durch strukturelle Verlagerung der Vermittlung von juristischem Grundlagenwissen in elektronische Lehr/Lernumgebung erreicht werden, da solcherart vermehrt Zeit für die methodenbasierte Kompetenzvermittlung gewonnen werden kann. Des Weiteren sollen die Studierenden der rechtswissenschaftlichen Fakultät schon möglichst frühzeitig juristische Medienkompetenz erweben, um solcherart aktiv auch die elektronischen Methoden des juristischen Arbeitens kennen zu lernen – eine Kompetenz, die auch von der Rechtspraxis vermehrt nachgefragt wird. Wenn dies zur Vernetzung mit anderen Studien erforderlich ist, können Modulinhalte zu Service-Modulen umgestaltet werden.

Studierende erhalten

  • eine universaljuristische Bildung
  • Kenntnisse über juristische Schlüsselkompetenzen verbunden mit ökonomischen Grundkenntnissen
  • kritisches Rechtsbewusstsein

AbsolventInnen können in folgenden Berufsfeldern tätig sein:

  • Rechtsanwalt/Rechtsanwältin
  • NotarIn
  • RichterIn
  • Staatsanwalt/Staatsanwältin
  • im öffentlichen Dienst als VerwaltunsjuristIn (z.B. Bundesministerien, Bundespolizei, Diplomatischer Dienst, etc.)
  • in der Privatwirtschaft als JuristIn (z.B. Rechts- und Personalabteilung, Management, etc.)

Alternativen zu diesem Studium
AUSBILDUNGSART:
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