Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 6 | 1 | 85.71% / 14.29% | 7 |
| Begonnene Studien | 16 | 4 | 80% / 20% | 20 |
| Ordentliche Studierende | 27 | 17 | 61.36% / 38.64% | 44 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Anzahl ordentlicher Studierender im WS 10/11
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 2 | 4 | 33.33% / 66.67% | 6 |
| Begonnene Studien | 6 | 8 | 42.86% / 57.14% | 14 |
| Ordentliche Studierende | 30 | 36 | 45.45% / 54.55% | 66 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
Reifezeugnis oder Studienberechtigungsprüfung
Zusatzprüfung aus Latein vor Ablegung der
Bachelorprüfung, wenn nicht nach der 8. Schulstufe 10 Wochenstunden aus
Latein an einer höheren Schule erfolgreich besucht worden sind.
Qualifikationsprofil
(1) Profil
Philosophie ist die methodisch betriebene Suche nach einem rational begründeten, allgemein nachprüfbaren Verständnis der Wirklichkeit im Ganzen aus ihren Ursprüngen. Ziel des Studiums ist eine ganzheitliche wissenschaftliche Orientierung über die fundamentalen Strukturen der Realität und die Grundfragen des menschlichen Lebens und Handelns, die einerseits die aktuellen Ergebnisse der human- und naturwissenschaftlichen Forschung einbezieht und kritisch bedenkt und andererseits das breite Spektrum bedeutender philosophischer Theorien und Denkansätze in Vergangenheit und Gegenwart im Blick hält. Als Studienrichtung an der Katholisch-Theologischen Fakultät trägt sie in besonderer Weise jenen philosophischen Problemstellungen Rechnung, die aus der religiösen Dimension des menschlichen Lebens erwachsen, und ist darauf bedacht, den
Zusammenhang der Theorien und Denkansätze mit dem christlichen Welt-, Menschen- und Gottesbild aufzuzeigen. In diesem Sinne dient die Philosophie auch der Theologie: sie ist Weg und Ferment, Grundwahrheiten zu erkennen, stellt der Theologie elementare begriffliche, theoretische und methodische Hilfsmittel zur Verfügung, vertieft das theologische Problembewusstsein und regt zu neuen Lösungen an. (Vgl. dazu Sapientia Christiana, Art. 79 § 1; Die theologische Ausbildung der künftigen Priester, Abs. 51 und 57; Fides et Ratio, Nr. 1-6 und 64-79.) In diesem Rahmen vermittelt das Bachelorstudium „Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät“ grundlegende, auch theologisch relevante historische und systematische, methodologische und inhaltliche philosophische Erkenntnisse, die sowohl für eine nachfolgende Berufstätigkeit als auch für ein weiterführendes Studium benötigt werden. Die Studierenden gewinnen durch die
kritische Auseinandersetzung mit bedeutenden philosophischen Texten der Vergangenheit und Gegenwart Übersicht über das Feld der philosophischen Weltdeutungen, gelangen zu eigener Einsicht in die Voraussetzungen menschlichen Erkennens, Sprechens und Handelns, und werden damit in ihrer Fähigkeit gestärkt, Verantwortung für das eigene Urteilen und Entscheiden zu übernehmen.
(2) Kompetenzen
Im Besonderen erwerben die Studierenden die Kompetenz,
– die Ursprünge und Bedingungen, Prinzipien und Methoden, Ziele und Grenzen begründeten Wissens zu reflektieren;
– Methoden des richtigen Argumentierens und Urteilens zu unterscheiden und anzuwenden;
– selbständig mit Hilfe philosophischer Prinzipien die allgemeinen Strukturen der Welt zu erfassen und zu deuten;
– die Bedeutung theologischer Konzepte und religiöser Orientierungen für das Selbstverständnis des Menschen und der Wirklichkeit zu erkennen und zu beurteilen;
– unter inhaltlichen (geistesgeschichtlich-historischen und systematischen) sowie methodischen Gesichtspunkten sich mit Texten, Sachfragen, Denkansätzen und einzelwissenschaftlichen Befunden kritisch-philosophisch auseinanderzusetzen;
– unterschiedliche wissenschaftliche Zugangsweisen zur Wirklichkeit (hermeneutische, phänomenologische, sprachanalytische, empirisch-naturwissenschaftliche) zu verstehen;
– Überredungs- und Beeinflussungsstrategien einer kritischen Analyse zu unterziehen;
– die Besonderheit sittlicher Entscheidungs- und Wertfragen zu erkennen und sich mit aktuellen ethischen Problemen in Bereichen wie Biowissenschaften, Medizin, Wirtschaft, Technik und Medien in interdisziplinärer Perspektive auseinanderzusetzen;
– die je aktuellen Herausforderungen des interkulturellen Dialogs zu erkennen und sich ihnen konstruktiv zu stellen;
– in den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen inspirierend und orientierend zu wirken.
(3) Berufsmöglichkeiten
Das Studium der Philosophie führt nicht – wie vergleichsweise berufsbezogene Studien (z.B. Medizin, Architektur, Rechtswissenschaften) – zu einem klar umgrenzten beruflichen Praxisfeld. Die Studierenden der Philosophie sind vielmehr angehalten, sich auf eine breite Palette beruflicher Umsetzungsmöglichkeiten einzustellen. Die dafür erforderlichen Eigenschaften wie Flexibilität, Eigeninitiative, Problemlösungskompetenz, Gesprächs- und Teamfähigkeit sowie Ambiguitätstoleranz werden durch die breite fachlich-philosophische Ausbildung während des Studiums gepflegt und vertieft. Auf diese Weise erwerben die Studierenden hervorragende Voraussetzungen für den beruflichen Einsatz in heterogenen Praxisfeldern wie Wissenschafts-, Kultur- und Personalmanagement, Bibliotheks- und Verlagswesen, Medien, Erwachsenenbildung, Politik(beratung), Informationstechnologie,
Umweltschutz und Ethik-Beratung.
Mögliche Alternativen zu diesem Bachelorstudium in Salzburg
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