Einstieg
Fachlich passendes abgeschlossenses Bachelorstudium
Information
Das Studium der Molekularen Biologie (Bachelor- und Masterstudium) an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg und der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Linz dient der wissenschaftlichen und anwendungsorientierten Berufsausbildung von molekular orientierten Biologinnen und Biologen. Im Vordergrund stehen alle jene Bereiche der Biologie, in denen molekulare Mechanismen entdeckt wurden und werden. Um das Ausbildungsziel zu erreichen, ist eine im Vergleich zum Biologiestudium vertiefte Ausbildung in den Fächern Mathematik, Physik und Chemie am Beginn des Studiums notwendig. Biologische Schwerpunktsfächer dieses Studiums sind Molekularbiologie, Zellbiologie, Biochemie, Analytische Chemie, Molekulare Genetik, Biophysik, Strukturbiologie, Physiologie und Bioinformatik. In der gesamten Ausbildung ergänzen sich gegenseitig die Fachkompetenz der Technisch Naturwissenschaftlichen Fakultät Linz (Schwerpunkt Mathematik, Physik, Biophysik und Chemie) und der Naturwissenschaftlichen Fakultät Salzburg (Schwerpunkt in den biologischen Fächern einschließlich Biochemie).
Im gesamten Studium ist so weit wie möglich das Prinzip des forschenden Lernens und der
forschungsgeleiteten Lehre verwirklicht. Dadurch soll gewährleistet werden, dass auf der
Basis des notwendigen und richtig ausgewählten Faktenwissens den Absolventinnen und
Absolventen des Studiums der Molekularen Biologie in erster Linie eine Problemlösungskompetenz vermittelt wird, die notwendig ist, um komplexe Problemstellungen zu bearbeiten und mit der raschen Weiterentwicklung des Gebietes der Molekularen Biologie Schritt zu halten.
Das Studium bereitet nicht nur auf jene zahlreichen anwendungsorientierten Berufsfelder
vor, in denen heute und vermehrt in der Zukunft MolekularbiologInnen arbeiten werden, sondern auch auf die molekularbiologische Grundlagenforschung an Universitäten und Forschungsinstituten. Einige Beispiele sind die Pharmaforschung, die biomedizinische Forschung, die Biotechnologie, die Bio- und Umweltanalytik, das medizinisch-diagnostische Labor, aber auch die öffentliche Verwaltung.
Qualifikationsprofil
Die wissenschaftliche Spezialisierung durch forschungsbezogene Lehre wird im Anschluss
an das Bachelorstudium durch das vier Semester umfassende Masterstudium vermittelt.
Dieses dient der Vertiefung der wissenschaftlichen Ausbildung, der Verfassung und Kommunikation wissenschaftlicher Arbeiten und der beruflichen Spezialisierung.
Die Ausbildung im Masterstudium erfolgt in den gebundenen Wahlfächern, die aus den Forschungsschwerpunkten der an diesem Studium beteiligten Institute beider Universitäten rekrutiert werden:
1. Physik, Biophysik und molekulare Analyse komplexer biologischer Systeme,
2. Biochemie, Biotechnologie, Bioanalytik und Umweltanalytik,
3. Zellbiologie, Physiologie,
Entwicklungsbiologie und Mikrobiologie,
4. Molekulare Medizin, Genomik und Bioinformatik,
5. Organismische Biologie und Ökologie.
Die Ausbildung wird durch interdisziplinäre Fächer abgerundet, wobei Bioethik und Medizinethik, rechtliche Grundlagen (Allgemeines Recht, Wirtschaftsrecht und Patentrecht), Gender Mainstreaming, Präsentationstechniken und Sprachenausbildung empfohlen werden. Das Angebot dieser Wahlfächer ist dabei flexibel in dem Sinne, dass es den gegenwärtigen Stand und die aktuelle Entwicklung in verschiedenen Disziplinen der Biologie widerspiegelt. Dieses Angebot orientiert sich auch an der Nachfrage seitens der Studierenden sowie den jeweils vorhandenen Mitteln und der Inanspruchnahme einzelner Lehrveranstaltungen auch durch Studierende anderer Studienrichtungen. Der Studienabschluss als Master qualifiziert über die für das Bachelorstudium beschriebene
Eignung hinaus für eine selbstständige wissenschaftliche Tätigkeit in Forschung und / oder
Verwaltung in den unter Punkt (1) beispielhaft aufgezählten Berufen. Die berufsorientierten und auf selbstständige Forschung zielenden gebundenen Wahlfächer werden zudem zeitlich flexibel gestaltet. So können sowohl auf nationaler als auch auf internationaler
Ebene abgesprochene Projekte in die aktuelle Lehre einbezogen werden. Dadurch
ist eine erhebliche Steigerung der wissenschaftlichen Kompetenz, Effizienz und Betreuung (z.B. durch Gastprofessoren und Gastvorlesungen sowie Auslandsaufenthalte von Studenten sichergestellt. Im Masterstudium wird auf den Erwerb selbstständigen wissenschaftlichen Denkens und unabhängiger, forschungsbezogener Arbeit größter Wert gelegt.
Mögliche Alternativen zu diesem Masterstudium in Salzburg
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