Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 162 | 19 | 89.5% / 10.5% | 181 |
| Begonnene Studien | 220 | 30 | 88% / 12% | 250 |
| Ordentliche Studierende | 674 | 109 | 86.08% / 13.92% | 783 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Anzahl ordentlicher Studierender im WS 10/11
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 162 | 20 | 89.01% / 10.99% | 182 |
| Begonnene Studien | 234 | 39 | 85.71% / 14.29% | 273 |
| Ordentliche Studierende | 709 | 114 | 86.15% / 13.85% | 823 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
Reifezeugnis oder Studienberechtigungsprüfung
Qualifikationsprofil
(1) Allgemeines Ausbildungsziel: Das Bachelorstudium hat in enger Verbindung mit der aktuellen erziehungswissenschaftlichen Forschung grundlegendes pädagogisches Wissen und darauf bezogene handlungsrelevante Kompetenzen und Fähigkeiten zu vermitteln. Pädagogik betrifft dabei die Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung. Ziel der Ausbildung ist es insbesondere, pädagogische Problemlösungen konzipieren, entwickeln, durchführen und bewerten zu lernen. Es sind dabei wissenschaftliche Theorien und Methoden anwendungsorientiert in einer konstruktivkritischen Art zu nutzen und spezifische Bedingungen praktischer Kontexte reflektiert zu berücksichtigen.
(2) Qualifikationsprofil: Das Bachelorstudium Pädagogik dient der wissenschaftlichen Berufsvorbildung und der Qualifizierung für berufliche Tätigkeiten, welche die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden erfordern. Die Studierenden sollen folgende Kompetenzen erwerben:
(a) übergreifende/allgemeine fachliche Kenntnisse: insbesondere wissenschaftstheoretische Grundlagen, Theorien und Modelle, Begriffe und Methoden erziehungswissenschaftlichen Arbeitens, Grundprobleme der Pädagogik und ihre Lösungsversuche, allgemeine Kompetenz zur empirischen Forschung;
(b) Anbahnung spezieller fachlicher und berufsbezogener Kompetenzen: z.B. Diagnostizieren – Beraten – Intervenieren, Planen – Organisieren – Evaluieren;
(c) grundlegende didaktische Handlungskompetenzen: der Präsentation und Gruppenleitung, des kompetenten Umgangs mit Medien, der Gestaltung von Lehr-Lern-Situationen, etc.;
(d) Grundkompetenzen in sozialwissenschaftlichen Methoden: Planung, Durchführung, Auswertung empirisch-quantitativer und qualitativer Studien;
(e) personale und soziale Kompetenzen.
(f) Darüber hinaus sollen humanistisch-ethische Einstellungen und Werthaltungen gefördert werden. Sie sind für den beruflichen Erfolg in einem Praxisfeld unerlässlich. Dazu zählen die erhöhte Bereitschaft zur Reflexion der Selbst- und Fremdwahrnehmung, Offenheit gegenüber alternativen Ansätzen, Orientierung an Pluralismus, die selbst gesteuerte, theoriegeleitete und zielorientierte Suche nach adäquaten Problemlösungen sowie hohe Eigeninitiative und Selbstorganisation.
(3) Tätigkeitsfelder, berufliche Praxisfelder und Schlüsselqualifikationen: Eine Eingrenzung der typischen Tätigkeitsbereiche und Praxisfelder künftiger AbsolventInnen ist nur in großen Umrissen möglich. Das Berufsfeld ist heterogen und einem raschen Wandel unterwerfen. Derzeit bietet sich eine Vielfalt von möglichen Anwendungsbereichen des im Studium erworbenen Wissens, z.B. Jugend- und Sozialarbeit, LehrerInnenaus- und -weiterbildung, Berufs-, Bildungs- und Laufbahnberatung, Erwachsenenbildung, Gestaltung von Betreuungs- und Freizeitangeboten, Herstellung von Lernmedien, Arbeit in heilpädagogischen Heimen und Betreuungseinrichtungen für Behinderte.
Deshalb muss den übergreifenden und grundlegenden Fähigkeiten ein besonderes Augenmerk geschenkt werden. In diesem Curriculum wird daher von der bisher üblichen vertikalen (fachbezogenen) Einteilung der spezifischen Kompetenzen nach klassischen pädagogischen Fachbereichen (Sozialpädagogik, Schulpädagogik, Sonderpädagogik, Erwachsenenbildung, etc.) abgegangen. Im Curriculum werden für das Praxisfeld wichtige horizontale (fachübergreifende) Kompetenzen identifiziert und definiert, die im Bachelorstudium erworben werden.
Mögliche Alternativen zu diesem Bachelorstudium in Salzburg
Neu in Salzburg?
Auf der von Studium.at geführten
digitalen Stadtkarte Salzburg findest du
alle Ausbildungsstätten &
Studentenheime der Stadt,
wodurch du dich einfacher orientieren kannst.