Anzahl ordentlicher Studierender im WS 09/10
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 8 | 5 | 61.54% / 38.46% | 13 |
| Begonnene Studien | 23 | 21 | 52.27% / 47.73% | 44 |
| Ordentliche Studierende | 66 | 59 | 52.8% / 47.2% | 125 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Anzahl ordentlicher Studierender im WS 10/11
| Weiblich | Männlich | Verhältnis Weibl./Männl. | Gesamt |
| Erstzugelassene | 11 | 8 | 57.89% / 42.11% | 19 |
| Begonnene Studien | 30 | 16 | 65.22% / 34.78% | 46 |
| Ordentliche Studierende | 77 | 62 | 55.4% / 44.6% | 139 |
| Quelle: UNI:DATA BMWF |
Einstieg
Fachlich passendes abgeschlossenses Bachelorstudium
Qualifikationsprofil
Die Europäische Union entwickelt sich am Beginn dieses Jahrhunderts zunehmend zu dem politischen und ökonomischen Ordnungsmodell des Kontinents. Auf Gemeinschaftsebene fallen Entscheidungen von politisch und ökonomisch weit reichender Bedeutung, die auch auf soziale und kulturelle Felder ausstrahlen. Damit verbunden sind vielgestaltige Transformationsprozesse in den derzeit 25 Mitgliedstaaten und über die Grenzen der Union hinaus. Diese Prozesse sind keine Selbstläufer und bleiben auch nicht unwidersprochen. Die unterschiedlichen Akteure mit ihren bzw. den von ihnen vertretenen vielfältigen Interessen sind gefordert, in neuen Arenen und unter sich ändernden Verhältnissen die Bedingungen zu gestalten und ihren Erfordernissen anzupassen.
Österreich steht dabei seit dem Fall des Eisernen Vorhangs und durch seine Mitgliedschaft in der Union seit 1995 wieder im Brennpunkt der Entwicklungen Zentraleuropas. Mehrere Nachbarländer sind mit der großen Erweiterung 2004 in die Europäische Union eingetreten. Damit ergibt sich aus österreichischer Sicht die Chance, in besonderer Nähe Transformationsprozesse zu analysieren, zu begleiten und nicht zuletzt mitzugestalten.
Das interdisziplinäre Studium „European Union Studies“ soll die Studentinnen und Studenten mit Wissen über aktuelle Transformationen ausstatten. Neben den Rechtswissenschaften und der Politikwissenschaft sind auch die Geschichtswissenschaft, die Kommunikationswissenschaft und die Wirtschaftswissenschaften am interdisziplinären didaktischen Konzept beteiligt. Der geographische Schwerpunkt des Studien- und Ausbildungsprogramms liegt im Bereich der Tschechischen und Slowakischen Republik, Polens und Ungarns.
Den Absolventinnen und Absolventen wird ein Analyseinstrumentarium in die Hand gegeben, das die Fähigkeit zu einer problemorientierten, fächerübergreifenden Herangehensweise hervorzubringen und zu verstärken im Stande ist. Der praxisorientierte Ansatz stellt sicher, dass die Absolventinnen und Absolventen befähigt werden, wissenschaftliche Expertise mit strategischem und praktischem Denken zu verbinden.
Das Studium soll insbesondere auch eine attraktive Zusatzausbildung ermöglichen, damit Absolventinnen und Absolventen verschiedener Bachelor- und Diplomstudien bzw. von Fachhochschulen die zunehmend wichtiger werdende Zusatzkompetenz in Fragen der Transformation der Europäischen Union und ihrer Mitgliedstaaten erwerben können, die auch den Ausschlag über ihr Reüssieren auf dem Arbeitsmarkt geben kann.
Sprachliche und landeskundliche Ausbildungen im erwähnten geographischen Bereich werden zusätzlich angeregt und können zur Steigerung der Attraktivität des Abschlusses beitragen. Von Klein- und Mittelbetrieben, die im zentraleuropäischen Bereich Kooperationen aufbauen wollen über diverse europapolitische Abteilungen in Politik, Kammern und anderen Interessenvertretungen bis hin zu überregionalen Einsätzen – wie etwa die Gestaltung des nächsten österreichischen Ratsvorsitzes – reicht das breite Spektrum der potentiellen Nachfrage.
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